{"id":3543,"date":"2010-07-21T09:20:08","date_gmt":"2010-07-21T08:20:08","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3543"},"modified":"2010-07-21T09:20:08","modified_gmt":"2010-07-21T08:20:08","slug":"wie-leben-und-arbeiten-vater-und-mutter-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/07\/21\/wie-leben-und-arbeiten-vater-und-mutter-in-hamburg\/","title":{"rendered":"Wie leben und arbeiten V\u00e4ter und M\u00fctter in Hamburg?"},"content":{"rendered":"<p>Die Handelskammer Hamburg hatte die <a href=\"http:\/\/www.hk24.de\/produktmarken\/unternehmensfoerderung_und_start\/anhaengsel\/HWWI_Policy_Paper_1-33.pdf \" target=\"_blank\">Studie<\/a> \u201aWie leben und arbeiten Hamburgs Eltern?\u2019 des HWWI f\u00fcr die Hamburger Allianz f\u00fcr Familien in Auftrag gegeben und finanziert. Die Ergebnisse wurden bereits am 11. Mai 2010 anl\u00e4sslich des Internationalen Tags der Familie in der Handelskammer Hamburg pr\u00e4sentiert und diskutiert. Die taz Hamburg berichtet heute mit der \u00dcberschrift \u201aM\u00fctter bleiben zu Hause\u2019 \u00fcber die Untersuchung.<\/p>\n<p>Die Studie zeigt, dass ein gro\u00dfes Arbeitskr\u00e4fte Potenzial ungenutzt bleibt. 66 % der nichterwerbst\u00e4tigen V\u00e4ter und rund 39 % der nichterwerbst\u00e4tigen M\u00fctter in Hamburg w\u00fcrden gerne arbeiten, finden aber aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden keinen Arbeitsplatz oder bleiben aus Betreuungsgr\u00fcnden zu Hause. Unter den nichterwerbst\u00e4tigen Elternteilen sind \u00fcber 37.000 Personen mit guter bis sehr guter Ausbildung.<\/p>\n<p>Die Analyse hat auch ergeben, dass die Mehrheit der \u00fcber 286 000 V\u00e4ter und M\u00fctter in Hamburg nach wie vor nach dem traditionellen Familienmodell lebt. Die geringste Erwerbst\u00e4tigenquote bei den Frauen haben verheiratete M\u00fctter, die nur zu 60,3 % arbeiten. Verheiratete V\u00e4ter erreichen dagegen mit 87,8 % die h\u00f6chste Erwerbst\u00e4tigen-Quote aller M\u00e4nner. Dar\u00fcber hinaus dominieren bei allen erwerbst\u00e4tigen M\u00fcttern Teilzeitbesch\u00e4ftigungen. Die mit 72 % h\u00f6chste Teilzeitquote erreichen M\u00fctter mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Als Hauptgrund f\u00fcr die Teilzeitt\u00e4tigkeit f\u00fchren die M\u00fctter an, dass sie sich um ihre Kinder oder um ihre pflegebed\u00fcrftigen Eltern k\u00fcmmern. Nur knapp 20 % der M\u00fctter m\u00f6chten ihre Arbeitszeit aufstocken.<\/p>\n<p>Um die ungenutzten Fachkr\u00e4ftepotenziale aktivieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen junge Frauen deshalb weiter motiviert werden, eine eigenst\u00e4ndige Berufsperspektive f\u00fcr sich zu entwickeln. \u201eTeilzeit sollte auch st\u00e4rker von V\u00e4tern in Anspruch genommen werden. <!--more-->Dies w\u00fcrde ihre Teilhabe am Familienleben erh\u00f6hen und zugleich M\u00fcttern die Chance geben, am Arbeitsmarkt besser Fu\u00df zu fassen&#8220;, so Christina Boll vom HWWI.<\/p>\n<p>Dies kann aber nur in dem Ma\u00dfe gelingen, in dem M\u00fctter bereit sind ihren Anteil an der Erwerbsarbeit zu erh\u00f6hen und ein partnerschaftlicher Dialog \u00fcber die famili\u00e4re Aufgabenteilung in Gang kommt. Auch a dieser Stelle steht das \u201atraditionelle Familienmodell\u2019 im Weg.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hk24.de\/produktmarken\/unternehmensfoerderung_und_start\/unternehmensfuehrung\/familie_beruf\/wielebenundarbeitenhamburgseltern11mai2010.jsp \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Handelskammer Hamburg hatte die Studie \u201aWie leben und arbeiten Hamburgs Eltern?\u2019 des HWWI f\u00fcr die Hamburger Allianz f\u00fcr Familien in Auftrag gegeben und finanziert. Die Ergebnisse wurden bereits am 11. Mai 2010 anl\u00e4sslich des Internationalen Tags der Familie in der Handelskammer Hamburg pr\u00e4sentiert und diskutiert. 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