{"id":3767,"date":"2010-09-17T17:26:02","date_gmt":"2010-09-17T16:26:02","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3767"},"modified":"2010-09-17T17:26:02","modified_gmt":"2010-09-17T16:26:02","slug":"erwerbstatigkeit-der-partnerin-und-sicherheit-des-arbeitsplatzes-entscheidend-fur-elternzeit-von-vatern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/09\/17\/erwerbstatigkeit-der-partnerin-und-sicherheit-des-arbeitsplatzes-entscheidend-fur-elternzeit-von-vatern\/","title":{"rendered":"Erwerbst\u00e4tigkeit der Partnerin und Sicherheit des Arbeitsplatzes entscheidend f\u00fcr Elternzeit von V\u00e4tern"},"content":{"rendered":"<p>Die Ergebnisse der heute ver\u00f6ffentlichten Studie des Hamburger Weltwirtschafts Instituts (<a href=\"http:\/\/www.hwwi.org \" target=\"_blank\">HWWI<\/a>) &#8222;<a href=\"http:\/\/www.hwwi.org\/fileadmin\/hwwi\/Publikationen\/Research\/Paper\/Wirtschaftliche_Trends_und_HH\/HWWI_Research_Paper_1-31.pdf \" target=\"_blank\">Who Cares? Determinants of the Fathers&#8216; Use of Parental Leave in Germany<\/a>&#8220; zeigen, dass die Entscheidung der V\u00e4ter, die Elternzeit in Anspruch zu nehmen, auffallend stark von Erwerbsstatus und Einkommen der Partnerin abh\u00e4ngt. Ist die Partnerin Vollzeit erwerbst\u00e4tig, erh\u00f6ht sich die Chance, dass der Vater in Elternzeit geht, um etwa 150 % im Vergleich zu einem Paar, bei dem die Partnerin nicht erwerbst\u00e4tig ist. Bei zwei erwerbst\u00e4tigen Partnern erh\u00f6ht sich die Chance der Elternzeit-Inanspruchnahme des Vaters ebenfalls um etwa\u00a0 150 %, wenn die Partnerin das h\u00f6here Nettoeinkommen bezieht.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem stellt die Sicherheit der Arbeitspl\u00e4tze beider Elternteile wichtige Faktoren der Inanspruchnahme der Elternzeit durch V\u00e4ter dar. Das zeigen die Ergebnisse bez\u00fcglich des Arbeitsvertrages, des Sektors (\u00f6ffentlich oder privatwirtschaftlich), der Firmengr\u00f6\u00dfe und der Position im Unternehmen. So erh\u00f6ht sich die Chance der Elternzeit-Inanspruchnahme bei als erwerbst\u00e4tig geltenden V\u00e4tern um mehr als 50 %, wenn das Arbeitsverh\u00e4ltnis des Vaters unbefristet ist, er eine F\u00fchrungsposition inne hat oder in einem gro\u00dfen Unternehmen t\u00e4tig ist. In Doppelverdienerfamilien ist die Chance in den Kategorien Arbeitsvertrag und Arbeitsmarktsektor am h\u00f6chsten, wenn beide Elternteile \u00fcber einen unbefristeten Vertrag verf\u00fcgen oder im \u00f6ffentlichen Dienst t\u00e4tig sind. Sie ist in Doppelverdienerfamilien auch besonders hoch, wenn nur die Frau oder beide Partner eine F\u00fchrungsposition innehaben.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hwwi.org\/Forscherteam_Einzel.1321.0.html?&amp;tx_wilpubdb_pi1[authorid]=176&amp;tx_wilpubdb_pi1[singleView]=0&amp;cHash=1e7a3b45ec \" target=\"_blank\">Nora Reich<\/a>, Autorin der Studie, kommentiert die Ergebnisse: &#8222;Die Bedingungen einer familienbedingten Auszeit von V\u00e4tern sollten vor allem in der Privatwirtschaft verbessert werden. Auch eine st\u00e4rkere Beteiligung von (potenziellen) M\u00fcttern am Arbeitsmarkt und damit eine Erh\u00f6hung ihrer Einkommen sollte gef\u00f6rdert werden. \u00dcberdies w\u00e4re zu pr\u00fcfen, ob eine \u00c4nderung der Besteuerung von Ehepaaren die Elternzeit-Inanspruchnahme von V\u00e4tern positiv beeinflussen w\u00fcrde. Denn die Ergebnisse der Studie lassen einen Zusammenhang \u00fcber den Effekt auf die Nettoeinkommensdifferenz vermuten.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hwwi.org\/Vaeter_und_Elternzei.6369.0.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ergebnisse der heute ver\u00f6ffentlichten Studie des Hamburger Weltwirtschafts Instituts (HWWI) &#8222;Who Cares? Determinants of the Fathers&#8216; Use of Parental Leave in Germany&#8220; zeigen, dass die Entscheidung der V\u00e4ter, die Elternzeit in Anspruch zu nehmen, auffallend stark von Erwerbsstatus und Einkommen der Partnerin abh\u00e4ngt. 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