{"id":4607,"date":"2011-03-27T09:59:35","date_gmt":"2011-03-27T08:59:35","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4607"},"modified":"2011-04-01T10:33:16","modified_gmt":"2011-04-01T09:33:16","slug":"welche-vater-in-karenz-gehen-und-warum-es-in-schweden-mehr-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/03\/27\/welche-vater-in-karenz-gehen-und-warum-es-in-schweden-mehr-sind\/","title":{"rendered":"Welche V\u00e4ter in Karenz gehen und warum es in Schweden mehr sind"},"content":{"rendered":"<p>Antworten auf diese Fragen gibt Peter Rieder im Blog <a href=\"http:\/\/www.arbeitswelten.at\/ \" target=\"_blank\">Arbeitswelten<\/a>. V\u00e4ter sind, (nicht nur)\u00a0 in \u00d6sterreich bereit, in Elternzeit zu gehen, das zeigt unter anderem die <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/01\/17\/%e2%80%9aelternorientierte-personalpolitik-mit-fokus-auf-vater%e2%80%99\/\" target=\"_blank\">aktuelle Studie<\/a> von <a href=\"http:\/\/www.uni-klu.ac.at\/pallorg\/inhalt\/1102.htm\" target=\"_blank\">Erich Lehner<\/a>. Demnach k\u00f6nnen sich zwei Drittel der M\u00e4nner k\u00f6nnen vorstellen in Karenz zu gehen und sogar drei Viertel w\u00e4ren bereit wegen der Familie Teilzeit zu arbeiten.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t sieht allerdings anders aus. H\u00e4ufig sind es \u00c4ngste um die eigene Stellung oder Position im Unternehmen. Dazu kommt der Druck des Umfelds, von Vorgesetzten und Kollegen, die klar legen, dass man als Mann nicht in Karenz geht. Und tut man es doch, dann stellt das eine Bedrohung f\u00fcr die Karriere dar.<\/p>\n<p>Untermauert werden diese Szenarien von der Tatsache, dass der Gro\u00dfteil der V\u00e4ter in Karenz nicht den abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten zugeordnet werden kann, sondern den Selbst\u00e4ndigen. Besonders die Selbst\u00e4ndigen nutzen ihre Zeitautonomie, um sich in der Anfangsphase mehr um die Familie k\u00fcmmern zu k\u00f6nnen. Die Flexibilit\u00e4t, die bei diesen bereits Realit\u00e4t ist, ist das, was in vielen Organisationen fehlt.<\/p>\n<p>Seit der Einf\u00fchrung des einkommensanh\u00e4ngigen Kindergelds hat sich die Zahl der V\u00e4ter in Karenz nachweislich gesteigert. Ein \u00e4hnliches Modell ist es auch, das es im vielzitierten Schweden m\u00f6glich macht, dass V\u00e4ter in Karenz gehen. Das schwedische Modell ermutigt beide Elternteile in Elternzeit zu gehen: Insgesamt 12 Monate k\u00f6nnen Eltern in Elternzeit gehen, dabei k\u00f6nnen sie w\u00e4hlen, wer wie lange geht. Dar\u00fcber hinaus haben beide Teile je 2 Monate nicht \u00fcbertragbaren Anspruch auf bezahlte Elternzeit. F\u00fcr den Gro\u00dfteil der Karenz werden 80% des letzten Gehalts bezahlt.<!--more--><\/p>\n<p>Das Recht, vollst\u00e4ndig der Arbeit fernzubleiben, beschr\u00e4nkt sich aber auf maximal 18 Monate. Danach kann die Arbeitszeit um 25% reduziert werden. Damit dies m\u00f6glich ist, gibt es bezahl- und verf\u00fcgbare Betreuungspl\u00e4tze. Diese werden in Schweden stark subventioniert. So kostet ein Betreuungsplatz nicht mehr als umgerechnet 137 Euro. N\u00e4here Infos zum Schwedischen Modell finden Sie <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/employment_social\/emplweb\/families\/index.cfm?id=4&amp;policyId=23&amp;langId=de&amp;countryId=16 \" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.arbeitswelten.at\/familienfreundlichkeit\/wenn-vater-in-karenz-gehen-und-warum-es-in-schweden-mehr-sind\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antworten auf diese Fragen gibt Peter Rieder im Blog Arbeitswelten. V\u00e4ter sind, (nicht nur)\u00a0 in \u00d6sterreich bereit, in Elternzeit zu gehen, das zeigt unter anderem die aktuelle Studie von Erich Lehner. 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