{"id":2888,"date":"2010-01-31T21:15:26","date_gmt":"2010-01-31T20:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2888"},"modified":"2010-01-31T21:15:26","modified_gmt":"2010-01-31T20:15:26","slug":"geisterstunde-mit-den-ewiggestrigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/01\/31\/geisterstunde-mit-den-ewiggestrigen\/","title":{"rendered":"Geisterstunde mit den Ewiggestrigen"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00c4lteren unter uns werden sich vielleicht noch an sie erinnern: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christa_Meves \" target=\"_blank\">Christa Mewes<\/a>, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und bis 2006 Mitherausgeberin der Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Bereits vor 35 Jahren ver\u00f6ffentlichte Klaus Reblin, Pfarrer in Hamburg und damaliger Generalsekret\u00e4r des Deutschen Evangelischen Kirchentags, einen Artikel \u00fcber Meves in der ZEIT. Reblin fragte: \u201aF\u00fcr wen schreibt diese Frau? Wer liest die B\u00fccher, die unter ihrem Namen erscheinen? Nach allem, was ich von Meves gelesen habe, k\u00f6nnen es nur Menschen voller Ressentiments gegen\u00fcber der Moderne sein. Menschen, die eine Best\u00e4tigung ihrer Vorurteile gegen\u00fcber allem Neuen brauchen \u2013 schwarz auf wei\u00df.\u2019<\/p>\n<p>Diesem Ruf ist sich Meves treu geblieben, in der \u201afreien Welt\u2019 dem Internet Sprachrohr der Ewiggestrigen l\u00e4sst sie sich \u00fcber die Elternzeit f\u00fcr V\u00e4ter aus:<\/p>\n<p>\u201aDie V\u00e4terzeit soll um mehrere Monate verl\u00e4ngert werden, hei\u00dft es. Nun gewiss, die jungen V\u00e4ter haben sich in Bezug auf die zwei Monate V\u00e4terzeit mehr als brav erwiesen, ebenso wie, nur leise knurrend, die Betriebe auf deren achtw\u00f6chigen Ausfall. Aber gerade die Betriebe des Mittelstandes, die Zugpferde unserer Republik, stehen meist schwer ringend um ihre Existenz in der sich verteuernden Zeit.<\/p>\n<p>Mehrmonatlicher Ausfall der V\u00e4ter muss oft genug Einsatz von Zusatzkr\u00e4ften oder Minderung der betrieblichen Leistung hervorrufen. Dar\u00fcber hinaus muss doch gefragt werden: Hat sich die mehrmonatliche V\u00e4terzeit denn eigentlich bew\u00e4hrt? Die geringe Zahl der V\u00e4ter, die die M\u00f6glichkeit in Anspruch nahmen, ihr Baby hauptamtlich durch deren erstes Lebensjahr hindurch zu pflegen \u2013 es waren lediglich 4%! &#8211; erweckt doch keineswegs Hoffnungen.<\/p>\n<p>Ein Anreiz zur Vermehrung der Geburten l\u00e4sst sich daraus jedenfalls nicht konstruieren. Nachdenkliche B\u00fcrger geraten dar\u00fcber ins Sinnen. Sind die Ma\u00dfnahmen vielleicht deshalb erfolglos, weil sie &#8211; statt sich nach den wesensm\u00e4\u00dfigen Grundgegebenheiten des Menschen auszurichten &#8211; einer Ideologie anh\u00e4ngen, der feministischen Ideologie, die M\u00e4nninnen will, aber keine M\u00fctter?<\/p>\n<p>Babys brauchen ihre M\u00fctter, wenn sie sp\u00e4ter seelisch gesunde stabile Menschen werden sollen, wei\u00df mittlerweile die Forschung. V\u00e4ter lassen sich f\u00fcr vieles abrichten, also auch zum Windelnwechseln und Haushaltf\u00fchren \u2013 aber niemals mit der gleichen Intensit\u00e4t, mit der gleichen Schnelligkeit und der gleichen Perfektion wie die Frauen.<\/p>\n<p>Das liegt \u2013 wie die Hormonforscher es uns jetzt beweisen \u2013 an der vorgegebenen Begabung von Frauen f\u00fcr M\u00fctteraufgaben. Und \u2013 wie es ebenso angeborenerweise hormonell bedingt ist &#8211; gibt es spezielle h\u00f6chst wichtige V\u00e4terbegabungen. Aber in deren Mittelpunkt stehen vorrangig andere so z. B. schutz- und zielgebende Aufgaben, und die werden umso wichtiger, je \u00e4lter die zu erziehenden Kinder sind.\u2019<\/p>\n<p>Und da beklagt sich <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/integration-kauder-kritisiert-tuerkisches-maennerbild_aid_475777.html \" target=\"_blank\">Volker Kauder<\/a> \u00fcber die patriarchalischen Strukturen in t\u00fcrkischen Familien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.freiewelt.net\/blog-1413\/neue-akzente-im-familienministerium.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00c4lteren unter uns werden sich vielleicht noch an sie erinnern: Christa Mewes, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und bis 2006 Mitherausgeberin der Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Bereits vor 35 Jahren ver\u00f6ffentlichte Klaus Reblin, Pfarrer in Hamburg und damaliger Generalsekret\u00e4r des Deutschen Evangelischen Kirchentags, einen Artikel \u00fcber Meves in der ZEIT. 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