{"id":3221,"date":"2010-05-05T08:43:14","date_gmt":"2010-05-05T07:43:14","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3221"},"modified":"2010-05-05T09:46:42","modified_gmt":"2010-05-05T08:46:42","slug":"erwerbsbiografien-werden-immer-luckenhafter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/05\/05\/erwerbsbiografien-werden-immer-luckenhafter\/","title":{"rendered":"Erwerbsbiografien werden immer l\u00fcckenhafter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/img_inhalt\/impuls_grafik_2010_06_2.gif \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.boeckler.de\/img_inhalt\/impuls_grafik_2010_06_2.gif \" alt=\"\" width=\"144\" height=\"291\" \/><\/a>Die gesetzliche Rente verlangt einen m\u00f6glichst l\u00fcckenlosen und langen Erwerbsverlauf &#8211; tats\u00e4chlich ist das Arbeitsleben vieler Menschen aber br\u00fcchiger und k\u00fcrzer geworden, zeigt eine von der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung gef\u00f6rderte neue <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf_fof\/S-2009-236-3-1.pdf \" target=\"_blank\">Studie<\/a> am Internationalen Institut f\u00fcr Empirische Sozial\u00f6konomie (<a href=\"http:\/\/www.inifes.de\/\" target=\"_blank\">Inifes<\/a>).<\/p>\n<p>Die Autoren Prof. Dr. Ernst Kistler und Falko Trischler haben untersucht, wie sich Erwerbsbiografien zwischen 1984 und 2007 ver\u00e4ndert haben. Dabei differenzieren sie zwischen der Phase des Berufseinstiegs, der Kernerwerbsphase und der Phase des Alters\u00fcbergangs.<\/p>\n<p>Deutlich anders sieht heute die Einstiegsphase der 20- bis 30-J\u00e4hrigen aus. Der durchschnittliche Berufsstart verschob sich, weil die Ausbildungen l\u00e4nger wurden. Vor allem aber spielt fr\u00fche Arbeitslosigkeit eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle. Ob M\u00e4nner oder Frauen, ob in Ost- oder Westdeutschland: F\u00fcr alle Gruppen nahm zwischen 1991 und 2007 das Risiko zu. Selbst Dauerarbeitslosigkeit ist in dieser Lebensphase keine Seltenheit mehr. Au\u00dferdem ist bei den Unter-30-J\u00e4hrigen der Anteil der Vollzeitbesch\u00e4ftigten gesunken, und schon in dieser Lebensphase haben Frauen seltener eine Vollzeitstelle.<\/p>\n<p>Die Kernerwerbsphase &#8211; 30- bis 50-J\u00e4hrige. Dieser Lebensabschnitt hat sich \u00fcber die Jahrzehnte am wenigsten ver\u00e4ndert. Die wesentliche Neuheit im Vergleich zu den 1980er-Jahren ist, dass nun mehr Frauen arbeiten. Das m\u00fcndete laut Inifes aber nicht in einen erheblichen Zuwachs an Frauen in Vollzeitjobs, sondern eher in mehr geringf\u00fcgige und Teilzeit-Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>Arbeitslosigkeit und prek\u00e4re Jobs sind in dieser Phase etwas seltener als zu Beginn oder am Ende des Erwerbslebens. Aber immerhin jeder F\u00fcnfte arbeitete zwischen 2003 und 2007 dauerhaft in einem atypischen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis, und sieben Prozent waren sogar mehr als zweieinhalb Jahre ohne Job. Auch wenn Bildung hilft: Die Zeiten in Arbeitslosigkeit sind f\u00fcr Geringqualifizierte wie f\u00fcr Akademiker gestiegen.<\/p>\n<p>Der Alters\u00fcbergang &#8211; 51- bis 65-J\u00e4hrige. Beim Vergleich der 1980er- und der 2000er-Jahre wird deutlich: Es hat sich ein Keil zwischen Arbeitsende und Rentenbeginn geschoben. Die Mehrheit der Erwerbst\u00e4tigen wechselt nicht mehr aus dem Beruf in die Rente. Verbreitet ist eine schwierige \u00dcberbr\u00fcckungsphase am Ende des Erwerbslebens, und obwohl K\u00fcrzungen des Ruhegeldes drohen, gehen viele vorzeitig in Rente.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_103273.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gesetzliche Rente verlangt einen m\u00f6glichst l\u00fcckenlosen und langen Erwerbsverlauf &#8211; tats\u00e4chlich ist das Arbeitsleben vieler Menschen aber br\u00fcchiger und k\u00fcrzer geworden, zeigt eine von der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung gef\u00f6rderte neue Studie am Internationalen Institut f\u00fcr Empirische Sozial\u00f6konomie (Inifes). 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