{"id":3362,"date":"2010-06-06T12:08:26","date_gmt":"2010-06-06T11:08:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3362"},"modified":"2010-06-06T12:11:12","modified_gmt":"2010-06-06T11:11:12","slug":"praventionsfaktor-vater-schweizer-vatertag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/06\/06\/praventionsfaktor-vater-schweizer-vatertag\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4ventionsfaktor Vater &#8211; Schweizer V\u00e4tertag"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.vaetertag.ch\/de\/home.html\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.vaetertag.ch\/images\/MerDuNord420.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"214\" \/><\/a>Am 6. Juni 2010 findet der vom Dachverband der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen ins Leben gerufene \u00ab<a href=\"http:\/\/www.vaetertag.ch\/de\/home.html \" target=\"_blank\">Schweizer V\u00e4tertag<\/a>\u00bb zum vierten Mal statt. \u00abVatersein in einer multikulturellen Schweiz\u00bb heisst der diesj\u00e4hrige Themenschwerpunkt. Ein Pionierprojekt in der V\u00e4terarbeit mit Migranten belebt das Motto ganz konkret.<\/p>\n<p>\u00abEs gibt in der ganzen Schweiz bisher kein einziges Projekt, das sich gezielt den Herausforderungen annimmt, mit welchen sich V\u00e4ter mit einem anderen kulturellen Hintergrund \u2013und entsprechend auch einem anderen Verst\u00e4ndnis von V\u00e4terlichkeit \u2013 konfrontiert sehen\u00bb, sagt Andreas Borter. Der V\u00e4tertagskoordinator und Fachmann f\u00fcr V\u00e4terarbeit leitet ein Pionierprojekt, in dessen Rahmen in der deutschsprachigen Schweiz ca. 20 interkulturelle V\u00e4terrunden stattfinden \u2013 moderiert von eigens geschulten V\u00e4tern mit entsprechender kultureller Verwurzelung.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer k\u00f6nnen in diesen V\u00e4terrunden unter M\u00e4nnern mit verwandten Biografien achtungsvoll ansprechen, was sie besch\u00e4ftigt. \u00abIch bin der Meinung, dass ein Vater, der mit den \u00c4ngsten des Machtverlusts konfrontiert wird, sobald seine Frau erwerbst\u00e4tig ist oder die Kinder besser Deutsch sprechen als er, in diesen Gef\u00fchlen verstanden werden muss, damit er diese Gef\u00fchle \u00fcberwinden kann\u00bb, sagt beispielsweise der t\u00fcrkischst\u00e4m-mige Mesut G\u00f6n\u00e7, einer der Moderatoren transkultureller V\u00e4terrunden aus Anlass des diesj\u00e4hrigen V\u00e4tertags.<\/p>\n<p>V\u00e4terprojekte wie dieses st\u00e4rken nicht nur die V\u00e4ter, sondern auch deren Beziehungen zu ihren Kindern. Das wiederum erleichtert diesen die Integration in der neuen Heimat \u2013 und ist damit nicht zuletzt ein Beitrag zur Pr\u00e4vention, z.B. von Jugendgewalt.<\/p>\n<p>Der diesj\u00e4hrige Themenschwerpunkt \u00abVatersein in einer multikulturellen Schweiz\u00bb erg\u00e4nzt das Konzept des Schweizer V\u00e4tertags, der unter dem Motto \u00abAus 365 Gr\u00fcnden\u00bb in jedem Jahr auf die Bedeutung alltagsnahen v\u00e4terlichen Engagements hinweist. \u00abDer Schweizer V\u00e4tertag soll nicht \u2013 wie der Muttertag \u2013 ein Geschenkanlass sein\u00bb, erkl\u00e4rt m\u00e4nner.ch-Pr\u00e4sident Markus Theunert. \u00abWir wollen die Leistungen der V\u00e4ter in ihrer ganzen Breite und Vielfalt sichtbar machen und ihnen Wertsch\u00e4tzung entgegenbringen\u00bb.<\/p>\n<p>Damit der V\u00e4tertag nicht das Klischee des \u00abSonntagsvaters\u00bb best\u00e4rkt, legen die Organi-satoren grossen Wert auf die Verbindung zwischen Familienbereich und Berufswelt. Denn alltagsnahes v\u00e4terliches Engagement braucht Zeit und Flexibilit\u00e4t \u2013 und damit ent-sprechende Unterst\u00fctzung seitens der Arbeitgeber. Das rechnet sich f\u00fcr beide Seiten. Untersuchungen zeigen: Betriebliche Angebote f\u00fcr eine gewinnbringende Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die auch auf Ebene der Unternehmensleitung abgest\u00fctzt sind, tragen zur Vertiefung der Mitarbeiterbindung bei, verbessern das Betriebsklima, vermitteln Vertrauen und st\u00e4rken die Leistungsmotivation.<\/p>\n<p>Konsequenterweise sucht der Schweizer V\u00e4tertag gezielt die Zusammenarbeit mit famili-enfreundlichen Wirtschaftsunternehmen. In diesem Jahr sind die <span style=\"text-decoration: underline;\">Bank Coop<\/span>, die <span style=\"text-decoration: underline;\">Z\u00fcrcher Kantonalbank <\/span>sowie die Versicherungsgruppe <span style=\"text-decoration: underline;\">Sympany <\/span>die drei Partner und Sponsoren des V\u00e4tertags.<\/p>\n<p>\u00abUnser Unternehmen unterst\u00fctzt den Schweizer V\u00e4tertag aus der \u00dcber-zeugung heraus, dass die M\u00e4nner in der Familienarbeit gefragt sind. Mit unserem Sponsoringbeitrag m\u00f6chten wir die V\u00e4ter ermuntern, ihre M\u00f6glichkeiten zu entdecken\u00bb, sagt Anne Zimmerli, Mediensprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation von Sympany.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vaetertag.ch\/gems\/20100604MMVaetertag.pdf \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 6. 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