{"id":3453,"date":"2010-06-23T14:36:43","date_gmt":"2010-06-23T13:36:43","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3453"},"modified":"2010-06-23T14:36:43","modified_gmt":"2010-06-23T13:36:43","slug":"gleiche-lebenszufriedenheit-von-muttern-und-vatern-stabilisiert-die-partnerschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/06\/23\/gleiche-lebenszufriedenheit-von-muttern-und-vatern-stabilisiert-die-partnerschaft\/","title":{"rendered":"Gleiche Lebenszufriedenheit von M\u00fcttern und V\u00e4tern stabilisiert die Partnerschaft"},"content":{"rendered":"<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Paar sich trennt, ist umso gr\u00f6\u00dfer, je st\u00e4rker die Lebenszufriedenheit beider Partner voneinander abweicht. Das Trennungsrisiko nimmt vor allem dann zu, wenn die Frau unzufriedener ist als der Mann. Dies belegt eine aktuelle <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/publikation5720\" target=\"_blank\">Studie<\/a> des Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.<\/p>\n<p>Um die Zufriedenheit beziehungsweise die Unterschiede in der Zufriedenheit zweier Partner zu messen, wertet die Studie Langzeitbefragungen deutscher, britischer und australischer Haushalte aus. \u00dcber einen Zeitraum von fast 25 Jahren hinweg ordneten die Befragten jedes Jahr ihre Lebenszufriedenheit auf einer Punkteskala ein. Zehn Punkte auf der Skala bedeuten, dass der Befragte voll zufrieden ist, null Punkte stehen dagegen f\u00fcr absolute Unzufriedenheit. Durch die Punktevergabe lassen sich Unterschiede in der Lebenszufriedenheit zwischen den Partnern messen. F\u00fcr Deutschland wurden Daten aus \u00fcber 253.000 Befragungen ausgewertet. Einbezogen wurden Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die mit einem Partner oder einer Partnerin im gleichen Haushalt leben. Ber\u00fccksichtigt wurden sowohl verheiratete Paare als auch als Paare ohne Trauschein.<\/p>\n<p>Die Studie weist dar\u00fcber hinaus allerdings nach, dass die Trennungswahrscheinlichkeit steigt, je st\u00e4rker sich die Partner in ihrer Zufriedenheit unterscheiden. Dies gilt auch dann, wenn Paare eine gleiche Zufriedenheitssumme erreichen. Liegt beispielsweise die Zufriedenheit des Mannes bei drei und die der Frau bei f\u00fcnf Punkten auf der Skala, so erreicht das Paar eine Zufriedenheit von insgesamt acht Punkten. Die Zufriedenheitsdifferenz beider Partner betr\u00e4gt zwei Punkte. Liegt bei einem zweiten Paar die Zufriedenheit des Mannes bei zwei, die der Frau bei sechs Punkten, erreicht auch das zweite Paar eine Zufriedenheit von insgesamt acht Punkten. Dennoch liegt beim zweiten Paar die Trennungswahrscheinlichkeit h\u00f6her als beim ersten Paar, weil die Differenz der Zufriedenheit beider Partner gr\u00f6\u00dfer ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Studie belegt dar\u00fcber hinaus, dass sich ein Unterschied in der Lebenszufriedenheit von Partnern asymmetrisch auswirkt. So ist das Trennungsrisiko besonders hoch, wenn die Frau unzufriedener ist als der Mann. Tats\u00e4chlich zeigen verschiedene Datens\u00e4tze, etwa die in der Studie verwendeten Informationen zu Australien, dass \u00fcberwiegend Frauen die Scheidung einreichen und dass diese Frauen tendenziell unzufriedener sind als ihre Noch-Ehem\u00e4nner.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news375876 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Paar sich trennt, ist umso gr\u00f6\u00dfer, je st\u00e4rker die Lebenszufriedenheit beider Partner voneinander abweicht. 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