{"id":297,"date":"2007-02-05T09:58:43","date_gmt":"2007-02-05T07:58:43","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2007\/02\/05\/schone-bescherung\/"},"modified":"2007-04-25T15:10:22","modified_gmt":"2007-04-25T13:10:22","slug":"schone-bescherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2007\/02\/05\/schone-bescherung\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6ne Bescherung"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 6pt 0cm 0.0001pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">&#8218;Die neue Elterngeldregelung bringt viele Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen. Wer diese aber meistert, wird profitieren.&#8216; <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 0.0001pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">So beginnt das <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\">personalmagazin<\/a> die Einf\u00fchrung in das <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\/SID103.bx-RMUXDQ24\/editionContent?topicItem=Schwerpunktthema&#038;editionID=1165911327.74\">Schwerpunktthema<\/a> seiner Januarausgabe. Neben Informationen und Tipps zu den neuen gesetzlichen Regelungen, setzt sich das Magazin intensiv mit der Frage von Unternehmens- und F\u00fchrungskultur und mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auseinander.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">&#8218;Denn gerade auf diesem Gebiet hinken deutsche Unternehmen, vor allem im Vergleich mit unseren skandinavischen Nachbarn, hinterher. Vieles deutet darauf hin, dass es weniger finanzielle und nur zum Teil logistische Aspekte (mangelnde Betreuungsangebote) sind, die die Deutschen vom Kinderkriegen abhalten. In erster Linie stehen gesellschaftliche Wertvorstellungen und Rollenbilder im Weg. Nach wie vor ist bei uns das Bild des m\u00e4nnlichen Alleinverdieners verankert, nicht zuletzt, weil unser Steuersystem dieses Modell f\u00f6rdert. \u201eHausmann\u201c ist hierzulande eher ein Euphemismus f\u00fcr \u201earbeitslos\u201c als eine ernst zu nehmende Aufgabe. Solche gesellschaftlichen Wertvorstellungen spiegeln sich auch in den Unternehmenskulturen deutscher Betriebe wider: Teilzeitarbeit gilt als \u201eFrauen\u00adarbeit\u201c, und Teilzeitbesch\u00e4ftigte gelten in den Augen vieler Vorgesetzten nicht als Leistungstr\u00e4ger.&#8216;<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Das hat zur Folge, dass den V\u00e4tern der Mut zur Elternzeit fehlt, zumal auch viele Personalverantwortliche die Erwartung \u00e4u\u00dfern, dass durch die Gesetzes\u00e4nderung nicht allzu viele M\u00e4nner zur Elternzeit motiviert werden:<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">&#8218;Laut einer Studie des Instituts f\u00fcr Demoskopie <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ifd-allensbach.de\/\">Allensbach<\/a> im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.rolandberger.com\/\">Roland Berger<\/a> Strategy Consultants<!--more--> im Sommer 2006 erwartet fast die H\u00e4lfte (42 Prozent) der deutschen Personalverantwortlichen, dass kein (!) Mann aus der eigenen Belegschaft k\u00fcnftig die Arbeitszeit zugunsten der Familie reduzieren wird. Wohlgemerkt: Es ging nur um eine Reduzierung der Arbeitszeit, nicht um eine vor\u00fcbergehende Komplett-Auszeit. 43 Prozent der befragten Personaler gaben au\u00dferdem zu, dass es sie in der betrieblichen Praxis vor sp\u00fcrbare Schwierigkeiten stellen w\u00fcrde, falls wider Erwarten doch mehr V\u00e4ter ihr Recht auf Elternzeit in Anspruch n\u00e4hmen.&#8216;<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">An dieser Stelle blickt die Autorin des Beitrags meines Erachtens aber zu sehr ins halbleere Glas. Denn es sind ja wohl immerhin 58 % der Personalverantwortlichen, die sich sehr wohl vorstellen k\u00f6nnen, dass V\u00e4ter das machen, was sie schon lange wollen: sich mehr f\u00fcr die Familie engagieren. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\">\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">An dieser Stelle sind Vorgesetzte sehr wohl in der Pflicht, in ihrer Rolle als Vorbild und Multiplikator f\u00fcr eine Unternehmenskultur, die Teilzeitmitarbeiter ebenso wertsch\u00e4tzt wie Vollzeitkr\u00e4fte. Und konkret in ihrer Rolle als F\u00fchrende, denn es erfordert spezielle F\u00fchrungskompetenzen, ein Team bestehend aus vielen Teilzeitmitarbeitern zu leiten. Dar\u00fcber hinaus bedarf es auch der aktiven Arbeit am eigenen Rollenverst\u00e4ndnis.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt\" class=\"MsoNormal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8218;Die neue Elterngeldregelung bringt viele Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen. Wer diese aber meistert, wird profitieren.&#8216; So beginnt das personalmagazin die Einf\u00fchrung in das Schwerpunktthema seiner Januarausgabe. 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