{"id":3868,"date":"2010-10-15T14:14:57","date_gmt":"2010-10-15T13:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3868"},"modified":"2010-10-15T14:14:57","modified_gmt":"2010-10-15T13:14:57","slug":"liga-fur-das-kind-fordert-mehr-verantwortungsubernahme-durch-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/10\/15\/liga-fur-das-kind-fordert-mehr-verantwortungsubernahme-durch-vater\/","title":{"rendered":"Liga f\u00fcr das Kind fordert mehr Verantwortungs\u00fcbernahme durch V\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Juli k\u00f6nnen ledige V\u00e4ter ab sofort mehr Rechte bei der Erlangung der gemeinsamen Sorge f\u00fcr ihr Kind beantragen. Die Deutsche Liga f\u00fcr das Kind begr\u00fc\u00dft diese Entscheidung, weil sie die Verantwortung der V\u00e4ter st\u00e4rken und dem Kindeswohl dienlich sein kann.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich ihrer wissenschaftlichen Tagung \u201e<a href=\"http:\/\/liga-kind.de\/algemein\/jt_2010.php\" target=\"_blank\">V\u00e4ter in neuer Verantwortung<\/a>\u201c am 15. und 16. Oktober in M\u00fcnchen fordert die Liga die betroffenen V\u00e4ter zugleich dazu auf, vor allem in tats\u00e4chlicher Hinsicht f\u00fcr ihr Kind mehr Verantwortung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>\u201eDie M\u00f6glichkeit, notfalls auch gegen den Willen der Mutter am Sorgerecht teilzuhaben, wenn dies dem Kindeswohl dient, ist wichtig f\u00fcr nicht verheiratete V\u00e4ter. Aus Sicht der betroffenen Kinder reicht dies allein aber nicht aus\u201c, sagt Prof. Franz Resch, Kinder- und Jugendpsychiater und Pr\u00e4sident der Deutschen Liga f\u00fcr das Kind. \u201eVor allem kommt es darauf an, dass V\u00e4ter im Alltag von Anfang an mehr Verantwortung als bisher f\u00fcr ihre Kinder \u00fcbernehmen. Dies gilt ganz unabh\u00e4ngig davon, ob sie mit der Mutter des Kindes verheiratet sind oder nicht.\u201c \u2026<\/p>\n<p>Lieber Herr Professor Resch, genau diese tats\u00e4chliche Verantwortung wird vielen nicht verheirateten V\u00e4tern ja vorenthalten indem ihnen das Sorge- und vielfach auch das Umgangsrecht verweigert wird. Die allermeisten V\u00e4tern sehen sich in der Verantwortung und wollen sie auch wahrnehmen. Genau da besteht juristischer Handlungsbedarf.<!--more--><\/p>\n<p>Die Deutsche Liga f\u00fcr das Kind sieht auch f\u00fcr die Politik Handlungsbedarf. Elemente einer v\u00e4tersensiblen Familienpolitik sollten sein: Ausbau der V\u00e4termonate in der Elternzeit, Einf\u00fchrung von Optionszeiten und Arbeitszeitkonten, Orientierung betrieblicher und \u00f6ffentlicher Zeiten an Familienzeiten, Erleichterung des Wechsels zwischen Voll- und Teilzeit sowie Wiedereinstiegshilfen nach Familienzeiten.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt sollte die Politik dem Trend der immer \u00e4lteren V\u00e4ter entgegentreten. Der Altersdurchschnitt derjenigen M\u00e4nner, die zum ersten Mal Vater werden, liegt inzwischen deutlich \u00fcber drei\u00dfig Jahre. Hier gilt es, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass nicht nur Beruf und Familie, sondern auch Ausbildung bzw. Studium und Vaterschaft simultan m\u00f6glich werden.<\/p>\n<p>Es braucht also nicht mehr Verantwortungs\u00fcbernahme sondern zun\u00e4chst einmal mehr Verantwortungs\u00fcbergabe durch Politik und Rechtssprechung!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/liga-kind.de\/news\/newsletter.php#1\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Juli k\u00f6nnen ledige V\u00e4ter ab sofort mehr Rechte bei der Erlangung der gemeinsamen Sorge f\u00fcr ihr Kind beantragen. Die Deutsche Liga f\u00fcr das Kind begr\u00fc\u00dft diese Entscheidung, weil sie die Verantwortung der V\u00e4ter st\u00e4rken und dem Kindeswohl dienlich sein kann. 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