{"id":3886,"date":"2010-10-20T19:02:09","date_gmt":"2010-10-20T18:02:09","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3886"},"modified":"2010-10-20T19:02:09","modified_gmt":"2010-10-20T18:02:09","slug":"eu-parlament-stimmt-fur-2-wochen-bezahlten-vaterschaftsurlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/10\/20\/eu-parlament-stimmt-fur-2-wochen-bezahlten-vaterschaftsurlaub\/","title":{"rendered":"EU-Parlament stimmt f\u00fcr 2 Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 162px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/image\/view\/2010\/9\/20\/-\/4760926\/lowRes\/3007833\/-\/71-12107032.JPG.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\" \" src=\"http:\/\/www.fr-online.de\/image\/view\/2010\/9\/20\/-\/4760926\/lowRes\/3007833\/-\/71-12107032.JPG.jpg \" alt=\"Lizia Ronzulli mit Baby im EU Parlament\" width=\"152\" height=\"114\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Licia Ronzulli mit Baby im EU Parlament<\/p><\/div>\n<p>Die Abgeordneten in Stra\u00dfburg stimmten heute in erster Lesung daf\u00fcr, den Mutterschutz in der EU auf 20 Wochen zu verl\u00e4ngern. W\u00e4hrend dieser Zeit sollen die Frauen einen vollen Lohnausgleich erhalten. Die Abgeordneten forderten au\u00dferdem einen zweiw\u00f6chigen Vaterschaftsurlaub, ebenfalls bei vollem Lohnausgleich. In Deutschland hat bereits der Entwurf dieser Richtlinie f\u00fcr heftige Debatten gesorgt, dennoch ist die Umsetzung wahrscheinlich<\/p>\n<p>Die Kommission hatte bereits vor zwei Jahren eine Verl\u00e4ngerung auf 18 Wochen vorgeschlagen sowie ein Wahlrecht f\u00fcr Arbeitnehmerinnen dar\u00fcber, wie viel Schonzeit sie sich vor der Geburt g\u00f6nnen wollen. EU-Staaten, in denen es eine Elternzeit gibt, sollen die M\u00f6glichkeit erhalten, 4 Wochen auf den Mutterschutz anzurechnen. In Deutschland geht es also um eine Verl\u00e4ngerung des Mutterschutzes von derzeit auf 14 auf 16 Wochen.<\/p>\n<p>Die deutschen Frauen w\u00fcrden damit weitgehend einen Schutz erhalten, der dem geplanten EU-Standard von mindestens 20 Wochen entspreche, sagte die CSU-Abgeordnete Angelika Niebler. F\u00fcr die angerechneten Elternzeit-Wochen fordert das Europaparlament 75 % des letzten Lohnes, also etwas mehr als die bisherigen Zahlungen w\u00e4hrend der Elternzeit, die in Deutschland bei 67 % des letzten Gehalts liegen. Insgesamt werde die vom Europaparlament geforderte Neuregelung somit auch in Deutschland zu etwas h\u00f6heren Kosten f\u00fchren, sagte Niebler.<\/p>\n<p>Nach der ersten Lesung im Plenum geht die Vorlage nun an den Ministerrat, in dem die 27 EU-Staaten vertreten sind. Sie sind in der Frage bisher gespalten. Mehrere Staaten wehren sich gegen eine Verl\u00e4ngerung des Mutterschutzes und die dadurch entstehenden zus\u00e4tzlichen Kosten. Parlament und Rat haben in Fragen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz ein Mitentscheidungsrecht, sie m\u00fcssen sich also auf einen Kompromiss einigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2010-10\/eu-einigung-mutterschutz\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Abgeordneten in Stra\u00dfburg stimmten heute in erster Lesung daf\u00fcr, den Mutterschutz in der EU auf 20 Wochen zu verl\u00e4ngern. W\u00e4hrend dieser Zeit sollen die Frauen einen vollen Lohnausgleich erhalten. Die Abgeordneten forderten au\u00dferdem einen zweiw\u00f6chigen Vaterschaftsurlaub, ebenfalls bei vollem Lohnausgleich. 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