{"id":2251,"date":"2009-08-10T13:02:29","date_gmt":"2009-08-10T12:02:29","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=2251"},"modified":"2009-08-20T21:18:10","modified_gmt":"2009-08-20T20:18:10","slug":"neue-forsa-studie-im-auftrag-der-zeitschrift-eltern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/08\/10\/neue-forsa-studie-im-auftrag-der-zeitschrift-eltern\/","title":{"rendered":"Neue forsa &#8211; Studie im Auftrag der Zeitschrift ELTERN"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Rund 14 Millionen minderj\u00e4hrige Kinder leben in Deutschland. Sie alle haben keine Stimme, wenn am 27. September der Bundestag gew\u00e4hlt wird. Aber die meisten Eltern haben ein Wahlrecht. F\u00fcr welche Partei machen sie ihr Kreuz? Das hat die Zeitschrift ELTERN in einer repr\u00e4sentativen forsa-Umfrage 1.000 M\u00fctter und V\u00e4ter von Kindern unter 18 Jahren gefragt: W\u00e4re der Bundestag bereits im Sommer gew\u00e4hlt worden, h\u00e4tten sich 35 % der Eltern f\u00fcr die CDU entschieden, 26 % f\u00fcr die SPD, 14 % f\u00fcr die FDP. 13 % h\u00e4tten f\u00fcr die Gr\u00fcnen gestimmt und 8 % der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren f\u00fcr Die Linke. Verglichen mit aktuellen Wahlumfragen der Gesamtbev\u00f6lkerung, w\u00e4hlen Deutschlands Eltern damit tendenziell etwas h\u00e4ufiger SPD und Gr\u00fcne. Allerdings: Jeder vierte Befragte <span> <\/span>w\u00e4re gar nicht zur Wahl gegangen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Bildung ist f\u00fcr Deutschlands Eltern wichtiger als alles andere: Mit 81 % ist sie das Top-Thema. Auf dem 2. Platz rangiert die Familienf\u00f6rderung (77 %), mit 75 % gefolgt von der besseren Vereinbarkeit von Job und Familie. Die Kinderbetreuung ist f\u00fcr 67 % ein relevantes Thema. F\u00fcr die Mehrheit (52 %) ist die freie Wahl des Lebensmodells wichtig &#8211; denn: Die klassische Rollenverteilung, bei der der Mann das Geld verdient und die Frau die Kinder h\u00fctet, wird l\u00e4ngst nicht mehr von allen als optimal empfunden. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten (55 %) hat mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Probleme, teils sogar gro\u00dfe. Besonders betroffen: Alleinerziehende (65 %) und Eltern mit niedrigem Einkommen (61 %). F\u00fcr 43 % der Befragten w\u00fcrde ein flexibleres Betreuungsangebot Abhilfe schaffen. Bei den Gutverdienern gilt das f\u00fcr die H\u00e4lfte. 37 % halten verbesserte Teilzeitangebote mit Zeitkonten f\u00fcr hilfreich, besonders Frauen machen sich daf\u00fcr stark (42 vs. 30 % bei den M\u00e4nnern). \u00dcber ein Viertel der Befragten (28 %) w\u00fcnscht sich f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr Unternehmen, die M\u00fcttern und V\u00e4tern auch bei Teilzeitarbeit Aufstiegschancen erm\u00f6glichen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Was kann der Staat tun, damit Eltern wirklich frei entscheiden k\u00f6nnen, wie sie die Rollen in der Familie aufteilen wollen? 85 % der befragten M\u00fctter und V\u00e4ter sind der Meinung, dass die unterschiedlichen Geh\u00e4lter von M\u00e4nnern und Frauen angeglichen werden m\u00fcssen. Sonst bleibt das traditionelle Alleinverdienermodell aus rein finanziellen Gr\u00fcnden die beste Wahl. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">F\u00fcr insgesamt 88 % geh\u00f6rt zu einer echten Wahlfreiheit des Lebensmodells, dass Familienarbeit gesellschaftlich besser anerkannt und wie Erwerbsarbeit ein selbstverst\u00e4ndlicher Teil der Biografie wird &#8211; bei Frauen und M\u00e4nnern. Eine Gesellschaft, die Lebensmodelle mit Schlagw\u00f6rtern wie &#8222;Rabenm\u00fctter&#8220; oder &#8222;Herdpr\u00e4mie&#8220; belegt, verhindert eine freie Entscheidung der Familien bei ihrer Rollenaufteilung.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Weitere <a href=\"http:\/\/www.eltern.de\/familie-und-urlaub\/familienpolitik\/bundestagswahl-familie.html \" target=\"_blank\">Informationen<\/a> und der komplette <a href=\"http:\/\/www.eltern.de\/images\/pdf\/forsa_ELTERN-Studie.pdf\" target=\"_blank\">Studienband<\/a> k\u00f6nnen bei ELTERN heruntergeladen werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/17951\/1454590\/gruner_jahr_eltern \" target=\"_blank\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Quelle<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 14 Millionen minderj\u00e4hrige Kinder leben in Deutschland. 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