{"id":3802,"date":"2010-09-29T13:58:20","date_gmt":"2010-09-29T12:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3802"},"modified":"2010-09-29T13:59:38","modified_gmt":"2010-09-29T12:59:38","slug":"berechtigte-fragen-untaugliche-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/09\/29\/berechtigte-fragen-untaugliche-antworten\/","title":{"rendered":"Berechtigte Fragen, untaugliche Antworten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\/de\/home\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/static.maenner.ch\/images\/introSloganDe01.gif\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"70\" \/><\/a>Der Dachverband der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen <a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\/de\/home\" target=\"_blank\">m\u00e4nner.ch<\/a> distanziert sich mit einer Stellungnahme vom \u201a1. Internationalen <a href=\"http:\/\/antifeminismus.ch\/\" target=\"_blank\">Antifeminismus-Treffen<\/a>\u2019, das am 30. Oktober 2010 in Uitikon\/Z\u00fcrich stattfinden soll. Der Ansatz des Antifeminismus stelle zwar legitime Fragen, f\u00fchre mit seinen Antworten aber in eine Sackgasse.<\/p>\n<p>\u201a1) m\u00e4nner.ch distanziert sich vom \u00abAntifeminismus-Treffen\u00bb und verwehrt sich gegen einen Geschlechterkampf, welcher einseitig den (feministischen) Frauen die Schuld an den geschlechterpolitischen Verwerfungen zuschiebt.<\/p>\n<p>2) Das \u00abAntifeminismus-Treffen\u00bb gibt untaugliche Antworten, formuliert aber legitime Fragen. Es ist Ausdruck einer wachsenden Zahl von M\u00e4nnern, welche sich in ihrer Alltagsrealit\u00e4t und ihren Anliegen im Stich gelassen f\u00fchlen. Es ist Warnsignal f\u00fcr ein reales Problem: die ungen\u00fcgende Ber\u00fccksichtigung der M\u00e4nneranliegen durch die Politik im Allgemeinen und die Gleichstellungsinstitutionen im Speziellen.<\/p>\n<p>3) Auch aus Perspektive von m\u00e4nner.ch kann der gleichstellungspolitische Diskurs nicht l\u00e4nger einseitig der Frage folgen, wie Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden k\u00f6nnen. Diese gibt es zwar nach wie vor (z.B. Lohnungleichheit), genau so wie es auch Benachteiligungen von M\u00e4nnern gibt (z.B. Dienstpflicht).<\/p>\n<p>Die Benachteiligungen von M\u00e4nnern und Frauen gegeneinander aufzuwiegen ist jedoch in keinem Fall zielf\u00fchrend. Die Frage lautet nicht: Geht es den M\u00e4nnern oder den Frauen \u00abschlechter\u00bb? Die Frage hei\u00dft: Wie k\u00f6nnen M\u00e4nner und Frauen gemeinsam das Projekt \u00abChancengleichheit\u00bb zum Wohl aller gestalten?<\/p>\n<p>4) m\u00e4nner.ch fordert die (Weiter-)Entwicklung eines echten Geschlechterdialogs, <!--more-->den ebenb\u00fcrtigen Einbezug der M\u00e4nner in den Gleichstellungsdiskurs und die konkrete Unterst\u00fctzung von Buben- und M\u00e4nnerprojekten. Auch im gesetzgeberischen Prozess und bei \u00f6ffentlichen F\u00f6rderma\u00dfnahmen m\u00fcssen \u2013 wie im benachbarten Ausland \u2013die Anliegen von Buben und M\u00e4nnern vermehrt bewusste Ber\u00fccksichtigung finden.<\/p>\n<p>5) m\u00e4nner.ch steht f\u00fcr den Geschlechterdialog auf Augenh\u00f6he ein. Polarisierungen und Schuldzuweisungen erachten wir als nicht hilfreich \u2013 weder von Seite der M\u00e4nner noch von Seite der Frauen. Sie sind nicht geeignet, um die historische Chance einer geschlechtergerechten Gesellschaft zu realisieren, die es M\u00e4nnern und Frauen gleicherma\u00dfen erm\u00f6glicht, ihre Lebensgestaltung frei und unabh\u00e4ngig von Rollenkorsetten zu bestimmen.\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Dachverband der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen m\u00e4nner.ch distanziert sich mit einer Stellungnahme vom \u201a1. Internationalen Antifeminismus-Treffen\u2019, das am 30. Oktober 2010 in Uitikon\/Z\u00fcrich stattfinden soll. 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