{"id":3029,"date":"2010-03-05T15:51:18","date_gmt":"2010-03-05T14:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=3029"},"modified":"2010-03-05T15:53:14","modified_gmt":"2010-03-05T14:53:14","slug":"wie-man-mehr-vater-dazu-bringen-kann-in-karenz-zu-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/03\/05\/wie-man-mehr-vater-dazu-bringen-kann-in-karenz-zu-gehen\/","title":{"rendered":"Wie man mehr V\u00e4ter dazu bringen kann in Karenz zu gehen"},"content":{"rendered":"<p>\u2026 versucht <a href=\"http:\/\/www.thomasgesterkamp.de\" target=\"_blank\">Thomas Gesterkamp<\/a>, Journalist und Autor im Interview mit der Zeitschrift \u201aDer Standard\u2019 zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.thomasgesterkamp.de\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/images.derstandard.at\/t\/12\/2010\/02\/21\/1266547470704.jpg \" alt=\"\" width=\"180\" height=\"184\" \/><\/a>\u201aderStandard.at:<\/strong> Welche Schwierigkeiten haben M\u00e4nner in Deutschland, die nach der Geburt des Kindes in Karenz gehen wollen?<\/p>\n<p><strong>Gesterkamp: <\/strong>Bei uns hei\u00dft das Elternzeit. Die Zahl der M\u00e4nner ist in den letzten drei Jahren von dreieinhalb auf 21 % gestiegen, der Anteil der M\u00e4nner bei den Antragstellern hat sich versiebenfacht. Da sehe ich einen gro\u00dfen Fortschritt. Zwei Drittel der M\u00e4nner nehmen zwei Monate in Anspruch. Die Monate w\u00fcrden verfallen, wenn sie nicht in Anspruch genommen werden. Immerhin ein Drittel geht auch l\u00e4nger als zwei Monate in Elternzeit.<\/p>\n<p>Was die zwei Monate betrifft, wird das in den Firmen relativ problemlos durchgewunken. Wenn V\u00e4ter danach aber sagen, sie wollen l\u00e4ngerfristig die Stundenzahl reduzieren, gibt es viele Unternehmen, die das nicht zulassen. Hier gibt es noch weiter Bedarf, das zu \u00e4ndern. \u2026<\/p>\n<p><strong>derStandard.at:<\/strong> Sie sagen, f\u00fcr M\u00e4nner sei es schwieriger, Familien- und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, als f\u00fcr Frauen. Warum?<\/p>\n<p><strong>Gesterkamp: <\/strong>Schwieriger ist es dann, wenn sie st\u00e4rker in die Erwerbswelt integriert sind als Frauen. Und das ist in der Regel noch immer der Fall. In Deutschland ist es gro\u00dfteils so, dass Frauen die Zuverdienerinnen sind. Sie arbeiten Teilzeit oder geringf\u00fcgig oder sind Hausfrauen. V\u00e4ter haben insofern ein Problem, weil sie Geld verdienen, gleichzeitig auch gute V\u00e4ter sein sollen. \u2026<\/p>\n<p>Die Erwerbswelt ragt wie eine Krake ins Privatleben der Menschen hinein. Arbeit und Freizeit vermischen sich in gewissen Berufen immer mehr. Auch durch die neuen Kommunikationsmittel, man ruft zuhause seine Mails ab und steht immer in Bereitschaft. Das sind alles enorme Herausforderungen f\u00fcr die Familie und f\u00fcr die Beziehung zwischen M\u00e4nnern und Frauen. \u2026<\/p>\n<p><strong>derStandard.at: <\/strong>Treten Sie daf\u00fcr ein, dass M\u00e4nner verst\u00e4rkt zuhause bleiben?<\/p>\n<p><strong>Gesterkamp: <\/strong>Ich halte wenig davon, dass sie Hausm\u00e4nner werden. Ich trete aber f\u00fcr eine neue Balance von Arbeit und Liebe ein. Beide Geschlechter sollen in der Lage sein, sich um die Kinder zu k\u00fcmmern, auch um pflegebed\u00fcrftige Angeh\u00f6rige. Das ist auch ein Thema, das auf uns zukommt. Trotzdem soll man auch in der Arbeitswelt mitmischen k\u00f6nnen, das soll sich nicht gegenseitig ausschlie\u00dfen. Es ist aber schwierig, weil es zwei verschiedene Welten sind.\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1266541021010\/derStandardat-Interview-Vaeter-muessen-sich-nicht-mehr-schaemen \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 versucht Thomas Gesterkamp, Journalist und Autor im Interview mit der Zeitschrift \u201aDer Standard\u2019 zu erkl\u00e4ren. \u201aderStandard.at: Welche Schwierigkeiten haben M\u00e4nner in Deutschland, die nach der Geburt des Kindes in Karenz gehen wollen? Gesterkamp: Bei uns hei\u00dft das Elternzeit. 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