{"id":2337,"date":"2009-08-26T08:37:48","date_gmt":"2009-08-26T07:37:48","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2337"},"modified":"2009-08-26T08:37:48","modified_gmt":"2009-08-26T07:37:48","slug":"zwei-von-drei-vatern-wollen-mehr-zeit-mit-ihren-kindern-verbringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/08\/26\/zwei-von-drei-vatern-wollen-mehr-zeit-mit-ihren-kindern-verbringen\/","title":{"rendered":"Zwei von drei V\u00e4tern wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen"},"content":{"rendered":"<p>Elternzeit und Kinderbetreuung f\u00fcr eine gro\u00dfe Mehrheit selbstverst\u00e4ndlich, andererseits f\u00fcrchten viele dadurch Nachteile im Job. Das hat eine repr\u00e4sentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 501 V\u00e4tern ergeben.<\/p>\n<p>Demnach w\u00fcrden zwei von drei V\u00e4tern gerne mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Jeder zweite Vater w\u00e4re bereit, daf\u00fcr vor\u00fcbergehend seine Arbeitszeit zu reduzieren, unter Angestellten sogar 63 %, unter Arbeitern dagegen nur 41 %. Drei Viertel aller Befragten finden es selbstverst\u00e4ndlich, dass der moderne Vater Elternzeit nimmt und sich die Kinderbetreuung mit seiner Partnerin teilt.<\/p>\n<p>Andererseits bef\u00fcrchten 59 % erhebliche finanzielle Einbu\u00dfen. Fast jeder dritte Vater meint, Elternzeit w\u00fcrde seinem beruflichen Fortkommen schaden und einen Karriereknick bedeuten. Dennoch kommt f\u00fcr 55 % in Zukunft Elternzeit in Frage.<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte der Befragten gibt an, dass f\u00fcr die Erziehung ihrer Kinder beide Elternteile gleicherma\u00dfen zust\u00e4ndig sind, in 43 % der F\u00e4lle ist vorwiegend die Partnerin f\u00fcr die Erziehung zust\u00e4ndig. Zwei von drei V\u00e4tern unternehmen mindestens einmal in der Woche etwas alleine mit ihren Kindern. Jeder zehnte Vater tut dies sogar jeden Tag, sechs % dagegen eigentlich nie.<\/p>\n<p>Eine klassische Rollenverteilung findet sich bei der Betreuung von kranken Kindern. Eine Auswertung der KKH-Allianz unter ihren Versicherten ergab, dass es bei Berufst\u00e4tigen fast immer die Frauen sind, die wegen erkrankter Kinder zu Hause bleiben. So zahlte die KKH-Allianz in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten f\u00fcr 87 % aller Fehltage wegen kranker Kinder Lohnersatz an Frauen, nur f\u00fcr 13 % der Tage erhielten M\u00e4nner das Krankengeld.<\/p>\n<p>Eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist heutzutage f\u00fcr die allermeisten V\u00e4ter, bei der Geburt ihres Kindes dabei zu sein: 89 % der befragten V\u00e4ter waren bei der Entbindung dabei. W\u00e4hrend die Quote im Westen bei 91 % liegt, betr\u00e4gt sie im Osten nur 77 %. Noch gr\u00f6\u00dfer ist die Differenz zwischen den 25- bis 35-J\u00e4hrigen (95 %) und den 46- bis 55-J\u00e4hrigen (78 %).<\/p>\n<p>Die Umfrage zeigt: Grunds\u00e4tzlich sind M\u00e4nner bereit, sich in Geburt und Erziehung besser einbinden zu lassen. Allerdings m\u00fcssen daf\u00fcr nach Ansicht der KKH-Allianz die Rahmenbedingungen verbessert werden. Insbesondere Arbeitgeber sind gefordert, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kkh-allianz.de\/index.cfm?pageid=2669&amp;pk=110684\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elternzeit und Kinderbetreuung f\u00fcr eine gro\u00dfe Mehrheit selbstverst\u00e4ndlich, andererseits f\u00fcrchten viele dadurch Nachteile im Job. Das hat eine repr\u00e4sentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 501 V\u00e4tern ergeben. Demnach w\u00fcrden zwei von drei V\u00e4tern gerne mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. 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