{"id":4175,"date":"2010-12-23T18:51:04","date_gmt":"2010-12-23T17:51:04","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4175"},"modified":"2010-12-23T18:51:04","modified_gmt":"2010-12-23T17:51:04","slug":"mit-wunschkindern-studieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/23\/mit-wunschkindern-studieren\/","title":{"rendered":"Mit Wunschkindern studieren"},"content":{"rendered":"<p>\u201aVon 2.400 Studierenden der <a href=\"http:\/\/www.medizin.uni-tuebingen.de\/\" target=\"_blank\">Humanmedizin in T\u00fcbingen<\/a> haben 168 Kinder. Das sind 7 % und damit mehr als an den anderen vier medizinischen Fakult\u00e4ten im Land, wie eine aktuelle <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news391782\" target=\"_blank\">Studie<\/a> zur <a href=\"http:\/\/www.meduki.de\/ \" target=\"_blank\">Familienfreundlichkeit des Medizinstudiums<\/a> im Land belegt.<\/p>\n<p>Auftraggeber war das Stuttgarter Wissenschaftsministerium. Die Interviews \u00fcbernahm die Forschungsstelle Familie, Zeitpolitik und E-Learning an der Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni Ulm \u2013 mit Unterst\u00fctzung des hiesigen medizinischen Dekanats.<\/p>\n<p>In T\u00fcbingen sind studierende Mediziner-Eltern zu 77 % M\u00fctter, zu 23 % V\u00e4ter, erl\u00e4uterte die Biologin und Sozialarbeiterin Katrin Prospero aus Ulm. Sie sind im Schnitt 30 Jahre alt. 71 % sind verheiratet. 17,7 % leben in einer nicht-ehelichen Partnerschaft. 11,3 % sind alleinerziehend. Rund 57 % haben vor dem Studium einen \u201emedizinnahen Beruf\u201c in Krankenpflege oder Geburtshilfe ausge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Knapp 42 % sind auch w\u00e4hrend des Studiums erwerbst\u00e4tig. Im Schnitt zw\u00f6lf Stunden pro Woche arbeiten 40 % der M\u00fctter und 57 % der V\u00e4ter. Gut zwei Drittel gaben an, sich bewusst f\u00fcr ein Kind w\u00e4hrend der Studienzeit entschieden zu haben, vor allem im klinischen Studienabschnitt (knapp 45 %). Etwa ein Viertel hatten ihre Kinder vor dem Studium bekommen. Diese sind zu 54 % noch klein, bis zu drei Jahre alt. 64 % der Befragten m\u00f6chten weitere Kinder.<\/p>\n<p>Besonders belastend fanden studierende Eltern, dass ihnen zu wenig Fehlzeiten zugestanden werden. \u201eWenn das Kind krank ist, z\u00e4hlt die Abwesenheit als Fehltag des Elternteils\u201c, berichtete die Soziologin Johanna Niehues. Die Studierenden w\u00fcnschen sich eine Fehlzeitenregelung wie bei Arbeitnehmern. \u2026<\/p>\n<p>Doch die Studierenden sehen auch Vorteile einer fr\u00fchen Entscheidung f\u00fcr ein Kind: Sie m\u00fcssen den Kinderwunsch nicht aufschieben und gehen als junge Eltern in die Familienphase. Auch sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf w\u00e4hrend des Studiums leichter als sp\u00e4ter, wenn sie \u00c4rzte sind.\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tagblatt.de\/Home\/nachrichten\/hochschule_artikel,-Medizinstudierende-Eltern-muessen-besondere-Huerden-ueberwinden-_arid,120552.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201aVon 2.400 Studierenden der Humanmedizin in T\u00fcbingen haben 168 Kinder. Das sind 7 % und damit mehr als an den anderen vier medizinischen Fakult\u00e4ten im Land, wie eine aktuelle Studie zur Familienfreundlichkeit des Medizinstudiums im Land belegt. Auftraggeber war das Stuttgarter Wissenschaftsministerium. 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