{"id":4650,"date":"2011-04-08T09:26:26","date_gmt":"2011-04-08T08:26:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4650"},"modified":"2011-04-09T09:29:25","modified_gmt":"2011-04-09T08:29:25","slug":"untersuchung-zu-arbeitszeiten-von-vatern-und-muttern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/04\/08\/untersuchung-zu-arbeitszeiten-von-vatern-und-muttern\/","title":{"rendered":"Untersuchung zu Arbeitszeiten von V\u00e4tern und M\u00fcttern"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird viel diskutiert. Ehe und Kinder bestimmen aber nach wie vor, ob und in welchem Umfang eine Frau berufst\u00e4tig ist. M\u00fctter arbeiten heute zwar etwas h\u00e4ufiger, investieren aber deutlich weniger Stunden pro Woche als noch im Jahr 2001. Das zeigen <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/archiv\/presse\/2011\/110408\" target=\"_blank\">aktuelle Untersuchungen<\/a> aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (<a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\" target=\"_blank\">IAQ<\/a>) der Universit\u00e4t Duisburg-Essen.<\/p>\n<p>Durchschnittlich haben westdeutsche Frauen je nach Alter ihrer (minderj\u00e4hrigen) Kinder ein Wochenpensum zwischen 6,3 und 19,1 Arbeitsstunden. Das hat die IAQ-Arbeitsmarktforscherin Christine Franz aus Mikrozensus-Daten berechnet. Selbst die M\u00fctter der 15- bis 17-J\u00e4hrigen stehen damit dem Arbeitsmarkt nur mit halber Kraft zur Verf\u00fcgung. In Ostdeutschland arbeiten schon die M\u00fctter von 3- bis 5-J\u00e4hrigen durchschnittlich 20 Wochenstunden, allerdings steigt auch hier der Wert nur auf 25 Stunden bei Frauen mit fast vollj\u00e4hrigen Kindern. \u201eDer Vergleich von 2000 zu 2007 zeigt, dass die Arbeitsvolumina in fast allen Altersgruppen gesunken sind\u201c, so die Wissenschaftlerin.<\/p>\n<p>Vor allem der Anteil der vollzeitbesch\u00e4ftigen M\u00fctter ist zur\u00fcckgegangen, stellt Christine Franz fest. Selbst bei schon 15-j\u00e4hrigen und \u00e4lteren Kindern arbeitet nur rund jede vierte Vollzeit. In Ostdeutschland liegen die M\u00fcttererwerbst\u00e4tigkeit und auch der Vollzeitanteil h\u00f6her. Jedoch sind hier die Erwerbst\u00e4tigenquoten bei den Frauen mit Schulkindern (j\u00fcngstes Kind zwischen 6 und 17 Jahren) teilweise deutlich gesunken.<\/p>\n<p>Die hohe Erwerbsbeteiligung der V\u00e4ter \u2013 im Westen noch h\u00f6her als im Osten \u2013 bleibt demgegen\u00fcber weitgehend unabh\u00e4ngig vom Alter der Kinder, wie der Geschlechtervergleich f\u00fcr das Jahr 2007 belegt. Ebenso der Umfang: Nur ca. 3 bis 4 % der westdeutschen V\u00e4ter arbeiten Teilzeit. Zwar liegt der Anteil in Ostdeutschland etwas h\u00f6her, jedoch muss davon ausgegangen werden, dass die Teilzeitbesch\u00e4ftigung hier (wie auch bei ostdeutschen Frauen) h\u00e4ufig nicht freiwillig gew\u00e4hlt wird. Lediglich bei einem kleinen Teil der V\u00e4ter mit Kindern unter 2 Jahren sieht Christine Franz Indizien f\u00fcr eine famili\u00e4r bedingte Arbeitszeitreduzierung. Das Erwerbsverhalten von M\u00e4nnern insgesamt scheine bisher nicht familienfreundlicher geworden zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news417510 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird viel diskutiert. Ehe und Kinder bestimmen aber nach wie vor, ob und in welchem Umfang eine Frau berufst\u00e4tig ist. M\u00fctter arbeiten heute zwar etwas h\u00e4ufiger, investieren aber deutlich weniger Stunden pro Woche als noch im Jahr 2001. 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