{"id":2268,"date":"2009-08-18T08:33:29","date_gmt":"2009-08-18T07:33:29","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2268"},"modified":"2009-08-20T21:07:08","modified_gmt":"2009-08-20T20:07:08","slug":"politiker-wollen-zunehmend-prasente-vater-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/08\/18\/politiker-wollen-zunehmend-prasente-vater-sein\/","title":{"rendered":"Politiker wollen pr\u00e4sente V\u00e4ter sein. Aber d\u00fcrfen sie es auch?"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Dieser Ansicht ist auch Andreas Borter, Vorstandsmitglied von <a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\" target=\"_blank\">m\u00e4nner.ch<\/a>, dem Dachverband der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen. Er bleibt aber skeptisch: &#8218;Kinder sind unterdessen eine salonf\u00e4hige Ausrede, um von einem Amt zur\u00fcckzutreten. Es macht sich gut, wenn Politiker angeben, sich mehr um ihre Kinder k\u00fcmmern zu wollen.&#8216; Grunds\u00e4tzlich sei dies aber noch kein Tatbeweis f\u00fcr eine geschlechterbewusste politische Haltung. Zum Beispiel im Rahmen des <a href=\"http:\/\/www.vaetertag.ch\" target=\"_blank\">V\u00e4tertags<\/a> zu v\u00e4terpolitischen Themen Stellung zu nehmen, falle vielen Politikern immer noch fast so schwer wie ein Coming-out.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Doch w\u00e4ren Karrierepolitiker \u00fcberhaupt bereit, ihr Pensum zu reduzieren und einen Teil der Familienarbeit zu \u00fcbernehmen? Rickenbacher h\u00e4lt Teilzeitarbeit in seiner Position jedenfalls f\u00fcr &#8218;praktisch ausgeschlossen&#8216;. Und auch Urs Gasche will nach dem R\u00fccktritt nicht Hausmann werden: &#8218;Ich m\u00f6chte nur nicht mehr 150 % arbeiten.&#8216;<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Schlie\u00dflich ist auch fraglich, wie viel Vater ein Politiker in den Augen der Gesellschaft sein darf. Der Berner Regierungsratssprecher Christian Kr\u00e4uchi zeigt sich zwar \u00fcberzeugt, dass die Akzeptanz gegen\u00fcber den Bed\u00fcrfnissen der neuen V\u00e4ter gestiegen ist: &#8218;Heute werden bei Regierungsr\u00e4ten zwei Arten von Entschuldigungen problemlos akzeptiert: Krankheit und Familie.&#8216; <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reto_Nause\" target=\"_blank\">Reto Nause<\/a>, Stadtberner Sicherheitsdirektor und seit Ende Juli ebenfalls Vater, ist jedoch skeptisch: &#8218;Das Verst\u00e4ndnis ist oft nur vordergr\u00fcndig. Die Entt\u00e4uschung \u00fcber eine zur\u00fcckgewiesene Einladung \u00fcberwiegt meist.&#8216;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\"><a href=\"http:\/\/www.derbund.ch\/zeitungen\/front\/Politiker-wollen--praesente-Vaeter-sein\/story\/11664504 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Ansicht ist auch Andreas Borter, Vorstandsmitglied von m\u00e4nner.ch, dem Dachverband der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen. Er bleibt aber skeptisch: &#8218;Kinder sind unterdessen eine salonf\u00e4hige Ausrede, um von einem Amt zur\u00fcckzutreten. 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