{"id":4071,"date":"2010-12-05T05:57:25","date_gmt":"2010-12-05T04:57:25","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4071"},"modified":"2010-12-04T19:03:53","modified_gmt":"2010-12-04T18:03:53","slug":"schweizer-vater-haben-es-schwer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/05\/schweizer-vater-haben-es-schwer\/","title":{"rendered":"Schweizer V\u00e4ter haben es schwer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/diashow\/34271\/leave-b2fc3926c3c93961963ddb9b731f00f2.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.20min.ch\/diashow\/34271\/leave-b2fc3926c3c93961963ddb9b731f00f2.jpg \" alt=\"\" width=\"216\" height=\"144\" \/><\/a>Im internationalen Vergleich herrscht in vielen Schweizer Familien eine traditionelle Rollenteilung. V\u00e4ter, die sich mehr um die Erziehung ihrer Kinder k\u00fcmmern wollen, haben es eher schwer.<\/p>\n<p>In vielen Industrienationen stellen junge Frauen und M\u00e4nner das klassische Bild, wonach der Vater arbeitet und die Mutter die Kinder erzieht, in Frage. Beide wollen sowohl in der Erziehung ihrer Kinder mitwirken als auch zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Inwieweit ihnen das gelingt und welchen H\u00fcrden sie dabei begegnen, hat das britische \u00ab<a href=\"http:\/\/www.fatherhoodinstitute.org\" target=\"_blank\">Fatherhood Institute<\/a>\u00bb im Rahmen einer neuen <a href=\"http:\/\/www.fatherhoodinstitute.org\/2010\/uk-lags-behind-in-new-family-fairness-league-table\/ \" target=\"_blank\">Studie<\/a> untersucht. Zu diesem Zweck wurden in 21 f\u00fchrenden Industrienationen 10 Indikatoren aufgrund von Daten der OECD gemessen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis f\u00fcr die Schweiz ist wenig schmeichelhaft: Sie landet auf dem letzten Platz. Ausschlaggebend f\u00fcr das schlechte Abschneiden sind vor allem das Fehlen eines gesetzlichen Vaterschaftsurlaubs, gro\u00dfe Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau, wenig Teilzeit arbeitende M\u00e4nner und zu wenig staatlich-finanzierte Krippenpl\u00e4tze. Angef\u00fchrt wird das Ranking einmal mehr von den skandinavischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Patricia Schulz, Direktorin des Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcros f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (<a href=\"http:\/\/www.ebg.admin.ch\/index.html\" target=\"_blank\">EBG<\/a>) betont, dass die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie keine Frauenfrage ist, sondern ein brisantes gesellschaftspolitisches Thema, das alle, V\u00e4ter wie M\u00fctter, betrifft. Dass die Schweiz im internationalen Vergleich hier gro\u00dfen Nachholbedarf habe, sei bekannt.<\/p>\n<p>Rob Williams, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des \u00abFatherhood Institute\u00bb, sieht die Vorteile familienfreundlicher Politik vor allem in der Entwicklung der Kinder. Studien h\u00e4tten gezeigt, dass diese davon profitieren, wenn die V\u00e4ter nicht nur Geld verdienen, sondern sich auch in ihrer Erziehung engagieren: Weniger Verhaltensprobleme, weniger Kriminalit\u00e4t und Drogenmissbrauch, h\u00f6here Mobilit\u00e4t in Ausbildung und Beruf, mehr Sozialkompetenz und ein h\u00f6heres Selbstbewusstsein. Eltern mit einer ausgeglicheneren Aufgabenteilung haben auch eine h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, zusammen zu bleiben und seien im Durchschnitt zufriedener.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/wissen\/news\/story\/23161794 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im internationalen Vergleich herrscht in vielen Schweizer Familien eine traditionelle Rollenteilung. V\u00e4ter, die sich mehr um die Erziehung ihrer Kinder k\u00fcmmern wollen, haben es eher schwer. In vielen Industrienationen stellen junge Frauen und M\u00e4nner das klassische Bild, wonach der Vater arbeitet und die Mutter die Kinder erzieht, in Frage. 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