{"id":1818,"date":"2009-04-06T11:59:22","date_gmt":"2009-04-06T10:59:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=1818"},"modified":"2009-04-06T11:59:46","modified_gmt":"2009-04-06T10:59:46","slug":"pest-oder-cholera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/04\/06\/pest-oder-cholera\/","title":{"rendered":"Pest oder Cholera?"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal<\/w:View> <w:Zoom>0<\/w:Zoom> <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning \/> <w:ValidateAgainstSchemas \/> <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables \/> <w:SnapToGridInCell \/> <w:WrapTextWithPunct \/> <w:UseAsianBreakRules \/> <w:DontGrowAutofit \/> <\/w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel> <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\"> <\/w:LatentStyles> <\/xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]> <mce:style><!\n\/* Style Definitions *\/\ntable.MsoNormalTable\n{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\nmso-tstyle-rowband-size:0;\nmso-tstyle-colband-size:0;\nmso-style-noshow:yes;\nmso-style-parent:\"\";\nmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\nmso-para-margin:0cm;\nmso-para-margin-bottom:.0001pt;\nmso-pagination:widow-orphan;\nfont-size:10.0pt;\nfont-family:\"Times New Roman\";\nmso-ansi-language:#0400;\nmso-fareast-language:#0400;\nmso-bidi-language:#0400;}\n--> <!--[endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Wer k\u00fcmmert sich ums Kind? F\u00fcr junge Familien ist es wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Frauen verlieren den Anschluss im Job &#8211; und M\u00e4nner werden in der Firma verlacht. Felix Berth setzt sich in der Samstagsausgabe der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\" target=\"_blank\">S\u00fcddeutschen<\/a> mit den m\u00f6glichen Wegen f\u00fcr neue V\u00e4ter und M\u00fctter durch diese Widerspr\u00fcche zwischen W\u00fcnschen und Wirklichkeiten auseinander<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">&#8222;Der Wunsch der meisten Eltern ist eindeutig: Sie w\u00fcrden die Arbeitszeiten gerne gleichm\u00e4\u00dfiger aufteilen&#8220;, sagt Christa Klenner von der gewerkschaftsnahen <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\" target=\"_blank\">Hans-B\u00f6ckler-Stiftung<\/a>. Im Arbeitsalltag der Eltern, gehen diese W\u00fcnsche nur selten in Erf\u00fcllung, wie Befragungen des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung regelm\u00e4\u00dfig zeigen. Demnach sind viele M\u00fctter &#8211; wie auch V\u00e4ter &#8211; mit ihren Arbeitszeiten unzufrieden: M\u00fctter klagen, dass sie in ihren Teilzeitjobs zu wenig arbeiten k\u00f6nnen. Umgekehrt bem\u00e4ngeln V\u00e4ter, dass ihnen die klassische Vollzeitstelle zu viel abverlangt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">I<\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">n vielen Unternehmen herrscht nach wie vor eine Arbeitskultur, die die passenden Jobmodelle nicht kennt: Entweder ein Angestellter arbeitet Vollzeit &#8211; dann ist er, wie die meisten V\u00e4ter, 40 Stunden pro Woche oder mehr f\u00fcr die Firma verf\u00fcgbar. Damit ist er einer von denen, auf die sich der Chef gerne verl\u00e4sst; er z\u00e4hlt zu den Kandidaten mit den besseren Aufstiegschancen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Oder eine Angestellte reduziert wegen der Kinder auf Teilzeit &#8211; dann z\u00e4hlt sie, wie viele M\u00fctter, zum Personal zweiter Klasse: Solche Mitarbeiterinnen sind entweder besonders preiswert, weil sie nur einen Minijob haben. Oder sie geh\u00f6ren zu denen, die man mit ihren Halbtagsstellen nicht wirklich ernst nimmt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Man(n) arbeitet entweder ganz &#8211; oder (Frau) ganz wenig. Eine dritte M\u00f6glichkeit gibt es auf dem deutschen Arbeitsmarkt selten. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Gleichwohl mehren sich die Anzeichen, dass j\u00fcngere M\u00e4nner die klassischen Arbeitszeit-Modelle korrigieren m\u00f6chten. Gerade unter Angestellten mit akademischer Qualifikation und h\u00f6herem Einkommen wollen derzeit erstaunlich viele zu Hause mehr Verantwortung \u00fcbernehmen. Auch zeigen die Erfahrungen mit dem Elterngeld, dass vor allem Besserverdiener zeitweise auf ihren Job verzichten, sobald ein Baby da ist. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Und m\u00f6glicherweise wirkt das Elterngeld auf manche V\u00e4ter wie eine &#8222;Einstiegsdroge&#8220;. Jedenfalls berichten Unternehmen, die viele Akademiker besch\u00e4ftigen, immer h\u00e4ufiger von M\u00e4nnern, die nach der Elternzeit dauerhaft weniger arbeiten wollen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Da kann die Konsequenz ja nur sein, die Schwelle f\u00fcr die Einnahme zu senken und die Dosis zu erh\u00f6hen, das hei\u00dft, dass Elterngeld und die Anzahl der Partnermonate zu erh\u00f6hen!<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/410\/464014\/text\/ \" target=\"_blank\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Quelle<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer k\u00fcmmert sich ums Kind? F\u00fcr junge Familien ist es wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Frauen verlieren den Anschluss im Job &#8211; und M\u00e4nner werden in der Firma verlacht. Felix Berth setzt sich in der Samstagsausgabe der S\u00fcddeutschen mit den m\u00f6glichen Wegen f\u00fcr neue V\u00e4ter und M\u00fctter durch diese Widerspr\u00fcche zwischen W\u00fcnschen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43,26,21],"tags":[87],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1818"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1818"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1820,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1818\/revisions\/1820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}