{"id":4788,"date":"2011-05-15T08:57:00","date_gmt":"2011-05-15T07:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4788"},"modified":"2011-05-15T10:58:57","modified_gmt":"2011-05-15T09:58:57","slug":"hausmanner-und-karrierefrauen-fur-viele-deutsche-nicht-attraktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/05\/15\/hausmanner-und-karrierefrauen-fur-viele-deutsche-nicht-attraktiv\/","title":{"rendered":"Hausm\u00e4nner und Karrierefrauen f\u00fcr viele Deutsche nicht attraktiv"},"content":{"rendered":"<p>Ein Lebensmodell aus Hausmann und Karrierefrau ist f\u00fcr die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit Deutschen offenbar nicht erstrebenswert. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Studie der &#8222;Bild am Sonntag&#8220; in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium und dem Institut f\u00fcr Demoskopie Allensbach. Demnach bevorzugt nur ein Prozent der Bev\u00f6lkerung ein Lebensmodell, bei dem der Mann sich um Haushalt und Kinder k\u00fcmmert, w\u00e4hrend die Frau Vollzeit arbeitet.<\/p>\n<p>Eine Partnerschaft, bei dem der Mann Vollzeit, die Mutter Teilzeit arbeitet und sich mehr um Kinder und Haushalt k\u00fcmmert, wird von 37 % der Befragten bevorzugt. Ein F\u00fcnftel der Deutschen (20 %) hat es lieber, wenn die Frau sich ausschlie\u00dflich um den Nachwuchs und die Hausarbeit k\u00fcmmert, w\u00e4hrend der Mann allein das Geld verdient. Eine gleichteilige Aufteilung von Arbeit, Haushalt und Kindern zwischen den Partnern favorisieren 20 %.<\/p>\n<p>Allensbach-Chefin Renate K\u00f6cher sagte dazu &#8222;Bild am Sonntag&#8220;: &#8222;Die Gesellschaft hat ein gest\u00f6rtes Verh\u00e4ltnis zum Rollentausch. Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit ist \u00fcberzeugt, dass es nur Ergebnis einer Notlage sein kann &#8211; zum Beispiel von Arbeitslosigkeit &#8211; wenn ein Mann sich um Haushalt und Kinder k\u00fcmmert und die Frau die Ern\u00e4hrerin der Familie ist.&#8220;<\/p>\n<p>Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Deutschen (84 %) ist der Meinung, dass Unternehmen in Deutschland mehr f\u00fcr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tun m\u00fcssen. Nur 5 % sagen, die Anstrengungen der Arbeitgeber reichen aus. <!--more-->Die Defizite auf Unternehmensseite k\u00f6nnen die Arbeitnehmer klar benennen: F\u00fcr rund ein F\u00fcnftel der Arbeitgeber (19 %) sei die Familie ausschlie\u00dflich Angelegenheit der Angestellten. Nur eine geringe Anzahl der Unternehmer (6 %) verf\u00fcge \u00fcber eigene Einrichtungen zur Kinderbetreuung.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Mehrheit der Deutschen brauchen Kinder ihre Mutter Vollzeit: Die H\u00e4lfte der B\u00fcrger (51 %) glaubt, dass es besonders kleinen Kindern schadet, wenn die Mutter Vollzeit arbeitet. Nur 28 % denken dies nicht. Hierbei zeigen sich gro\u00dfe innerdeutsche Unterschiede: Im Osten glauben nur 37 %, im Westen aber 55 %, dass eine Ganztagsberufst\u00e4tigkeit der Mutter Kleinkindern schadet.<\/p>\n<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie f\u00e4llt vielen Eltern bundesweit schwer: Rund ein Viertel (24 %) gibt an, dass Beruf, Kinder und Haushalt bei ihnen nur schwer zusammengehen. Darunter leiden besonders die V\u00e4ter: 39 % der M\u00e4nner beklagen, zu wenig Zeit f\u00fcr die Familie zu haben, 79 % machen zu viel Arbeit daf\u00fcr verantwortlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.open-report.de\/artikel\/Studie%3A+Deutsche+lehnen+Lebensmodell+aus+Hausmann+und+Karrierefrau+ab\/116477.\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Lebensmodell aus Hausmann und Karrierefrau ist f\u00fcr die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit Deutschen offenbar nicht erstrebenswert. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Studie der &#8222;Bild am Sonntag&#8220; in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium und dem Institut f\u00fcr Demoskopie Allensbach. 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