{"id":1991,"date":"2009-05-21T12:05:33","date_gmt":"2009-05-21T11:05:33","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=1991"},"modified":"2009-05-21T12:05:33","modified_gmt":"2009-05-21T11:05:33","slug":"mehr-als-die-halfte-der-manner-wurde-elternzeit-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/05\/21\/mehr-als-die-halfte-der-manner-wurde-elternzeit-nehmen\/","title":{"rendered":"Mehr als die H\u00e4lfte der M\u00e4nner w\u00fcrde Elternzeit nehmen"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal<\/w:View> <w:Zoom>0<\/w:Zoom> <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning \/> <w:ValidateAgainstSchemas \/> <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables \/> <w:SnapToGridInCell \/> <w:WrapTextWithPunct \/> <w:UseAsianBreakRules \/> <w:DontGrowAutofit \/> <\/w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel> <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\"> <\/w:LatentStyles> <\/xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]> <mce:style><!\n\/* Style Definitions *\/\ntable.MsoNormalTable\n{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\nmso-tstyle-rowband-size:0;\nmso-tstyle-colband-size:0;\nmso-style-noshow:yes;\nmso-style-parent:\"\";\nmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\nmso-para-margin:0cm;\nmso-para-margin-bottom:.0001pt;\nmso-pagination:widow-orphan;\nfont-size:10.0pt;\nfont-family:\"Times New Roman\";\nmso-ansi-language:#0400;\nmso-fareast-language:#0400;\nmso-bidi-language:#0400;}\n--> <!--[endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Die Bundesb\u00fcrger sch\u00e4tzen die Bedeutung der Familie hoch ein. Zudem w\u00fcrde mehr als die H\u00e4lfte der deutschen M\u00e4nner bei entsprechenden beruflichen Rahmenbedingungen Elternzeit nehmen. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt eine bundesweite Studie des Lehrstuhls f\u00fcr Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt (<a href=\"http:\/\/www.ku-eichstaett.de\" target=\"_blank\">KU<\/a>).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\"><a href=\"http:\/\/www.ku-eichstaett.de\/www\/PressReleases\/ZZj01cxtVE2Iyb\/Images\/Press%20Images%202009\/Familie__Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ku-eichstaett.de\/www\/PressReleases\/ZZj01cxtVE2Iyb\/Images\/Press%20Images%202009\/Familie__Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg \" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" \/><\/a>Gut drei Viertel der Befragten bewerteten die Familie wichtiger als Beruf oder Freizeit. Auch die Rolle eines Kindes im eigenen Leben wurde sehr positiv eingesch\u00e4tzt: 42% der Befragten stimmten der Aussage &#8222;Ein Kind gibt meinem Leben erst den wahren Sinn&#8220; voll zu, 38% stimmten eher zu. Gesellschaftlicher Druck zum &#8222;Kinder kriegen&#8220; wurde dagegen kaum versp\u00fcrt. Der Aussage &#8222;Kinderlose werden in unserer Gesellschaft schief angeschaut&#8220; stimmten nur 23% der Befragten voll oder eher zu. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Im statistischen Durchschnitt wurden 2,3 Kinder als Optimum gleicherma\u00dfen von M\u00e4nnern und Frauen angegeben. Weder das Alter der Befragten noch die Gr\u00f6\u00dfe der Herkunftsfamilie hatte einen erkennbaren Einfluss auf die gew\u00fcnschte Kinderzahl. Die Einbindung in ein Familiennetzwerk hatte dagegen einen positiven Effekt auf den Kinderwunsch; je h\u00e4ufiger also Kontakt zu den eigenen Eltern besteht, desto wahrscheinlicher ist auch ein Kinderwunsch.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">In der Studie wurden auch Einstellungen zum 2007 eingef\u00fchrten Elterngeld erhoben: Nach Einsch\u00e4tzung von rund 60% der Befragten &#8211; Frauen wie M\u00e4nnern gleicherma\u00dfen &#8211; wirkt sich diese Neuerung positiv auf den Kinderwunsch aus. Rund 60% der befragten M\u00e4nner und Frauen sahen einen positiven Einfluss des Elterngeldgesetzes auf die Bereitschaft von V\u00e4tern, zur Kinderbetreuung zu Hause zu bleiben. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Bei \u00fcber drei Vierteln aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie w\u00e4re die eigene Bereitschaft zur Elternzeit hoch bis sehr hoch. &#8222;Dabei gab es jedoch &#8211; erwartungsgem\u00e4\u00df &#8211; einen signifikanten Unterschied zwischen den Geschlechtern. 60% der M\u00e4nner erkl\u00e4rten eine sehr hohe oder eher hohe Bereitschaft, in Elternzeit zu gehen, bei den Frauen waren es fast 90%&#8220;. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Die Bereitschaft sei aber deutlich vom Einkommen des Befragten abh\u00e4ngig: je h\u00f6her das Einkommen der befragten M\u00e4nner, desto geringer die Bereitschaft, selbst Elternzeit zu nehmen. Daran scheine auch das Elterngeld nichts zu \u00e4ndern. Frauen w\u00e4ren hingegen auch mit hohem Einkommen h\u00e4ufiger dazu bereit, in Elternzeit zu gehen. Das Alter des Befragten hatte keinen Einfluss auf die Einsch\u00e4tzung.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Die am h\u00e4ufigsten genannten Gr\u00fcnde f\u00fcr die m\u00f6gliche Inanspruchnahme von Elternzeit waren: <\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">um so mehr Zeit mit dem Kind verbringen zu k\u00f6nnen (51%), <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">weil sich die befragte Person f\u00fcr am besten geeignet f\u00fcr die Kinderbetreuung hielt (19%), <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">weil die Kinderbetreuung und -erziehung als besondere Bereicherung\/Erfahrung angesehen wurde (15%) <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">und aus finanziellen Gr\u00fcnden (5%). <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Gr\u00fcnde f\u00fcr die Nicht-Inanspruchnahme von Elternzeit <\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">w\u00e4ren vor allem berufliche Gr\u00fcnde bzw. die Sorge um den Wiedereinstieg (55%) <\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">und finanzielle Gr\u00fcnde (31%). <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Dabei sorgten sich M\u00e4nner etwas st\u00e4rker um ihren Beruf (57%) als Frauen (47%). Insbesondere Selbstst\u00e4ndige und Freiberufler sehen ihre berufliche Zukunft nach einer Elternzeit gef\u00e4hrdet. &#8222;Sie waren zwar auch \u00fcberwiegend bereit, in Elternzeit zu gehen, aber der Anteil fiel im Vergleich zu anderen Berufsgruppen etwas niedriger aus. F\u00fcr diese Berufsgruppen greift die Elternzeitregelung also nicht entsprechend&#8220;. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><a href=\"http:\/\/www.ku-eichstaett.de\/www\/PressReleases\/ZZj01cxtVE2Iyb\" target=\"_blank\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Quelle<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesb\u00fcrger sch\u00e4tzen die Bedeutung der Familie hoch ein. Zudem w\u00fcrde mehr als die H\u00e4lfte der deutschen M\u00e4nner bei entsprechenden beruflichen Rahmenbedingungen Elternzeit nehmen. 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