{"id":2857,"date":"2010-01-23T11:06:22","date_gmt":"2010-01-23T10:06:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2857"},"modified":"2010-01-25T11:12:21","modified_gmt":"2010-01-25T10:12:21","slug":"europaischer-familienfreundlichkeitsindex-deutschland-auf-mittelplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2010\/01\/23\/europaischer-familienfreundlichkeitsindex-deutschland-auf-mittelplatz\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ischer Familienfreundlichkeitsindex: Deutschland auf Mittelplatz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.etracker.de\/lnkcnt.php?et=lKbSM9&amp;url=http:\/\/www.iwkoeln.de\/Portals\/0\/grafiken\/iwd\/2010\/03\/02_10_03_familienfreundlichkeit_ambitioniertes_skandinavien.gif \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.etracker.de\/lnkcnt.php?et=lKbSM9&amp;url=http:\/\/www.iwkoeln.de\/Portals\/0\/grafiken\/iwd\/2010\/03\/02_10_03_familienfreundlichkeit_ambitioniertes_skandinavien.gif \" alt=\"\" width=\"215\" height=\"373\" \/><\/a>In Sachen Familienpolitik macht den Skandinaviern keiner so schnell etwas vor: Die nordischen L\u00e4nder liegen im <a href=\"http:\/\/www.iwmedien.de\/Home\/Bookshop\/tabid\/308\/CategoryID\/2\/List\/0\/Level\/a\/ProductID\/2738\/Default.aspx?SortField=DateCreated+DESC%2cISBN+DESC\" target=\"_blank\">Familienfreundlichkeitsindex<\/a> des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (<a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\" target=\"_blank\">IW<\/a>) an der Spitze \u2013 das hei\u00dft, sie haben Ziele wie ein hohes Bildungsniveau der Kinder bereits weitestgehend erreicht. Deutschland belegt in dem 19-L\u00e4nder-Ranking einen Mittelfeldplatz.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.etracker.de\/lnkcnt.php?et=lKbSM9&amp;url=http:\/\/www.iwkoeln.de\/Portals\/0\/grafiken\/iwd\/2010\/03\/02_10_03_familienfreundlichkeit_ambitioniertes_skandinavien.gif\"><\/a>Ohne Kinder keine Zukunft \u2013 dies gilt es in der Familienpolitik immer zu bedenken. Doch hohe Geburtenraten allein nutzen wenig, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. So sollte die Politik auch eine hohe Frauenerwerbst\u00e4tigenquote im Blick haben, Familienarmut verhindern und eine Gleichstellung von Mann und Frau f\u00f6rdern sowie dem Nachwuchs beste Bildungschancen erm\u00f6glichen. Wie 19 europ\u00e4ische Staaten in diesen Bereichen abschneiden, hat das IW mittels eines Familienfreundlichkeitsindex unter die Lupe genommen. \u2026<\/p>\n<p><strong>Geburtenrate.<\/strong> Mit rechnerisch 1,38 Kindern pro Frau liegt Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich weit abgeschlagen hinter dem Spitzenreiter Frankreich mit zwei Kindern pro Frau. Auch das Alter der M\u00fctter bei der ersten Geburt ist in Deutschland relativ hoch \u2013 im Jahr 2005 waren die Erstgeb\u00e4renden durchschnittlich 29,1 Jahre alt. Anfang des Jahrzehnts betrug der Altersschnitt noch 28,2 Jahre. \u2026<\/p>\n<p>Die Politik kann auf all diesen Gebieten viel tun: mit finanzieller F\u00f6rderung wie Kindergeld und Steuererleichterungen, besseren Betreuungsangeboten f\u00fcr den Nachwuchs sowie mit Regelungen, die Eltern mehr Zeit mit den Kindern erm\u00f6glichen \u2013 zum Beispiel die Elternzeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.etracker.de\/lnkcnt.php?et=lKbSM9&amp;url=http:\/\/www.iwkoeln.de\/Portals\/0\/grafiken\/iwd\/2010\/03\/02_10_03_familienfreundlichkeit_deutschland.gif\"><\/a>Vor allem D\u00e4nemark, Norwegen und Frankreich punkten mit einer gut ausgebauten Betreuungs-Infrastruktur. Schwerer haben es dagegen Eltern in Griechenland, Polen und der Schweiz. Die Bewertung der deutschen Politik f\u00e4llt im Einzelnen wie folgt aus:<\/p>\n<p><strong>Geld.<\/strong> Wenn es um die finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Familien geht, ist die Bundesrepublik relativ spendabel, besonders in Sachen Steuerverg\u00fcnstigungen: Sie machten im Jahr 2005 etwa 0,9 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus \u2013 ein Spitzenwert in Europa. Auch das Kindergeld ist gemessen am mittleren Verdienst eines Arbeitnehmers \u00fcberdurchschnittlich hoch.<\/p>\n<p><strong>Infrastruktur. <\/strong>Krippen, Kitas und andere Betreuungsangebote f\u00fcr Kinder sind in Deutschland hei\u00df begehrt \u2013 aber es gibt nicht genug Pl\u00e4tze. So werden hierzulande gut 21 % der unter Dreij\u00e4hrigen betreut \u2013 in D\u00e4nemark sind es \u00fcber 70 %.<\/p>\n<p><strong>Zeit.<\/strong> Zwar gibt es mittlerweile eine attraktive Elternzeit, dank derer auch V\u00e4ter einen Anreiz haben, mit ihrem Nachwuchs zusammen zu sein \u2013 doch generell gibt es mit dem Faktor \u201eZeit\u201c ein Problem: Die meisten Eltern haben davon zu wenig, vor allem dann, wenn sie neben Windelnwechseln auch noch an ihrer Karriere basteln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/Informationen\/AllgemeineInfodienste\/iwd\/AktuelleAusgabe\/tabid\/241\/ItemID\/24297\/Default.aspx\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Sachen Familienpolitik macht den Skandinaviern keiner so schnell etwas vor: Die nordischen L\u00e4nder liegen im Familienfreundlichkeitsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW) an der Spitze \u2013 das hei\u00dft, sie haben Ziele wie ein hohes Bildungsniveau der Kinder bereits weitestgehend erreicht. 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