{"id":4667,"date":"2011-04-12T20:20:27","date_gmt":"2011-04-12T19:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4667"},"modified":"2011-04-12T20:20:27","modified_gmt":"2011-04-12T19:20:27","slug":"gibt-es-wichtigeres-eine-kleine-presseschau-zu-den-gestrichenen-vatermonaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/04\/12\/gibt-es-wichtigeres-eine-kleine-presseschau-zu-den-gestrichenen-vatermonaten\/","title":{"rendered":"Gibt es Wichtigeres? Eine kleine Presseschau zu den gestrichenen V\u00e4termonaten"},"content":{"rendered":"<p>Nach der gestrigen Bankrotterkl\u00e4rung einer erst am Sonntag beschriebenen V\u00e4ter orientierten Familienpolitik durch Kristina Schr\u00f6der zeichnet sich in den Kommentaren ein gro\u00dfer Zuspruch zur Weiterentwicklung des Elterngeldes ab, der von Einigen unter der Finanzierungsvorbehalt gestellt wird. Unter der \u00dcberschrift Mehr V\u00e4ter in die Kinderzimmer! Bedauert Kerstin J\u00e4ckel in der <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/news\/standards\/kommentar\/mehr-vaeter-in-die-kinderzimmer-17378998.bild.html \" target=\"_blank\">BILD Zeitung<\/a>, dass es ohne eine Ausweitung der V\u00e4termonate bei der bisherigen Rollenaufteilung bleiben wird.<\/p>\n<p>Simone Schmollak regt sich in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/wo-bleibt-die-maennerpolitik\/ \" target=\"_self\">taz<\/a> dar\u00fcber auf, dass die Ministerin den Worten keine Taten folgen l\u00e4sst. \u201aDie Aufregung \u00fcber die Nachricht, dass die Familienministerin die V\u00e4termonate nicht verl\u00e4ngern will, ist zwar nachvollziehbar, aber v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. Denn dass Kristina Schr\u00f6der (CDU) daf\u00fcr kein Geld hat (oder daf\u00fcr kein Geld ausgeben will), sagt sie seit den Spardebatten f\u00fcr den Bundeshaushalt vor einem Jahr.<br \/>\nJetzt ist einfach nur noch einmal klar geworden, dass vor allem V\u00e4ter nicht mehr auf ein Angebot der Bundesregierung zu hoffen brauchen, l\u00e4nger als die bisher \u00fcblichen zwei Monate ihre kleinen Kinder zu Hause betreuen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nViel \u00e4rgerlicher ist, dass die Familienministerin, die voraussichtlich im Sommer ihr erstes Kind bekommt, nicht m\u00fcde wird zu betonen, dass sie explizit Politik f\u00fcr Jungen und M\u00e4nner machen wolle.\u2019<\/p>\n<p>In der <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/meinung\/Kommentare\/Verbesserungen-beim-Elterngeld-es-gibt-Wichtigeres-id14683361.html \" target=\"_blank\">Augsburger Allgemeinen<\/a> betont Rudi Wais die finanziellen Aspekte der Entscheidung f\u00fcr und gegen die Elternzeit. \u201aAngesichts der desolaten Haushaltslage gibt es Wichtigeres als die geplanten, jetzt aber auf Eis gelegten Verbesserungen beim Elterngeld. <!--more-->Au\u00dferdem ist l\u00e4ngst nicht erwiesen, dass sich Zigtausende junge V\u00e4ter \u00e4hnlich bereitwillig f\u00fcr eine viermonatige Babypause entscheiden w\u00fcrden, wie sie bisher bei zwei Monaten getan haben. Junge Paare m\u00fcssen nach der Geburt eines Kindes noch genauer aufs Geld schauen als vorher, und wenn der Vater mehr verdient als die Mutter, beantwortet sich die Frage nach zwei weiteren V\u00e4termonaten h\u00e4ufig genug von selbst: W\u00e4re sch\u00f6n, geht aber nicht. Da denken Familien nicht anders als der Finanzminister: Es muss sich auch rechnen.\u2019<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2011-04\/19908266-suedwest-presse-kommentar-zum-elterngeld-007.htm \" target=\"_blank\">S\u00fcdwest Presse<\/a> versucht einen Mittelweg zu beschreiten \u201a Ein Erfolg, der nicht kleingeredet werden sollte. Leistungen f\u00fcr Familien auszuweiten, klingt im Prinzip gut. Nur muss das Geld daf\u00fcr da sein.\u2019<\/p>\n<p>\u201aWof\u00fcr Geld da ist und wof\u00fcr nicht, ist immer auch eine politische Priorit\u00e4tenfrage.\u2019 Ist im <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/195300.junioren-an-die-krippe.html \" target=\"_blank\">Neuen Deutschland<\/a> zu lesen: \u201aSchade. Der Ausbau der Elternzeit f\u00fcr V\u00e4ter dient neben anderem auch dazu, tradierte Rollenbilder zu durchbrechen und der noch immer herrschenden Doppelbelastung von Frauen, die in der Entscheidung zwischen Beruf und Familie sich oft f\u00fcr beides entscheiden (m\u00fcssen), etwas entgegenzusetzen.\u2019<\/p>\n<p>Norbert Hohler beklagt in der <a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/ueberregional\/politik\/zeitgeschehen\/Standpunkt-Politik-nach-Kassenlage;art16698,6091678 \" target=\"_blank\">Main Post<\/a> ebenfalls eine \u201aPolitik nach Kassenlage\u2019 und f\u00fchrt noch einmal die Argumente f\u00fcr die Elternzeit ins Feld: \u201aEs hat viele Vorteile, wenn sich V\u00e4ter f\u00fcr Kindererziehung berufliche Auszeiten nehmen: Sie bekommen einen intensiveren Bezug zu ihrem Nachwuchs, der ihr Leben bereichert \u2013 und erfahren hautnah, was M\u00fctter alles leisten. Diese wiederum k\u00f6nnen sich in den \u201eV\u00e4termonaten\u201c ohne Gewissensbisse Dingen wie Beruf, Studium oder Fortbildung zuwenden: Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell.\u2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der gestrigen Bankrotterkl\u00e4rung einer erst am Sonntag beschriebenen V\u00e4ter orientierten Familienpolitik durch Kristina Schr\u00f6der zeichnet sich in den Kommentaren ein gro\u00dfer Zuspruch zur Weiterentwicklung des Elterngeldes ab, der von Einigen unter der Finanzierungsvorbehalt gestellt wird. Unter der \u00dcberschrift Mehr V\u00e4ter in die Kinderzimmer! 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