{"id":3498,"date":"2010-07-06T08:55:30","date_gmt":"2010-07-06T07:55:30","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3498"},"modified":"2010-07-06T08:55:30","modified_gmt":"2010-07-06T07:55:30","slug":"aktive-vaterschaft-und-beruf-eine-analyse-betrieblicher-hindernisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/07\/06\/aktive-vaterschaft-und-beruf-eine-analyse-betrieblicher-hindernisse\/","title":{"rendered":"Aktive Vaterschaft und Beruf &#8211; eine Analyse betrieblicher Hindernisse"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Johanna_Possinger\" target=\"_blank\">Johanna Possinger<\/a> hat ein <a href=\"http:\/\/www.sowi.hu-berlin.de\/bgss\/bgssonlinepublications\/workingpaperseries\/WP_01_Johanna%20Possinger%202010\" target=\"_blank\">Working Paper<\/a> zur &#8222;Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf &#8211; eine Analyse betrieblicher Hindernisse&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Es handelt sich dabei um Teilergebnisse ihrer noch laufenden Dissertation mit dem Arbeitstitel &#8222;Zwischen Sorgearbeit und Brotverdienen &#8211; V\u00e4ter im Spannungsfeld von Familien- und Erwerbsleben&#8220;. Die wichtigsten Ergebnisse sind:<\/p>\n<p>V\u00e4ter in Deutschland wollen ihre traditionelle Funktion als Brotverdiener der Familie zunehmend um Elemente engagierter Vaterschaft erweitern \u2013 ein Einstellungswandel, der sich auch im steigenden Beliebtheitsgrad des Elterngelds bei M\u00e4nnern niederschl\u00e4gt. Gleichwohl herrscht in den meisten Familien \u2013 nicht immer freiwillig \u2013 eine traditionelle Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit.<\/p>\n<p>Im vornehmlich vom Beruf gepr\u00e4gten Alltag von V\u00e4tern kommt den ArbeitgeberInnen eine besondere Bedeutung zu. Allerdings k\u00f6nnen auch Unternehmen, die als familienfreundlich gelten, die Vereinbarkeitsdilemmata von V\u00e4tern oft nicht oder nur unbefriedigend l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Aus Angst vor einem \u201eKarriereknick\u201c nehmen die meisten M\u00e4nner keine familienbewussten Angebote in Anspruch. Dabei erweist sich die antizipierte Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes h\u00e4ufig als unbegr\u00fcndet. Vielmehr sind es Bef\u00fcrchtungen informeller Natur, wie der Verlust von Zust\u00e4ndigkeiten oder eine Au\u00dfenseiterposition im Kollegenkreis, die auf V\u00e4ter abschreckend wirken.<\/p>\n<p>Arbeitsklima, Betriebsklima und Unternehmenskultur werden als Handlungsfelder einer familienbewussten Personalpolitik oft untersch\u00e4tzt, dabei sind sie ausschlaggebend f\u00fcr die tats\u00e4chliche Familienfreundlichkeit eines Betriebs. Werte und Verhaltenskodices, die auf diesen Ebenen verankert sind, wie jederzeitige Verf\u00fcgbarkeit, k\u00f6rperliche Anwesenheit am Arbeitsplatz sowie \u201etraditionelle\u201c Vorstellungen von M\u00e4nnlichkeit, k\u00f6nnen so dominant sein, dass sie die eigentlich vorhandenen familienfreundlichen Angebote untergraben bzw. au\u00dfer Kraft setzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sowi.hu-berlin.de\/bgss\/bgssonlinepublications\/workingpaperseries\/abstract_possinger_2010 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johanna Possinger hat ein Working Paper zur &#8222;Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf &#8211; eine Analyse betrieblicher Hindernisse&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Es handelt sich dabei um Teilergebnisse ihrer noch laufenden Dissertation mit dem Arbeitstitel &#8222;Zwischen Sorgearbeit und Brotverdienen &#8211; V\u00e4ter im Spannungsfeld von Familien- und Erwerbsleben&#8220;. 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