{"id":3093,"date":"2010-03-22T22:45:55","date_gmt":"2010-03-22T21:45:55","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3093"},"modified":"2010-03-22T22:45:55","modified_gmt":"2010-03-22T21:45:55","slug":"wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/03\/22\/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab\/","title":{"rendered":"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab"},"content":{"rendered":"<p>\u2026 lautet eine Weisheit der Dakota Indianer. Andreas Lorenz hat in seinem Blog <a href=\"http:\/\/www.papa-online.com\/papasonntag-themen-der-woche\/ \" target=\"_blank\">PAPAonline<\/a> in der vergangenen Woche ein solches Tier ausgemacht. Die Suche nach dem &#8217;neuen Mann&#8216;<\/p>\n<p>Er beklagt, dass alle Artikel, die er zum Thema \u201aneuer Mann\u2019 in der letzten Zeit gelesen hat, von Frauen geschrieben worden sind. Dem m\u00f6chte ich nicht widersprechen, ich habe sicherlich auch nicht alle gelesen, aber das Thema wird in der Tat von Journalistinnen dominiert. Ich erinnere mich dabei auch an die Entstehung der Ausgabe der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.karriere.de\" target=\"_blank\">karriere<\/a> zm Thema\u00a0 \u201aV\u00e4ter an die Flasche\u2019 im Fr\u00fchjahr 2006. Das Redaktionsteam, 3 M\u00e4nner und eine Frau bestimmte die Frau, das Thema zu bearbeiten. M\u00e4nnern fehlt an vielen Stellen offensichtlich immer noch der Mut, sich in eigener Sache \u00f6ffentlich zu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu den toten Pferden, Andreas Lorenz interpretiert die Folgen m\u00e4nnlicher Zur\u00fcckhaltung folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<p>\u201aF\u00fcr mich sieht die aktuelle Situation aber so aus, als w\u00fcrden Feministinnen aus dem Alice Schwarzer Fanclub den Wunsch der V\u00e4ter, sich bei Erziehung der Kinder mehr einbringen zu wollen, dazu nutzen ihr extremes Wunschdenken publik zu machen und \u00fcber ein neues Gesellschaftsbild zus\u00e4tzlichen Druck auf die Familien auszu\u00fcben.\u2019<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass es legitim ist, dass Frauen ihre Vorstellungen von dem \u201aneuen Mann\u2019 oder dem \u201aneuen Vater\u2019 \u00e4u\u00dfern d\u00fcrfen, den letztere \u201aKampf\u2019 \u2013 Begriff habe ich zum ersten Mal im Oktober 1986 in der Brigitte gelesen, ist es uns \u00fcberlassen unsere eigenen Vorstellungen dagegen zu setzen und andere M\u00e4nner aufzufordern, dies ebenfalls zu tun.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfend zitierten \u00c4u\u00dferungen der neuen Familienministerin bilden auch nur ein Ende der Wurst ab: \u201aFrau Schr\u00f6der, hat hierzu neulich in einem Interview \u00fcber das Partnerwahlverhalten gesprochen und gesagt das, solange Frauen Partner suchen, die bereit sind die alleinige finanzielle Verantwortung f\u00fcr das Projekt Familie zu \u00fcbernehmen um selbst von dieser Anstrengung Abstand nehmen zu k\u00f6nnen, wird sich an den bestehenden Karrieremustern und Erwartungen der Wirtschaft nichts \u00e4ndern.\u2019<\/p>\n<p>Eine Partnerschaft besteht immer aus zwei Personen und solange M\u00e4nner Partnerinnen suchen und akzeptieren, die sich versorgen lassen wollen, wird sich in der Tat nichts \u00e4ndern. Also, das Lamentieren nutzt nichts und der Verweis auf \u201agenetische Muster\u2019 oder \u201aBeute Schemata\u2019, der von der eigenen Verantwortung entlasten soll, ist f\u00fcr mich der tote Gaul.<\/p>\n<p>Mein Tipp: absteigen und Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 lautet eine Weisheit der Dakota Indianer. Andreas Lorenz hat in seinem Blog PAPAonline in der vergangenen Woche ein solches Tier ausgemacht. Die Suche nach dem &#8217;neuen Mann&#8216; Er beklagt, dass alle Artikel, die er zum Thema \u201aneuer Mann\u2019 in der letzten Zeit gelesen hat, von Frauen geschrieben worden sind. 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