{"id":4554,"date":"2011-03-14T20:09:17","date_gmt":"2011-03-14T19:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4554"},"modified":"2013-08-05T15:02:43","modified_gmt":"2013-08-05T15:02:43","slug":"vater-mahnwache-in-bern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/03\/14\/vater-mahnwache-in-bern\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter Mahnwache in Bern"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der von heute an an jedem 14ten des Monats in Bern stattfindenden Mahnwache haben die Schweizer M\u00e4nnervereinigungen <a href=\"http:\/\/www.gecobi.ch\/ \" target=\"_blank\">GeCoBi<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\/\" target=\"_blank\">m\u00e4nner.ch<\/a> eine gemeinsame Erkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p><strong>Wir halten nicht l\u00e4nger still. <\/strong><\/p>\n<p>Die Gleichwertigkeit von Mann und Frau ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich, der Krieg der Geschlechter keine Option. Damit aber ein echter Geschlechterdialog m\u00f6glich wird, braucht es Begegnung auf Augenh\u00f6he. Das gilt f\u00fcr den K\u00fcchentisch genauso wie f\u00fcr die Bundespolitik.<\/p>\n<p><strong>Wir fordern 1. eine faire Sorgerechtsregelung f\u00fcr V\u00e4ter. <\/strong>Ein Kind braucht Mutter und Vater. Was banal klingt, ist in der Schweiz f\u00fcr viele geschiedene V\u00e4ter nur ein Traum. Weil die Weigerung der Frau gegen die gemeinsame elterliche Sorge reicht, um diese zu verunm\u00f6glichen, bleibt ihnen nur die Rolle als Zahl- und Besuchsvater. Hier tickt eine sozialpolitische Zeitbombe. Die gesetzliche Verankerung der gemeinsamen elterlichen Sorge im Regelfall muss kommen. Jetzt! Wir haben genug vom Vertr\u00f6stetwerden!<\/p>\n<p><strong>2. eine gesetzlich verankerte V\u00e4terzeit von mindestens 20 Tagen Dauer. <\/strong>In der Schweiz hat der Vater gesetzlich nicht einmal Anspruch, f\u00fcr die Geburt des Kindes frei zu bekommen. Von einer Elternzeit nach ausl\u00e4ndischem Vorbild \u2013 mehrere Monate im Lauf der ersten Lebensjahre \u2013 kann er nur tr\u00e4umen. Dabei zeigen Untersuchungen: Der Aufbau einer alltagsnahen Beziehung w\u00e4hrend der ersten Lebensmonate st\u00e4rkt die Vater-Kind-Beziehung ein Leben lang. Davon profitieren nicht zuletzt die Frauen, die st\u00e4rker im Erwerbsleben eingebunden bleiben k\u00f6nnen. Wir haben genug vom \u00dcbergangenwerden!<\/p>\n<p><strong>3. eine Ansprechs- und Kompetenzstelle beim Bund <\/strong>Die Bundesverwaltung hat 36.964 Mitarbeitende. Davon ist keine einzige Fachperson f\u00fcr Buben-, M\u00e4nner- und V\u00e4terfragen. <!--more-->Die Schweiz hat Eidg. Kommissionen f\u00fcr Kinder- und Familienfragen, f\u00fcr Behinderten- und Frauenfragen. F\u00fcr die Buben, M\u00e4nner und V\u00e4ter interessiert sich auch hier niemand. W\u00e4hrend unsere Nachbarl\u00e4nder zum Teil schon seit Jahren erkannt haben, dass auch Buben, M\u00e4nner und V\u00e4ter in einer Zeit sich schnell ver\u00e4ndernder Rollenkonzepte spezifische Aufmerksamkeit brauchen, schaut die Schweiz einfach weg. Wir fordern eine m\u00e4nnerpolitische Kompetenzstelle in der Bundesverwaltung und die Gr\u00fcndung einer Eidg. Kommission f\u00fcr Buben-, M\u00e4nner- und V\u00e4terfragen als logische Erg\u00e4nzung der Eidg. Kommission f\u00fcr Frauenfragen. Wir haben genug vom \u00dcberh\u00f6rtwerden!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vev.ch\/dokumente\/mahnwache\/gemeinsameErkl%C3%A4rung.pdf \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der von heute an an jedem 14ten des Monats in Bern stattfindenden Mahnwache haben die Schweizer M\u00e4nnervereinigungen GeCoBi und m\u00e4nner.ch eine gemeinsame Erkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht: Wir halten nicht l\u00e4nger still. 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