{"id":3978,"date":"2010-11-13T08:31:47","date_gmt":"2010-11-13T07:31:47","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3978"},"modified":"2010-11-13T08:31:47","modified_gmt":"2010-11-13T07:31:47","slug":"fuhrungskrafte-nehmen-elternzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/11\/13\/fuhrungskrafte-nehmen-elternzeit\/","title":{"rendered":"F\u00fchrungskr\u00e4fte nehmen Elternzeit"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Der Anteil von V\u00e4tern in Elternzeit ist unter F\u00fchrungskr\u00e4ften besonders hoch&#8220;, sagt Nora Reich, \u00d6konomin am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Reich entkr\u00e4ftet damit die verbreitete Vorstellung, dass sich besonders F\u00fchrungskr\u00e4fte schwer damit tun, Beruf und Familie zu vereinbaren. Die Mitarbeiterin des HWWI hat in einer <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/09\/17\/erwerbstatigkeit-der-partnerin-und-sicherheit-des-arbeitsplatzes-entscheidend-fur-elternzeit-von-vatern\/\" target=\"_blank\">Studie<\/a> festgestellt, dass sich die Chance der Inanspruchnahme von Elternzeit durch erwerbst\u00e4tige V\u00e4ter deutlich erh\u00f6ht, wenn diese in einer F\u00fchrungsposition, unbefristet besch\u00e4ftigt oder in einem gro\u00dfen Unternehmen t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Es gibt sogar schon Unternehmen, in denen die Gruppe der V\u00e4ter, die l\u00e4nger als ein Jahr in Elternzeit gehen, inzwischen fast so gro\u00df ist wie die Gruppe derjenigen, die bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen. Dabei werden h\u00e4ufig Elternzeit, Teilzeit und die M\u00f6glichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, gezielt miteinander kombiniert.<\/p>\n<p>Um das realisieren zu k\u00f6nnen, \u00fcberlegen Mitarbeiter, F\u00fchrungskraft und Kollegen gemeinsam im Vorfeld, wie die Elternzeit arbeitsorganisatorisch am sinnvollsten gestaltet werden kann. Rechtliche Anspr\u00fcche auf Biegen und Brechen durchzusetzen, ist dagegen nicht unbedingt von Erfolg gekr\u00f6nt, berichten die Unternehmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kommunikationskongress.de\/referenten\/Alfred-Lukasczyk\/1507 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.kommunikationskongress.de\/_img\/referees\/42456_lukasczyk_alfred_web.jpg \" alt=\"\" width=\"90\" height=\"135\" \/><\/a>Wie der Spagat zwischen F\u00fchrungs- und Vaterrolle gelingen kann, lebt <a href=\"http:\/\/www.kommunikationskongress.de\/referenten\/Alfred-Lukasczyk\/1507 \" target=\"_blank\">Alfred Lukasczyk<\/a>, Head of Employer Branding bei der <a href=\"http:\/\/corporate.evonik.de\/de\/karriere\/arbeitgeber\/work-life-balance\/pages\/default.aspx \" target=\"_blank\">Evonik Industries AG<\/a> in Essen, vor. &#8222;Die Familie darf nicht auf der Strecke bleiben&#8220;, sagt Lukasczyk. Im Fr\u00fchjahr war Lukasczyk zwei Monate in Elternzeit. Jetzt bringt er an drei Tagen in der Woche seine zweij\u00e4hrige Tochter in die Kindertagesst\u00e4tte von Evonik und arbeitet an einem Tag in der Woche in ihrer Anwesenheit im Home-Office.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lukasczyk liegt es in der Regel nicht an den Unternehmen, sondern an der Courage des Einzelnen, wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte nicht die M\u00f6glichkeit nutzten, in Elternzeit gehen zu k\u00f6nnen. &#8222;Auch ich habe mich zun\u00e4chst gefragt, ob es Gr\u00fcnde gibt, die dagegen sprechen&#8220;, meint Lukasczyk.<\/p>\n<p>Um die zweimonatige Elternzeit aber dann doch zu erm\u00f6glichen, hat der Personalmarketingleiter gemeinsam mit seinem Vorgesetzten wichtige Arbeitsprojekt so gestaltet, dass w\u00e4hrend seiner Abwesenheit nichts &#8222;Dramatisches&#8220; passieren kann.<\/p>\n<p>Strategische Aufgaben wurden von Kollegen in der Abteilung \u00fcbernommen und andere von operativen Einheiten. Im Prinzip seien F\u00fchrungskr\u00e4fte ersetzbar, meint Lukasczyk. In laufenden Projekten sei der Einzelne allerdings bedingt durch die Vernetzung untereinander und die hohen kommunikativen Anforderungen zuweilen unentbehrlich. Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte in Elternzeit gehen wollten, m\u00fcsse diese daher arbeitsorganisatorisch gut vorbereitet werden.<\/p>\n<p>&#8222;Das geht nicht parallel&#8220;, <!--more-->berichtet Lukasczyk zu seinen Erfahrungen in der Elternzeit. Anfangs habe er noch versucht, tags\u00fcber eine Telefonkonferenz mit Kollegen in Shanghai zu bewerkstelligen. Die Sitzung habe er dann aber in Anwesenheit seiner Tochter f\u00fcnfmal unterbrechen m\u00fcssen. &#8222;Man muss den Worten Taten folgen lassen&#8220;, sagt Lukasczyk. Wenn V\u00e4ter in Elternzeit gingen, m\u00fcssten sie sich auch darauf konzentrieren. So habe er beispielsweise seine Netzwerkaktivit\u00e4ten deutlich reduziert. Und noch einen Tipp hat Lukasczyk parat. &#8222;Ich empfehle V\u00e4tern, allein in Elternzeit zu gehen.&#8220; Nur so k\u00f6nnten sie sich in der Partnerschaft gleichberechtigt in die Kindererziehung einbringen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arbeitgeber.monster.de\/hr\/personal-tipps\/personalmanagement\/organisation-controlling\/vaeter-in-elternzeit-70046.aspx \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Anteil von V\u00e4tern in Elternzeit ist unter F\u00fchrungskr\u00e4ften besonders hoch&#8220;, sagt Nora Reich, \u00d6konomin am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Reich entkr\u00e4ftet damit die verbreitete Vorstellung, dass sich besonders F\u00fchrungskr\u00e4fte schwer damit tun, Beruf und Familie zu vereinbaren. 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