{"id":4057,"date":"2010-12-03T20:00:37","date_gmt":"2010-12-03T19:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4057"},"modified":"2010-12-03T20:00:37","modified_gmt":"2010-12-03T19:00:37","slug":"werde-macho","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/03\/werde-macho\/","title":{"rendered":"Werde Macho!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/images\/maennerzeitung_40_titelbild.jpg\" alt=\"\" width=\"156\" height=\"220\" \/><\/a>Ivo Knill beschreibt in der 40zigsten Ausgabe der Schweizer M\u00e4nnerzeitung einen Weg, wie Mann ein ganzer Mann werden kann.<\/p>\n<p><strong>Was immer du tust \u2013 mach es zu deinem Ding!<\/strong><\/p>\n<p>Diese Regel lernte ich bei meinem Vater, als er das erste Mal f\u00fcr uns kochen musste. Es gab Hafergr\u00fctze aus dem Dampfkochtopf. Nat\u00fcrlich war das Zeug scheu\u00dflich, aber wir a\u00dfen es mit den reinsten Herrengef\u00fchlen: Denn es war selber gemacht und wurde auf den Teller gepappt, als w\u00e4re es der Verputz, den Michelangelo f\u00fcr seine Fresken verwendet hatte. Auch die Fertigr\u00f6sti wurde als kulinarische Verbl\u00fcffung gefeiert:<br \/>\nDirekt aus dem Pack und doch so gut! Ein echter Macho beherrscht die Kunst, sich selber zu loben und andere daran teilhaben zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Tu nicht, was deine Frau sagt!<\/strong><\/p>\n<p>Ich staune ab und zu \u00fcber j\u00fcngere Geschlechtsgenossen. Sie geben sich forsch, m\u00e4nnlich und kinderfreundlich. Freitag ist mein Kindertag, heisst es dann. Toll! Das gef\u00e4llt mir. M\u00e4nnergruppen und so Zeug? Nein, das haben sie nicht n\u00f6tig, sind doch ganze M\u00e4nner, rechte Kerls und modern dazu. Nur dass dieses tolle Mannestum gerade so weit reicht wie das G\u00e4ngelband der lieben Frau. \u00abAu, bringst du mir noch Milch und Fetak\u00e4se heim?\u00bb Na klar, das machen wir gerne und sind Held dazu. \u00abKannst du die Kleine von der Krippe holen?\u00bb Sowieso, das liegt ja grad auf dem Weg. \u00abBist du so lieb und bringst mir die Kleine zum Stillen vorbei?\u00bb Ja gerne, was gibt es Sch\u00f6neres, als eine berufst\u00e4tige Mutter in ihrer Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterst\u00fctzen. M\u00e4nner schuften f\u00fcr Sex, sie krampfen f\u00fcr die Liebe, leiden, damit es andere besser haben. Viele M\u00e4nner lassen lieber ihre Frauen entscheiden. Das ist vielleicht lieb, aber nicht fair. Entscheiden ist eine Arbeit, auch ein Teil der Sorge f\u00fcr sich. Wer die Konturen seines m\u00e4nnlichen Lebensentwurfs entlang dem zustimmenden Blick seiner Partnerin zeichnet, der macht keinen guten Job. Echte M\u00e4nner entscheiden, was sie angeht, selber.<\/p>\n<p><strong>Sei Held!<\/strong><\/p>\n<p>Nach \u00fcber zwei Monaten unter der Erde sind sie wieder hochgestiegen, die Grubenarbeiter aus Chile. Helden. Ihr \u00dcberleben haben sie ihrer F\u00e4higkeit zu verdanken, sich im Team zu strukturieren und ihre Gef\u00fchle unter Kontrolle zu halten. Der Reporter der Crew schickte einen Videobericht ans Tageslicht, der die verschiedenen R\u00e4ume und Ger\u00e4tschaften zeigt \u2013 und einen Vorhang. \u00abWir sind Machos, zum Weinen gehen wir hinter den Vorhang\u00bb, flunkerte er hinauf. \u2026<!--more--><\/p>\n<p>Die weiteren Kriterien sind:<\/p>\n<p><strong>Begeistere!<\/strong><\/p>\n<p>Wenn du Leute dazu bringen willst, etwas zu tun, dann wecke ihre Begeisterung. Stell dich vorne hin, strahle Mut, Zuversicht und Umsicht aus. \u2026<\/p>\n<p><strong>Verurteile nicht!<\/strong><\/p>\n<p>Wer eine Zehe ins Wasser h\u00e4lt und merkt, dass es kalt ist, findet einen Haufen ehrenhafte Gr\u00fcnde, nicht zu schwimmen. Vieles von unserer Alltagsmoral ist eine Moral der kalten Zehe. \u2026<\/p>\n<p><strong>Sei dir treu!<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe Wilhelm Schmid, den Philosophen der Lebenskunst, gefragt, wie es denn sei, wenn einen die Liebe, die Lust oder das Verlangen \u00fcber die Partnerschaft hinausf\u00fchrt in ein fremdes Bett. Seine Antwort hat mich verbl\u00fcfft \u2026<\/p>\n<p><strong>Halte deinen Kram in Ordnung!<\/strong><\/p>\n<p>Nichts ist \u00e4rgerlicher als Leute, die nicht auf ihre Sachen achtgeben, die keine Ordnung halten, die ihre Termine nicht einhalten, zu sp\u00e4t kommen, Handygespr\u00e4che nicht abklemmen k\u00f6nnen, keinen \u2026<\/p>\n<p><strong>Achte deinen K\u00f6rper!<\/strong><\/p>\n<p>Unser Verstand macht uns zum Menschen, unser Empfinden gibt uns eine Seele und ein Gem\u00fct, unser K\u00f6rper macht uns zum Mann. Achten wir ihn also, geniessen wir ihn, loten wir seine Grenzen aus. \u2026<\/p>\n<p><strong>\u00dcbe!<\/strong><\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass es M\u00e4nner gibt, die nicht wissen, was ein Schraubenzieher ist und wie man eine Schaufel anfasst, die ratlos nur schon vor der M\u00f6belpackung aus der Ikea stehen. Aus meiner Sicht ist das ein Jammer. \u2026<\/p>\n<p><strong>Bezahle den Preis und liebe!<\/strong><\/p>\n<p>Es ist gar nicht so schwer ein Macho zu sein. Aber es hat seinen Preis. Wer seine Meinung sagt, wer sich selbst treu ist und zur Not auch unbequem werden kann, riskiert, dass manche von ihm abr\u00fccken. \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/artikel.php?id=29\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ivo Knill beschreibt in der 40zigsten Ausgabe der Schweizer M\u00e4nnerzeitung einen Weg, wie Mann ein ganzer Mann werden kann. Was immer du tust \u2013 mach es zu deinem Ding! Diese Regel lernte ich bei meinem Vater, als er das erste Mal f\u00fcr uns kochen musste. Es gab Hafergr\u00fctze aus dem Dampfkochtopf. 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