{"id":3473,"date":"2010-06-29T08:06:57","date_gmt":"2010-06-29T07:06:57","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3473"},"modified":"2010-06-30T16:22:23","modified_gmt":"2010-06-30T15:22:23","slug":"die-vater-mussen-ja-meist-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/06\/29\/die-vater-mussen-ja-meist-arbeiten\/","title":{"rendered":"&#8218;Die V\u00e4ter m\u00fcssen ja meist arbeiten&#8216;"},"content":{"rendered":"<p>In einem Gastkommentar in der Wiener Zeitung weist <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/people\/Robert-Boder\/100000838813974#!\/profile.php?id=100000838813974\" target=\"_blank\">Robert Boder<\/a> auf die Hemmnisse bei der V\u00e4terkarenz in \u00d6sterreich und die Stolpersteine bei der Diskussion um ein gemeinsames Sorgerecht hin. Parallelen zur Situation in Deutschland sind offensichtlich.<\/p>\n<p>\u201aDie Diskussion zur verpflichtenden gemeinsamen Obsorge beider Eltern nach der Trennung \u00f6ffnet auch den Blick auf die Ursachen f\u00fcr Konflikte, bei wem die Kinder nach der Trennung bleiben und wie oft sie der andere sehen darf.<\/p>\n<p>Die Vorsitzende der Familienrichter, die dieses Modell mittlerweile bef\u00fcrworten, <a href=\"http:\/\/www.wien-konkret.at\/soziales\/scheidung\/besuchsrecht\/taeubel-weinreich\/\" target=\"_blank\">Doris T\u00e4ubel-Weinreich<\/a>, hat Kritikern, die mehr V\u00e4ter in Karenz fordern, ein interessantes Argument entgegengehalten: Die V\u00e4ter m\u00fcssen ja meist arbeiten.<\/p>\n<p>\u2026 In allen Schichten treffen einander Elternteile, bei denen er um einiges mehr verdient als sie. Danach entscheidet sich, wer bei den Kindern daheim bleiben darf und wer arbeiten gehen muss. Die meisten Eltern wollen ihren Kindern h\u00f6heren Lebensstandard und Ausbildung bieten, als sie selbst haben. Das kostet Geld. So geht meist der mit den besseren wirtschaftlichen Aussichten einer Erwerbsarbeit nach.<\/p>\n<p>Ein zus\u00e4tzliches Hemmnis bei der V\u00e4terkarenz ist, dass V\u00e4ter nicht in gleichem Ma\u00dfe vor K\u00fcndigung oder Entlassung gesch\u00fctzt sind, beginnt der Schutz doch erst nach Geburt des Kindes und wenn die Karenz angemeldet ist. V\u00e4ter riskieren so fr\u00fchzeitig, dass ihr Arbeitsplatz, der das h\u00f6here Familieneinkommen sichert und eine Familie meist \u00fcber Karenzzeiten bringt, gef\u00e4hrdet ist. Bei der Trennung wirkt sich das auf den Verbleib der Kinder aus; oft wird argumentiert, dass die V\u00e4ter ja nicht in Karenz waren, sich nicht eingebracht haben.<\/p>\n<p>\u2026 V\u00e4ter befinden sich so in der Situation, dass sie durch die Berufswahl mehr verdienen, kaum auf besser verdienende Frauen treffen, die sie bei den Kindern daheim versorgen und auf Grund von Stereotypen nach der Trennung, trotz Karenz, ihre Kinder verlieren k\u00f6nnten.\u2019<\/p>\n<p>Die Forderung nach gleichem Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit und PartnerInnenwahl auf Augenh\u00f6he sind erste Schritte aus dem oben skizzierten Dilemma.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&amp;Alias=wzo&amp;cob=504966 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Gastkommentar in der Wiener Zeitung weist Robert Boder auf die Hemmnisse bei der V\u00e4terkarenz in \u00d6sterreich und die Stolpersteine bei der Diskussion um ein gemeinsames Sorgerecht hin. 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