{"id":4442,"date":"2011-02-16T05:41:35","date_gmt":"2011-02-16T04:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4442"},"modified":"2011-02-15T18:47:15","modified_gmt":"2011-02-15T17:47:15","slug":"vater-an-die-werkbank-mutter-in-die-kuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/02\/16\/vater-an-die-werkbank-mutter-in-die-kuche\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter an die Werkbank, M\u00fctter in die K\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p>Eine Umfrage von <a href=\"http:\/\/www.hessenstiftung.de\/index.php?article_id=1\" target=\"_blank\">Hessenstiftung<\/a>, Frankfurter Rundschau, Organisationsberatung <a href=\"http:\/\/www.igs-beratung.de\/\" target=\"_blank\">IGS<\/a> und den Unternehmerverb\u00e4nden zeigt: Arbeitnehmer w\u00fcnschen sich Weiterbildung und Familienfreundlichkeit. Beides sollte durch Betriebsr\u00e4te und Unternehmensleitungen mehr voran getrieben werden, um den Fachkr\u00e4ftemangel einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IGS-Organisationsberatung K\u00f6ln, Marcus Schmitz, interpretiert im <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/stoerende-rollenmuster\/-\/1472796\/7193020\/-\/index.html \" target=\"_blank\">FR-Interview<\/a> die <a href=\"http:\/\/www.hessenstiftung.de\/files\/2010_auswertung_br-umfrage_zum_download.pdf\" target=\"_blank\">Ergebnisse<\/a> der Umfrage:<\/p>\n<p><em>\u201a\u2026 Familienfreundlichkeit gilt als zentrales Instrument, Fachkr\u00e4fte zu halten oder neue zu gewinnen. Das sagen auch Betriebsr\u00e4te, aber sie stehen nicht so entschieden zur Familienfreundlichkeit wie andere Besch\u00e4ftigte. Woher dieser Unterschied?<\/em><\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte an den klassischen Rollenmustern liegen, denen Betriebsr\u00e4te offenbar in gr\u00f6\u00dferer Zahl anh\u00e4ngen als die Gesamtbelegschaften.<\/p>\n<p><em>M\u00e4nner an die Werkbank, Frauen in die K\u00fcche \u2013 so platt?<\/em><\/p>\n<p>Platt gesagt: ja. Mitunter glaubt man auch, f\u00fcr solche komplexen, strategischen Ziele keine Kapazit\u00e4ten in der Betriebsratsarbeit zu haben. Obwohl Betriebsr\u00e4te sich damit sicher bei den Besch\u00e4ftigten positionieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><em>Also mehr Frauen nicht nur in F\u00fchrungspositionen, sondern auch in die Betriebsr\u00e4te?<\/em><\/p>\n<p>Unternehmen sind sicher gut beraten, das Potenzial der Frauen besser zu nutzen. Einmal, wenn sie sich in verantwortliche Positionen bringen, zum anderen, wenn sie sie dort halten. F\u00fcr das eine braucht es den Willen, Frauen zu f\u00f6rdern, f\u00fcr das andere braucht es eben die Familienfreundlichkeit.<\/p>\n<p><em>Und die Frauenquote, braucht es die auch?<\/em><\/p>\n<p>Die Antwort auf diese Frage ist schwierig. Es zeigt sich, dass die Frauenquote f\u00fcr Aufsichtsr\u00e4te in Skandinavien erfolgreich in vielerlei Hinsicht war. Auf der anderen Seite sollte man als Staat nicht versuchen, die Personalpolitik von Unternehmen zu steuern.<\/p>\n<p><em>Gen\u00fcgt tats\u00e4chlich die Selbstverpflichtung der Unternehmen?<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr eine gesetzliche Quote spricht das positive Beispiel der Elternzeit mit den darin festgeschriebenen Partnermonaten. Dies hat V\u00e4ter und die Gesellschaft dazu gebracht, das Thema zu diskutieren. Da ist viel in Bewegung gekommen. Vielleicht ist dies bei der Frauenquote auch der richtige Weg. Also erster Schritt: terminierte Selbstverpflichtung, zweiter Schritt, wenn diese nicht eingehalten wird: gesetzliche Quote. \u2026\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/stoerende-rollenmuster\/-\/1472796\/7193020\/-\/index.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Umfrage von Hessenstiftung, Frankfurter Rundschau, Organisationsberatung IGS und den Unternehmerverb\u00e4nden zeigt: Arbeitnehmer w\u00fcnschen sich Weiterbildung und Familienfreundlichkeit. Beides sollte durch Betriebsr\u00e4te und Unternehmensleitungen mehr voran getrieben werden, um den Fachkr\u00e4ftemangel einzud\u00e4mmen. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IGS-Organisationsberatung K\u00f6ln, Marcus Schmitz, interpretiert im FR-Interview die Ergebnisse der Umfrage: \u201a\u2026 Familienfreundlichkeit gilt als zentrales Instrument, Fachkr\u00e4fte zu halten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[26,71,21,31],"tags":[82],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4442"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4442"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4443,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4442\/revisions\/4443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}