{"id":3478,"date":"2010-07-01T17:19:34","date_gmt":"2010-07-01T16:19:34","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3478"},"modified":"2010-07-01T17:20:30","modified_gmt":"2010-07-01T16:20:30","slug":"manner-bashing-statt-echter-gleichstellungspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/07\/01\/manner-bashing-statt-echter-gleichstellungspolitik\/","title":{"rendered":"M\u00e4nner Bashing statt echter Gleichstellungspolitik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.frauen.bka.gv.at\/site\/7207\/default.aspx\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.frauen.bka.gv.at\/Images\/2010\/5\/27\/-1094874886.jpg\" alt=\"\" width=\"140\" height=\"198\" \/><\/a>In ihrem aktuellen Newsletter kommentieren die Kollegen von <a href=\"http:\/\/www.maennernet.at\/newsletter.html\" target=\"_blank\">M\u00e4nnernet.at<\/a> in Vorarlberg die <a href=\"http:\/\/www.frauen.bka.gv.at\/site\/cob__39728\/currentpage__0\/6609\/default.aspx\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sentation<\/a> des <a href=\"http:\/\/www.frauen.bka.gv.at\/site\/7207\/default.aspx\" target=\"_blank\">Frauenberichts<\/a> durch die zust\u00e4ndige Ministerin <a href=\"http:\/\/www.parlament.gv.at\/WW\/DE\/PAD_08177\/show.psp \" target=\"_blank\">Gabriele Heinisch-Hosek<\/a> am 28. Mai in Wien.<\/p>\n<p>\u201aNach dem Vorliegen des neuen Frauenberichtes, waren die M\u00e4nner im Visier der Frauenpolitikerinnen. Doch, wenn man M\u00e4nner zu einer Ver\u00e4nderung bewegen will, macht auch der Ton die Musik.<\/p>\n<p>Der Frauenbericht 2010, der Ende Mai pr\u00e4sentiert wurde, ist 540 Seiten dick und besteht aus statistischem Zahlenmaterial, das verst\u00e4ndlicherweise kaum jemand liest oder lesen kann. Also muss so ein Bericht medial aufbereitet werden. Das geschieht manchmal sehr differenziert, manchmal allerdings auch \u00e4u\u00dferst plakativ. Da waren so dumme S\u00e4tze zu lesen wie: &#8222;Nichts hat sich ge\u00e4ndert.&#8220; Und das zum Beispiel angesichts der Tatsache, dass es heute mehr Akademikerinnen gibt als Akademiker.<\/p>\n<p>Wenn die Frauenministerin sagt, &#8222;Die M\u00e4nner reden wie Paradefeministen, handeln aber wie Alltagsmachos!&#8220;, dann ist das genauso geschmackvoll, wie wenn ich sagen w\u00fcrde: &#8222;Die Frauen reden wie Paradefeministinnen, handeln aber wie Alltagsglucken!&#8220; Und wenn eine Journalistin schreibt: &#8222;Freiwillig werden die M\u00e4nner nichts hergeben&#8220;, so ist das eine sprachliche Kriegserkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die altfeministischen Kampfparolen haben sich, aus meiner Sicht, genauso \u00fcberlebt wie die Machospr\u00fcche vom Stammtisch &#8211; und sie sind nicht mehr zielf\u00fchrend. M\u00e4nner gewinnt man, wenn man sie w\u00fcrdigt. Wenn man nur auf uns herumhackt, nur fordert, dann ziehen wir uns eher zur\u00fcck. Allen Kampfparolen fehlt die grunds\u00e4tzliche Achtung vor dem anderen Geschlecht. Die Grundlage f\u00fcr das Teilen von Verantwortung und Arbeit ist aber die gegenseitige W\u00fcrdigung. Man hilft einander auch gerne, wenn es anerkannt wird.<\/p>\n<p>Statt sich gegenseitig Schuld zu geben, statt sich nur jeweils die Schw\u00e4chen und Defizite aufzurechnen, k\u00f6nnten wir uns doch auch zu einem gemeinsamen Richtungswechsel aufmachen. Nicht zuletzt, weil wir M\u00e4nner wie Frauen im selben Boot sitzen.\u2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ihrem aktuellen Newsletter kommentieren die Kollegen von M\u00e4nnernet.at in Vorarlberg die Pr\u00e4sentation des Frauenberichts durch die zust\u00e4ndige Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek am 28. Mai in Wien. \u201aNach dem Vorliegen des neuen Frauenberichtes, waren die M\u00e4nner im Visier der Frauenpolitikerinnen. Doch, wenn man M\u00e4nner zu einer Ver\u00e4nderung bewegen will, macht auch der Ton die Musik. 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