{"id":2535,"date":"2009-10-30T10:27:37","date_gmt":"2009-10-30T09:27:37","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2535"},"modified":"2009-10-30T17:13:03","modified_gmt":"2009-10-30T16:13:03","slug":"wenn-die-elternzeit-die-karriere-kostet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/10\/30\/wenn-die-elternzeit-die-karriere-kostet\/","title":{"rendered":"Wenn die Elternzeit die Karriere kostet"},"content":{"rendered":"<p>In der Theorie h\u00f6rt sich alles wundersch\u00f6n an: Seit 2007 bekommen frischgebackene Eltern 14 Monate lang Elterngeld, wenn auch der andere Elternteil, meistens der Vater, eine berufliche Auszeit nimmt. Durch diese \u201aV\u00e4termonate\u2019 sollte ein Umdenken in Gang gesetzt werden: Weg vom blo\u00dfen Ern\u00e4hrer \u2013 hin zum Familienmenschen, der seine Kinder nicht nur am Wochenende sieht. Doch die Realit\u00e4t vor allem bei F\u00fchrungskr\u00e4ften aus dem mittleren Management ist oft ganz anders: Einige von ihnen m\u00fcssen sogar um ihren Job bangen, wenn sie auf die V\u00e4termonate bestehen. \u2026<\/p>\n<p>Doch nicht nur der Extremfall, auch der Alltag ist ern\u00fcchternd: \u201eIn manchen Firmen werden die zwei Monate mit Ach und Krach bewilligt, sp\u00e4ter erleben die F\u00fchrungskr\u00e4fte \u2013 vor allem Abteilungs- und Teamleiter \u2013 gro\u00dfe Nachteile.\u201c Werden kritisiert, versetzt, oder fliegen aus Programmen zur Karrieref\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Bereits im Vorfeld wird vielen ein schlechtes Gewissen gemacht. Da hei\u00dft es dann: ,Wenn Du was in der Firma werden willst, dann lass\u2019 lieber die Finger davon\u2019. Wer nach oben will, so die \u00dcberlegung der Chefs, wird auf den Gang zum Arbeitsgericht eher verzichten.<\/p>\n<p>Hinter der Haltung sieht Volker Baisch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <a href=\"http:\/\/www.vaeter.de\" target=\"_blank\">Vaeter e.V.<\/a> in Hamburg, ein Mentalit\u00e4tsproblem des oberen Managements. \u201eViele f\u00fchlen sich mit ihrer eigenen Biografie konfrontiert und denken: ,Ich konnte mir das damals doch auch nicht erlauben\u2019.\u201c Daneben spiele die Angst eine Rolle, dass bald alle Abteilungsleiter in Elternzeit gehen, wenn einer es vormacht. Schlie\u00dflich f\u00fcrchten die Chefs, dass Einsatzfreude und Loyalit\u00e4t unter den zwei Monaten &#8218;Nichtstun&#8216; leiden. \u2026<\/p>\n<p>Eine <a href=\"http:\/\/www.manager-monitor.de\/0806\/results\/index.php\" target=\"_blank\">Umfrage<\/a> des Deutschen F\u00fchrungskr\u00e4fte Verbands (<a href=\"http:\/\/www.deutscher-fuehrungskraefteverband.de\/\" target=\"_blank\">ULA<\/a>) zeigt die Realit\u00e4t und die Perspektiven auf: Demnach halten es zwar 90 % der Manager f\u00fcr w\u00fcnschenswert, im Anschluss an die Geburt eines Kindes befristet aus dem Beruf auszusteigen \u2013 doch nur 6 % von ihnen glaubt, dass das in ihrem Unternehmen neuerdings auch leichter machbar ist; ein eklatanter Widerspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Fast 60 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte meinen, dass Elternzeit in ihrem Unternehmen Nachteile f\u00fcr die Karriere bringt. \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nz-online.de\/artikel.asp?art=1113284&amp;kat=4 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Theorie h\u00f6rt sich alles wundersch\u00f6n an: Seit 2007 bekommen frischgebackene Eltern 14 Monate lang Elterngeld, wenn auch der andere Elternteil, meistens der Vater, eine berufliche Auszeit nimmt. Durch diese \u201aV\u00e4termonate\u2019 sollte ein Umdenken in Gang gesetzt werden: Weg vom blo\u00dfen Ern\u00e4hrer \u2013 hin zum Familienmenschen, der seine Kinder nicht nur am Wochenende sieht. 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