{"id":2659,"date":"2009-11-27T16:04:48","date_gmt":"2009-11-27T15:04:48","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2659"},"modified":"2009-11-28T17:08:22","modified_gmt":"2009-11-28T16:08:22","slug":"viele-firmen-haben-vorbehalte-gegen-vater-in-elternzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/11\/27\/viele-firmen-haben-vorbehalte-gegen-vater-in-elternzeit\/","title":{"rendered":"Viele Firmen haben Vorbehalte gegen V\u00e4ter in Elternzeit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.masgff.rlp.de\/uploads\/pics\/Ministerin_Malu_Dreyer.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.masgff.rlp.de\/uploads\/pics\/Ministerin_Malu_Dreyer.jpg \" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/><\/a>Dies ist ein Ergebnis der \u201aV\u00e4ter \u2013 Studie\u2019, die die rheinland-pf\u00e4lzische Familienministerin Malu Dreyer (SPD) am Freitag in Mainz vorgestellt hat. Wie offen die Unternehmen f\u00fcr die famili\u00e4ren Belange ihrer Besch\u00e4ftigten sind, h\u00e4ngt stark von deren Gr\u00f6\u00dfe, der Branche und dem Frauenanteil ab.<\/p>\n<p>In der &#8222;V\u00e4ter-Studie&#8220; wurde untersucht, welche Rahmenbedingungen n\u00f6tig sind, damit M\u00e4nner Familie und Beruf besser vereinbaren k\u00f6nnen. Das Frankfurter Institut f\u00fcr Sozialarbeit und Sozialp\u00e4dagogik (<a href=\"http:\/\/www.iss-ffm.de\/news\/single.html?tx_ttnews[tt_news]=25&amp;tx_ttnews[backPid]=9&amp;cHash=82dccdc9cf\" target=\"_blank\">ISS<\/a>) befragte daf\u00fcr in Rheinland-Pfalz 308 Personalverantwortliche aus Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern sowie 301 M\u00e4nner und Frauen zwischen 16 und 35 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:<\/p>\n<ul>\n<li>Es gibt eine gedankliche Abkehr vom Modell &#8222;Mann als Brotverdiener&#8220;, die aber bei 68 Prozent der Befragten noch nicht praktisch umgesetzt ist.<\/li>\n<li>Traditionelle Rollenbilder sind bei Menschen mit einfacherer Bildung und mit Migrations-Hintergrund st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt.<\/li>\n<li>Fast 60 Prozent glauben, dass eher V\u00e4ter als M\u00fctter bei Firmenchefs keine Unterst\u00fctzung erfahren, wenn sie Elternzeit beanspruchen.<\/li>\n<li>V\u00e4ter f\u00fcrchten finanzielle und berufliche Nachteile durch die Elternzeit. Die Akzeptanz im Beruf wird als ausschlaggebend angesehen, damit mehr V\u00e4ter Elternzeit nehmen.<\/li>\n<li>Ein Drittel der Betriebe gibt an, es gebe keinen Bedarf f\u00fcr Elternzeit.<\/li>\n<li>Betriebe mit mehr als 250 Besch\u00e4ftigten und hohem Frauenanteil sind familienfreundlicher.<\/li>\n<li>Es gibt eine Tendenz zu einer defensiven Familienpolitik in den Betrieben. Viele zeigen lediglich Interesse, machen aber nichts.<\/li>\n<li>Die Entscheidung f\u00fcr Elternzeit f\u00e4llt sehr fr\u00fch und kann sogar Voraussetzung f\u00fcr eine Schwangerschaft sein.<\/li>\n<li>V\u00e4ter bewerten die durch Elternzeit entstandene Bindung zum Kind durchweg positiv und als Gewinn.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;Wir wollen V\u00e4ter st\u00e4rker zur Elternzeit ermutigen&#8220;, erkl\u00e4rte Dreyer zu der Studie. &#8222;Ziel muss es sein, Frauen und M\u00e4nnern echte Wahlfreiheit zu geben, wie sie die Erziehung gestalten.&#8220; Da gibt es ein gro\u00dfes Potenzial: 91 % der befragten Frauen und M\u00e4nner sind \u00fcberzeugt, dass mehr V\u00e4ter Elternzeit beantragen w\u00fcrden, wenn diese keinen Karriereknick bef\u00fcrchten m\u00fcssten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rhein-zeitung.de\/on\/09\/11\/28\/rlp\/t\/rzo644435.html\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist ein Ergebnis der \u201aV\u00e4ter \u2013 Studie\u2019, die die rheinland-pf\u00e4lzische Familienministerin Malu Dreyer (SPD) am Freitag in Mainz vorgestellt hat. 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