{"id":3770,"date":"2010-09-19T17:51:45","date_gmt":"2010-09-19T16:51:45","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3770"},"modified":"2010-09-20T17:57:50","modified_gmt":"2010-09-20T16:57:50","slug":"wenn-die-familie-vorgeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/09\/19\/wenn-die-familie-vorgeht\/","title":{"rendered":"Wenn die Familie vorgeht"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist f\u00fcr Besch\u00e4ftigte \u2013 auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten \u2013 wichtiger als Unternehmen denken. Das belegt eine <a href=\"http:\/\/www.erfolgsfaktor-familie.de\/default.asp?id=427&amp;targetPage=http:\/\/www.erfolgsfaktor-familie.de\/data\/downloads\/webseiten\/Kurzfassung_Personalmarketingstudie.pdf&amp;download=[Programm]%20-%20Kurzfassung_Personalmarketingstudie.pdf \" target=\"_blank\">Studie<\/a> der Gesellschaft f\u00fcr Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Sie liegt dem Handelsblatt exklusiv vor. Befragt wurden 300 Personalentscheider und mehr als 3\u00a0000 Besch\u00e4ftigte zwischen 25 und 49 Jahren.<\/p>\n<p>Ein Fazit: Mehr als Dreiviertel der Eltern zwischen 25 und 39 Jahren w\u00fcrden f\u00fcr mehr Familienfreundlichkeit ihren Job wechseln. \u00dcber ein Viertel der Befragten hat dies bereits getan. Den anderen mangelt es offensichtlich nur an Alternativen.<\/p>\n<p>\u201eFirmen, die keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf erm\u00f6glichen, schaden nur sich selbst\u201c, warnt Schneider, Direktor des <a href=\"http:\/\/www.ffp-muenster.de\" target=\"_blank\">Forschungszentrums f\u00fcr familienbewusste Personalpolitik<\/a> an der Steinbeis-Hochschule Berlin. \u201eMitarbeiter fehlen l\u00e4nger oder k\u00f6nnen nicht den vollen Einsatz bringen.\u201c Letztlich bleibt ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als die Firma zu verlassen \u2013 Wissen geht verloren. Familienfreundlichkeit zahlt sich f\u00fcr Firmen \u00f6konomisch aus, das konnte Schneider in einer Studie bereits belegen.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass die Gesellschaft altert und qualifizierte Mitarbeiter immer knapper werden. Umso st\u00e4rker k\u00f6nnen familienbewusste Arbeitgeber punkten. Denn selbst 70 % der kinderlosen Besch\u00e4ftigten achten bei der Jobwahl auf Familienfreundlichkeit: Sie ist ihnen genauso wichtig oder sogar wichtiger als das Gehalt.<\/p>\n<p>In vielen Firmen jedoch bleibt Familienfreundlichkeit ein Lippenbekenntnis. Die wirklichen Bed\u00fcrfnisse ihrer Mitarbeiter kennen sie kaum:<\/p>\n<ul>\n<li>Irrglaube Nummer eins, das zeigt die Umfrage: Familienfreundlichkeit interessiert nur M\u00fctter.<\/li>\n<li>Irrglaube Nummer zwei: Familienfreundlichkeit ist nur Mitarbeitern mit kleinen Kindern wichtig. Betriebskita sch\u00f6n und gut \u2013 das Betreuungsproblem endet aber nicht mit der Einschulung. Doch nur jeder zweite Personalchef glaubt, dass das Thema auch Besch\u00e4ftigten \u00fcber 40 Jahre wichtig ist.<\/li>\n<li>Irrglaube Nummer drei: Familie gleich Kinder. Die Umfrage zeigt, dass sich schon von den 25- bis 49-J\u00e4hrigen Besch\u00e4ftigen fast jeder zehnte nebenher um einen \u00e4lteren bzw. kranken Angeh\u00f6rigen k\u00fcmmert. Zwei Drittel von ihnen tun dies zus\u00e4tzlich zur Kinderbetreuung \u2013 die Generation \u201eSandwich\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/auszeit-fuer-den-nachwuchs-wenn-die-familie-einfach-mal-vorgeht;2655622 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist f\u00fcr Besch\u00e4ftigte \u2013 auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten \u2013 wichtiger als Unternehmen denken. Das belegt eine Studie der Gesellschaft f\u00fcr Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Sie liegt dem Handelsblatt exklusiv vor. Befragt wurden 300 Personalentscheider und mehr als 3\u00a0000 Besch\u00e4ftigte zwischen 25 und 49 Jahren. Ein Fazit: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43,21,31],"tags":[82],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3770"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3770"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3772,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3770\/revisions\/3772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}