{"id":2476,"date":"2009-09-28T17:20:26","date_gmt":"2009-09-28T16:20:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2476"},"modified":"2009-09-28T17:20:26","modified_gmt":"2009-09-28T16:20:26","slug":"vater-brauchen-frei-raume-in-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/09\/28\/vater-brauchen-frei-raume-in-der-stadt\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter brauchen (Frei-) R\u00e4ume in der Stadt"},"content":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Susanne Rohlfing erl\u00e4utert <a href=\"http:\/\/www.igs-beratung.de\/\" target=\"_blank\">Marcus Schmitz<\/a>, Mitinitiator der Onlinebefragung \u201a<a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/aktuelle-umfrage\/\" target=\"_blank\">Wie v\u00e4terfreundlich ist K\u00f6ln<\/a>\u2019 was f\u00fcr ihn \u201aV\u00e4terfreundlichkeit\u2019 ausmacht und warum M\u00e4nner ein entsprechendes Umfeld wollen:<\/p>\n<p>\u201aWoran machen Sie die V\u00e4terfreundlichkeit einer Stadt wie K\u00f6ln fest?<\/p>\n<p><strong>SCHMITZ <\/strong>Eine Stadt ist dann v\u00e4terfreundlich, wenn drei Faktoren erf\u00fcllt sind. Das eine ist: V\u00e4ter sollten ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse umsetzen k\u00f6nnen, sie sollten Optionen haben, als Vater aktiv zu sein oder auch berufliche Ambitionen zu verfolgen. Zweitens sollte bei den Arbeitgebern eine v\u00e4terfreundliche Stimmung herrschen, und das Dritte ist \u2013 was wir bei der aktuellen Umfrage auch zum ersten Mal untersuchen \u2013, dass der Lebensraum familienfreundlich gestaltet ist.<\/p>\n<p>Wollen M\u00e4nner denn \u00fcberhaupt ein v\u00e4terfreundliches Umfeld?<\/p>\n<p><strong>SCHMITZ <\/strong>Das h\u00e4ngt mit den derzeitigen Rollenmodellen zusammen, die V\u00e4ter in einer Gesellschaft haben. Und da erleben wir bei uns seit einigen Jahren einen massiven Wandel. Fr\u00fcher geh\u00f6rte es nicht zum Leitmotiv eines Vaters, von seinen Kindern etwas mitzubekommen. Mittlerweile differenziert sich das aber sehr stark aus. Das erkennt man an den Elternzeiten, die V\u00e4ter heute nehmen oder an den Modellen zur Teilzeit. Insgesamt beobachten wir, dass V\u00e4ter mehr und mehr in einen Konflikt zwischen beruflichen Anforderungen und dem Bed\u00fcrfnis nach Familie geraten. Es passiert ein Wertewandel.<\/p>\n<p>Haben V\u00e4ter es noch schwerer, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen, als Frauen?<\/p>\n<p><strong>SCHMITZ <\/strong>Nicht schwerer, sondern anders schwer. Frauen haben es schwer, wenn sie nach Kindern wieder voll in den Beruf einsteigen wollen, wenn sie ihr Karriereziel trotz der Kinder nicht aufgeben. M\u00e4nner haben es schwer, wenn sie ihren Karrierewunsch zur\u00fcckstellen, wenn sie bereit sind, berufliche Konsequenzen zu ziehen, um daf\u00fcr die Familie st\u00e4rker zu gewichten. Wir haben es immer dann schwer in Organisationen, wenn wir uns gegen allgemein bestehende Regeln verhalten. Und eine Regel ist, dass M\u00e4nner voll und ganz ihrem Arbeitgeber zur Verf\u00fcgung stehen.\u2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1253888538840.shtml \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Susanne Rohlfing erl\u00e4utert Marcus Schmitz, Mitinitiator der Onlinebefragung \u201aWie v\u00e4terfreundlich ist K\u00f6ln\u2019 was f\u00fcr ihn \u201aV\u00e4terfreundlichkeit\u2019 ausmacht und warum M\u00e4nner ein entsprechendes Umfeld wollen: \u201aWoran machen Sie die V\u00e4terfreundlichkeit einer Stadt wie K\u00f6ln fest? SCHMITZ Eine Stadt ist dann v\u00e4terfreundlich, wenn drei Faktoren erf\u00fcllt sind. 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