{"id":4032,"date":"2010-11-28T00:52:21","date_gmt":"2010-11-27T23:52:21","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4032"},"modified":"2010-11-27T20:54:01","modified_gmt":"2010-11-27T19:54:01","slug":"familienfreundliche-mannerkarrieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/11\/28\/familienfreundliche-mannerkarrieren\/","title":{"rendered":"Familienfreundliche M\u00e4nnerkarrieren"},"content":{"rendered":"<p>Stefan Nacke aus Ahaus hat eine mittelst\u00e4ndische IT-Firma mit 37 Angestellten &#8211; und zwei kleine Kinder. Er wollte auch mal nachmittags zu den Kindergartenveranstaltungen gehen k\u00f6nnen, zu denen sonst nur die M\u00fctter kommen. Am Donnerstagabend erz\u00e4hlte er bei einer Podiumsdiskussion der \u201e<a href=\"http:\/\/www.skm-bocholt.de\/index.php?1._Bocholter_M%E4nnertage\" target=\"_blank\">1. Bocholter M\u00e4nnertage<\/a>\u201c, wie er deshalb jetzt in seiner Firma \u201efamilienfreundliche M\u00e4nnerkarrieren\u201c erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>\u201eWir sind eine junge Branche mit jungen Mitarbeitern\u201c, berichtete der Computerfachmann dem allerdings sehr kleinen Publikum. Fast alle Mitarbeiter seien M\u00e4nner. Die wolle er dabei unterst\u00fctzen, trotz des Berufs auch am Familienleben teilzuhaben. Dazu habe er in seinem Unternehmen die \u201eVertrauensarbeitszeit\u201c eingef\u00fchrt. Die Mitarbeiter teilen sie sich frei ein. So k\u00f6nnten sie beispielsweise drei Stunden Mittagspause machen, um zu Hause bei den Schularbeiten zu helfen, sagte Nacke. Die Zeit k\u00f6nnten sie dann abends oder samstags nacharbeiten. Einige seiner Mitarbeiter arbeiten auch von zu Hause aus \u201eVertrauensarbeitszeit\u201c &#8211; mit Netzwerken und Videokonferenzen sei das technisch kein Problem.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Psyche habe es aber auch Nachteile, wandte Andreas Wendland, Betriebsratsvorsitzender bei Siemens ein, der ebenfalls auf dem Podium sa\u00df. \u201eHome-Office f\u00fchrt zur Selbstausbeutung, wenn nicht mehr klar ist, wann Arbeit und wann Feierabend ist.\u201c Nacke bietet seinen Mitarbeitern daher Schulungen zum Zeitmanagement an.<\/p>\n<p>Immer mehr Firmenchefs machten sich jetzt Gedanken dar\u00fcber, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen, sagte Hans-Bernd Felken von der Industrie- und Handelskammer Bocholt. Der Fachkr\u00e4ftemangel zwinge sie dazu. \u201eDie Mittelst\u00e4ndler m\u00fcssen das erst sp\u00fcren\u201c, sagte Felken, dann handelten sie auch. \u00c4hnlich sah das auch Christoph Bruns von der Kreishandwerkerschaft f\u00fcr seinen Berufsstand. Zwar seien im Handwerk haupts\u00e4chlich M\u00e4nner vertreten &#8211; \u201edas Berufswahlverhalten hat sich noch nicht so grundlegend ge\u00e4ndert\u201c &#8211; doch die wollten jetzt auch mehr Zeit mit der Familie verbringen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.westfaelische-nachrichten.de\/lokales\/kreis_borken\/region_bocholt\/1454071_Podiumsdiskussion_ueber_familienfreundliche_Maennerkarrieren.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Nacke aus Ahaus hat eine mittelst\u00e4ndische IT-Firma mit 37 Angestellten &#8211; und zwei kleine Kinder. Er wollte auch mal nachmittags zu den Kindergartenveranstaltungen gehen k\u00f6nnen, zu denen sonst nur die M\u00fctter kommen. Am Donnerstagabend erz\u00e4hlte er bei einer Podiumsdiskussion der \u201e1. 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