{"id":4121,"date":"2010-12-11T15:28:49","date_gmt":"2010-12-11T14:28:49","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4121"},"modified":"2010-12-11T15:28:49","modified_gmt":"2010-12-11T14:28:49","slug":"angehende-vater-sollen-offen-uber-ihre-angste-sprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/11\/angehende-vater-sollen-offen-uber-ihre-angste-sprechen\/","title":{"rendered":"Angehende V\u00e4ter sollen offen \u00fcber ihre \u00c4ngste sprechen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.frauenaerzte-im-netz.de\/aerzte\/arzt_1709.html\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ihre-gesundheit.tv\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/DrMichaelAbou-Dakn.png \" alt=\"\" width=\"159\" height=\"193\" \/><\/a>\u00dcber die neue Rolle der V\u00e4ter sprach Nicole Dolif mit <a href=\"http:\/\/www.frauenaerzte-im-netz.de\/aerzte\/arzt_1709.html\" target=\"_blank\">Dr. Michael Abou-Dakn<\/a> (49), Chefarzt f\u00fcr Frauenheilkunde und Geburtsmedizin im Tempelhofer St. Joseph-Krankenhaus.<\/p>\n<p><strong>\u201aBerliner Morgenpost:<\/strong> Herr Abou-Dakn, m\u00fcssen M\u00e4nner unbedingt mit in den Krei\u00dfsaal?<\/p>\n<p><strong>Dr. Michael Abou-Dakn:<\/strong> Das ist nat\u00fcrlich keine Pflicht. Jedes Paar muss das ganz individuell f\u00fcr sich entscheiden. Ich spreche oft mit M\u00e4nnern, die sagen, sie k\u00f6nnten kein Blut sehen und w\u00fcrden bei einer Geburt in Ohnmacht fallen. Diese M\u00e4nner best\u00e4rke ich darin, es wenigstens zu versuchen. \u2026 Es gibt keine Studien, die beweisen, dass eine Geburt besser gelingt, wenn die V\u00e4ter anwesend sind. Dennoch zeigt meine Erfahrung, dass eine Geburt f\u00fcr Paare eine ganz wesentliche Lebenserfahrung sein kann und die V\u00e4ter sehr wohl eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr ihre Partnerin sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Berliner Morgenpost:<\/strong> Und wie?<\/p>\n<p><strong>Dr. Michael Abou-Dakn:<\/strong> Indem sie schauen, was ihrer Partnerin jetzt gut tut. Sie st\u00e4rken, unterst\u00fctzen, ihr zeigen, ,gemeinsam schaffen wir das&#8216;. Allerdings sollten die M\u00e4nner nicht untersch\u00e4tzen, dass eine Geburt auch bedrohlich wirken kann. Viele M\u00e4nner neigen dann dazu, in dieser Situation in die Besch\u00fctzerrolle zu verfallen. Doch das belastet das ganze Team. Es ist viel wichtiger, mit der Partnerin zusammenzuarbeiten, damit das Kind zur Welt kommt. Vielen f\u00e4llt das leichter, wenn sie wissen, was auf sie zukommt.<\/p>\n<p><strong>Berliner Morgenpost:<\/strong> Aber kann ein Geburtsvorbereitungskurs f\u00fcr M\u00e4nner da helfen?<\/p>\n<p><strong>Dr. Michael Abou-Dakn:<\/strong> Ich glaube schon. Wir haben Erfahrung mit solchen Kursen &#8211; schon seit mehr als zehn Jahren, und wir machen damit gute Erfahrungen. Wir hatten uns unter den Kollegen auch schon vorher mit dem Thema besch\u00e4ftigt. Doch den Ausschlag, die Idee auch wirklich umzusetzen, gab bei mir die Geburt meines Sohnes vor zehn Jahren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits mehrere tausend Geburten begleitet. Doch als meine Frau im Krei\u00dfsaal war und unser Kind auf die Welt kam, war ich pl\u00f6tzlich nicht mehr Fachmann, sondern zuallererst mal Partner &#8211; und \u00e4hnlich hilflos wie andere M\u00e4nner.<\/p>\n<p><strong>Berliner Morgenpost:<\/strong> Was genau lernen die M\u00e4nner denn in Ihren Kursen?<\/p>\n<p><strong>Dr. Michael Abou-Dakn:<\/strong> Es geht dabei nicht um spezielle Wickeltechniken, sondern vielmehr darum, offen \u00fcber eventuell mit der Geburt verbundene \u00c4ngste zu sprechen. Welche Rolle kann der Mann im Krei\u00dfsaal einnehmen, wie kann er helfen, und was bedeutet eigentlich die Entwicklung vom Partner zum Vater? Viele M\u00e4nner gehen selbstbewusster in den Krei\u00dfsaal und auch in die neue Lebensphase, wenn sie sich vorher mit ihrer neuen Rolle auseinandersetzen konnten. Allein, unter M\u00e4nnern. \u2026\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/familie\/article1477837\/Maenner-sollen-offen-ueber-ihre-Aengste-sprechen.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die neue Rolle der V\u00e4ter sprach Nicole Dolif mit Dr. Michael Abou-Dakn (49), Chefarzt f\u00fcr Frauenheilkunde und Geburtsmedizin im Tempelhofer St. Joseph-Krankenhaus. \u201aBerliner Morgenpost: Herr Abou-Dakn, m\u00fcssen M\u00e4nner unbedingt mit in den Krei\u00dfsaal? Dr. Michael Abou-Dakn: Das ist nat\u00fcrlich keine Pflicht. Jedes Paar muss das ganz individuell f\u00fcr sich entscheiden. 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