{"id":3636,"date":"2010-08-15T09:57:22","date_gmt":"2010-08-15T08:57:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3636"},"modified":"2010-08-16T10:16:51","modified_gmt":"2010-08-16T09:16:51","slug":"die-triumphkusse-des-opapas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/08\/15\/die-triumphkusse-des-opapas\/","title":{"rendered":"Die Triumphk\u00fcsse des Opapas"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3771644364?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3771644364 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41NvigRq-RL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"180\" \/><\/a>Uly Foerster ist in guter Gesellschaft: Charly Chaplin, Clint Eastwood, Franz Beckenbauer und Rod Steward, alles M\u00e4nner, die jenseits des erwarteten Durchschnittsalters V\u00e4ter geworden sind. \u201aAlte V\u00e4ter\u2019, wie Foerster sein <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3771644364?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3771644364 \" target=\"_blank\">Buch<\/a> betitelt, in dem er vom Gl\u00fcck der sp\u00e4ten Vaterschaft berichtet.<\/p>\n<p>Er m\u00f6chte sich dabei ausdr\u00fccklich von jenen Kollegen der schreibenden Zunft unterscheiden, die die V\u00e4termonate nutzen, um \u00fcber ihre Gef\u00fchle und Betroffenheiten zu berichten, nach dem Motto, \u201asie bekommt das Baby und ich die Krise\u2019. Foerster setzt sich sehr offen und mit gro\u00dfem Humor und Selbstironie mit seinen Erfahrungen als \u201aalter Vater\u2019 auseinander.<\/p>\n<p>Diese sind nat\u00fcrlich gepr\u00e4gt durch die Auseinandersetzung mit der Frage, m\u00f6chte ich, kann ich und darf ich mit knapp 60 Jahren noch einmal Vater werden, kann ich der Verantwortung gerecht werden und was kommt alles auf mich zu?<br \/>\nFoerster konfrontiert den Leser auf den verschiedenen Etappen dieser, seiner pers\u00f6nlichen Lebensgeschichte mit seinen Klischees und Vorurteilen und er\u00f6ffnet zahlreiche Gelegenheiten, diese humorvoll aufzul\u00f6sen. Er beschreibt mehrfach Situationen, in den er Kinderwagen schiebend, alleine oder mit seiner Frau, wahlweise missmutig als Vater oder wohlwollend als Opa angesehen wird. Eine Studie in Deutschland stellte fest, das nur 10% der befragten M\u00e4nner Erstv\u00e4ter \u00fcber 55 in Ordnung finden, die Obergrenze des gerade noch akzeptierten liegt bei 50 Jahren.<\/p>\n<p>Um die Verwirrung um den Opapa aufzul\u00f6sen haben Foerster und seine Frau den \u201aTriumphkuss\u2019 erfunden, mit dem sie jegliche Zweifel spontan beseitigen. Diese lustvoll beschriebenen Szenen bieten den Hintergrund f\u00fcr die Auseinandersetzung zum Beispiel mit der Frage, wie gehen wir eigentlich mit dem Jugendwahn in unserer Gesellschaft angesichts einer alternden Bev\u00f6lkerung um, einer Gesellschaft in der bald schon mehr Rollatoren als Kinderwagen abgesetzt werden. <!--more-->Und sind nicht die alten V\u00e4ter die eigentlich neuen V\u00e4ter? Die V\u00e4ter, die jenseits der Rush Hour des Lebens vor dem Hintergrund einer F\u00fclle von Erfahrungen und Kompetenzen den Bed\u00fcrfnissen ihres Kindes, den Raum beimessen k\u00f6nnen, den es braucht.<\/p>\n<p>Sicher, dies sind M\u00f6glichkeiten, und nichts kommt von alleine. Ein roter Faden durchzieht aber alle Kapitel des Buches, von Egoismus und Verantwortungslosigkeit, zwei Vorw\u00fcrfe, die alten V\u00e4tern immer wieder gemacht werden, kann bei einer bewussten Entscheidung sp\u00e4ter Vater zu werden, keine Rede sein. Uly Foerster stellt sich dieser Verantwortung und das Gl\u00fcck, das daraus erw\u00e4chst, ist zwischen jeder Zeile sp\u00fcrbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uly Foerster ist in guter Gesellschaft: Charly Chaplin, Clint Eastwood, Franz Beckenbauer und Rod Steward, alles M\u00e4nner, die jenseits des erwarteten Durchschnittsalters V\u00e4ter geworden sind. \u201aAlte V\u00e4ter\u2019, wie Foerster sein Buch betitelt, in dem er vom Gl\u00fcck der sp\u00e4ten Vaterschaft berichtet. 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