{"id":2404,"date":"2009-09-07T18:51:35","date_gmt":"2009-09-07T17:51:35","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2404"},"modified":"2009-09-07T18:51:35","modified_gmt":"2009-09-07T17:51:35","slug":"und-das-war-erst-der-anfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/09\/07\/und-das-war-erst-der-anfang\/","title":{"rendered":"Und das war erst der Anfang"},"content":{"rendered":"<p>In der aktuellen Ausgabe von \u201a<a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\/presse\/presse.asp?Rubrik=3&amp;ID_Art=1\" target=\"_blank\">beziehungsweise<\/a>\u2019, dem Informationsdienst des \u00d6sterreichischen Instituts f\u00fcr Familienforschung (<a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\" target=\"_blank\">\u00d6IF<\/a>) beginnt <a href=\"mailto:georg.wernhart@oif.ac.at\" target=\"_blank\">Georg Wernhart<\/a> seine Kolumne \u201aVater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen\u2026\u2019 \u00fcber den Alltag eines jungen Vaters und \u00d6IF &#8211; Mitarbeiters zwischen Windelwechseln und Forschungsarbeit.<\/p>\n<p>\u201aJetzt ist er da, der kleine Armin, und ich bin ein stolzer Papa. Wer h\u00e4tte das gedacht? Haben meine Frau und ich doch 3 Jahre lang den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr ein Kind gesucht, nur um zu dem Schluss zu kommen, dass es f\u00fcr uns \u201eden richtigen Zeitpunkt\u201c einfach nicht gibt. Wenn beide Partner erwerbst\u00e4tig sind, gibt es immer ein Projekt, das noch vorher erledigt, eine Aufstiegschance, die noch genutzt werden sollte, oder einen Auslandsaufenthalt, der einen pers\u00f6nlich und beruflich reizen w\u00fcrde. Wegen solcher und \u00e4hnlicher Gr\u00fcnde haben wir unseren Kinderwunsch vor uns hergeschoben. Eines Tages im September hat dieser dann aber doch gesiegt.<\/p>\n<p>In den Monaten bis zur Geburt wurden Namen \u00fcberlegt, Schwangerschaftskurse besucht und ein Arbeitszimmer dank eines schwedischen M\u00f6belhauses m\u00fchevoll im Trial and Error-Verfahren in ein Kinderzimmer verwandelt. Zudem lernte Mann beim Kauf von Babyzubeh\u00f6r auch neue W\u00f6rter wie Bugaboo, Stokke oder Babybj\u00f6rn \u2026 kennen, welche alle die Gemeinsamkeit teilen, Dinge zu bezeichnen, die nicht ganz billig sind. Aber f\u00fcr das erste Kind will man nat\u00fcrlich auch nur das Beste.<\/p>\n<p>Alles Materielle ist jedoch vergessen, wenn einen seine Frau um zwei Uhr morgens mit den Worten \u201eDu Schatz, ich glaub, jetzt geht\u2019s los.\u201c weckt. Und wenn diese sich 15 Stunden mit Er\u00f6ffnungswehen qu\u00e4lt und sich kein Fortschritt bei der Geburt erkennen l\u00e4sst, ist auf einmal alles andere unwichtig. Gedanken wie \u201eWie kann ich meiner Frau helfen?\u201c und \u201eGeht es dem Baby noch gut?\u201c bestimmen das Geschehen.<\/p>\n<p>Eine bis dato nicht gekannte Hilflosigkeit macht sich in dieser Situation breit. Nat\u00fcrlich versucht Mann die im Schwangerschaftskurs gelernten Techniken zur Unterst\u00fctzung der Frau anzuwenden, aber eine Erleichterung (von Entspannung kann man in dieser Situation wohl gar nicht sprechen) will sich nicht wirklich einstellen. Als nach 18 Stunden Wehen und Bangen Klein-Armin schlie\u00dflich auf die Welt kommt und ich die Nabelschnur durchtrenne, sind diese Gedanken jedoch schnell verflogen. \u2026<\/p>\n<p>So, nun ist er also da und eines ist klar: Das Ende der Schwangerschaft war erst der Anfang vom Rest des Lebens zusammen mit unserem S\u00f6hnchen. \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\/presse\/bzw\/artikel.asp?Rubrik=3&amp;ID_Art=1&amp;BZWArtikel=1091 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der aktuellen Ausgabe von \u201abeziehungsweise\u2019, dem Informationsdienst des \u00d6sterreichischen Instituts f\u00fcr Familienforschung (\u00d6IF) beginnt Georg Wernhart seine Kolumne \u201aVater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen\u2026\u2019 \u00fcber den Alltag eines jungen Vaters und \u00d6IF &#8211; Mitarbeiters zwischen Windelwechseln und Forschungsarbeit. \u201aJetzt ist er da, der kleine Armin, und ich bin ein stolzer Papa. 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