{"id":1484,"date":"2009-02-06T11:40:43","date_gmt":"2009-02-06T10:40:43","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=1484"},"modified":"2009-02-07T18:40:29","modified_gmt":"2009-02-07T17:40:29","slug":"henne-oder-ei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2009\/02\/06\/henne-oder-ei\/","title":{"rendered":"Henne oder Ei?"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal<\/w:View> <w:Zoom>0<\/w:Zoom> <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning \/> <w:ValidateAgainstSchemas \/> <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables \/> <w:SnapToGridInCell \/> <w:WrapTextWithPunct \/> <w:UseAsianBreakRules \/> <w:DontGrowAutofit \/> <\/w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel> <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\"> <\/w:LatentStyles> <\/xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]>\n<mce:style><!   \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\"; \tmso-ansi-language:#0400; \tmso-fareast-language:#0400; \tmso-bidi-language:#0400;} --><\/p>\n<p><!--[endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Seit Jahren liegt das Einkommen von Frauen unter dem der M\u00e4nner. \u00dcblicherweise wird diese Lohnkluft mit unterschiedlicher Qualifikation, Berufswahl und Berufserfahrung von Frauen und M\u00e4nnern erkl\u00e4rt. Eine <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/94527\/09-6-1.pdf \" target=\"_blank\">Studie<\/a> des <a href=\"http:\/\/www.diw.de\" target=\"_blank\">DIW<\/a> Berlin macht darauf aufmerksam, dass offenbar noch ein weiterer Faktor bei den Einkommensunterschieden eine Rolle spielt: das Ausma\u00df der Hausarbeit. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">M\u00e4nner arbeiten nach wie vor weniger im Haushalt als Frauen &#8211; vollbesch\u00e4ftigte M\u00e4nner in Paarhaushalten etwa eine Stunde pro Werktag, so das DIW. &#8222;Hausarbeit beansprucht Zeit und Energie, die Frauen sonst in ihren Beruf investieren k\u00f6nnten&#8220;, meint die Autorin und DIW-Arbeitsmarktexpertin Silke Anger. So w\u00fcrden vollberufst\u00e4tige Frauen ohne Hausarbeit rund ein Viertel mehr verdienen als Frauen mit t\u00e4glich zwei Arbeitsstunden im Haushalt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Arbeitsteilung folgt traditionell<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\"> <strong>Vorstellungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Trotz eines Anstiegs der Erwerbsbeteiligung und Wochenarbeitszeit von Frauen hat sich an der Aufteilung der h\u00e4uslichen T\u00e4tigkeiten insgesamt zwischen Frauen und M\u00e4nnern bislang wenig ge\u00e4ndert, wie das DIW festgestellt hat. Selbst vollbesch\u00e4ftigte Frauen verwendeten noch immer deutlich mehr Zeit auf die h\u00e4usliche Arbeit. Nach wie vor bestehe eine Spezialisierung von Paaren innerhalb eines Haushalts. \u201eVollzeitbesch\u00e4ftigte M\u00e4nner nehmen mit t\u00e4glich neun Stunden Erwerbsarbeit die Rolle des Hauptverdieners ein &#8211; und m\u00e4hen am Wochenende den Rasen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Vollzeitbesch\u00e4ftigte Frauen, die mit ihrem Partner zusammenleben, arbeiten im Schnitt eine halbe Stunde weniger am Arbeitsplatz, daf\u00fcr \u00fcbernehmen sie im Haushalt h\u00e4ufiger Wischmopp und Kochl\u00f6ffel &#8211; T\u00e4tigkeiten, die sich nicht auf das Wochenende verschieben lassen\u201c, ist in der Studie zu lesen. Diese Tendenz sei selbst in Haushalten erkennbar, in denen beide Partner vollerwerbst\u00e4tig seien. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Qualifikation sch\u00fctzt vor der Hausarbeitsfalle<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Die Arbeitsteilung im Haushalt h\u00e4ngt stark von den Einkommenssaussichten beider Partner ab. Finanziell lohnt es sich f\u00fcr ein Paar, wenn sich der Partner mit dem schlechteren Verdienst st\u00e4rker auf die unbezahlte h\u00e4usliche T\u00e4tigkeiten konzentriert. Verdienen beide Partner, M\u00fctter und V\u00e4ter, etwa gleich viel, k\u00f6nnen sich beide in gleichem Ma\u00df an der Haus- und Familienarbeit beteiligen, ohne dass dadurch das Haushaltseinkommen sinkt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Langfristig k\u00f6nnte eine st\u00e4rkere Gleichberechtigung bei der Hausarbeit gro\u00dfe Effekte haben: Eine geringere Belastung im Haushalt k\u00f6nnte Frauen ermutigen, st\u00e4rker in ihre Karriere zu investieren und eine gr\u00f6\u00dfere N\u00e4he zum Arbeitsmarkt aufzubauen. Dadurch kann sich die Lohnkluft zwischen den Geschlechtern verringern. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\"><a href=\"http:\/\/www.diw.de\/deutsch\/pressemitteilungen\/94537.html\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren liegt das Einkommen von Frauen unter dem der M\u00e4nner. \u00dcblicherweise wird diese Lohnkluft mit unterschiedlicher Qualifikation, Berufswahl und Berufserfahrung von Frauen und M\u00e4nnern erkl\u00e4rt. Eine Studie des DIW Berlin macht darauf aufmerksam, dass offenbar noch ein weiterer Faktor bei den Einkommensunterschieden eine Rolle spielt: das Ausma\u00df der Hausarbeit. 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