{"id":4180,"date":"2010-12-24T13:51:56","date_gmt":"2010-12-24T12:51:56","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4180"},"modified":"2013-08-05T15:15:42","modified_gmt":"2013-08-05T15:15:42","slug":"wir-sind-auch-was-unsere-vater-gegessen-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/24\/wir-sind-auch-was-unsere-vater-gegessen-haben\/","title":{"rendered":"Wir sind auch, was unsere V\u00e4ter gegessen haben"},"content":{"rendered":"<p>\u201a\u2026 Man ist nicht nur, was man isst und man hat nicht nur seine Gene von seinen Eltern und deren Vorfahren. Nach einer Studie von US-amerikanischen und israelischen Wissenschaftlern kann sich auch der Lebensstil eines Vaters genetisch auf seine Kinder aus, da der Lebensstil <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Epigenetik\" target=\"_blank\">epigenetisch<\/a> die Gene &#8222;reprogrammiert&#8220; und diese an die Nachkommen weitervererbt. Das k\u00f6nnte den Vorteil haben, dass die Nachkommen schon besser an die vorherrschenden Umweltbedingungen angepasst sind. Auf der anderen Seiten k\u00f6nnen so auch umweltbedingte Risiken vererbt werden.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler haben f\u00fcr ihre <a href=\"http:\/\/www.cell.com\/abstract\/S0092-8674%2810%2901426-1 \" target=\"_blank\">Studie<\/a>, die in der Fachzeitschrift Cell erschienen ist, bei M\u00e4usen untersucht, ob sich epigenetische Einwirkungen der Umwelt auf die m\u00e4nnlichen M\u00e4use in den Genen ihrer Nachkommen niederschlagen. Ihr Anliegen war herauszufinden, ob die Ern\u00e4hrung der Eltern bei ihren Kindern das Risiko f\u00fcr Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erh\u00f6hen kann.<\/p>\n<p>M\u00e4nnliche M\u00e4use wurden f\u00fcr den Versuch in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine erhielt von Geburt an bis zur sexuellen Reife normales Futter, die andere proteinarme Ern\u00e4hrung, w\u00e4hrend alle Weibchen normales Futter bekamen. \u2026<\/p>\n<p>Die Nachkommen der m\u00e4nnlichen M\u00e4use, die nur proteinarmes Futter erhielten, waren deutlich genetisch so angelegt, dass sie mehr Cholesterol und Lipide produzierten, was ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Herzkrankheiten mit sich bringt. Es scheint also so zu sein, dass die Ern\u00e4hrung der V\u00e4ter mit bestimmt, wie die Nachkommen genetisch angelegt sind. \u2026<\/p>\n<p>Wie die beobachtete Reprogrammierung der Gene vonstatten geht, ist unbekannt. Die Wissenschaftler sind aber der \u00dcberzeugung, dass sie nicht nur bei M\u00e4usen, sondern auch bei Menschen stattfindet, <!--more-->so dass f\u00fcr Erkrankungen durchaus auch der Lebensstil der Eltern vor der Zeugung eine Rolle spielen k\u00f6nnte, wenn es eine epigenetische Vererbung gibt, wovon die Wissenschaftler \u00fcberzeugt sind. \u2026<\/p>\n<p>Ein Nebeneffekt der Studie w\u00e4re, dass die Eltern nicht nur durch ihre Erziehung, sondern durch ihr Leben vor der Zeugung ihrer Kinder f\u00fcr deren Schicksal mit verantwortlich sind. Es geht also nicht nur um Rauchen oder Trinken, sondern etwa auch um die Art der Ern\u00e4hrung.\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/3\/148984\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201a\u2026 Man ist nicht nur, was man isst und man hat nicht nur seine Gene von seinen Eltern und deren Vorfahren. 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