{"id":104,"date":"2006-09-21T12:45:39","date_gmt":"2006-09-21T10:45:39","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/09\/21\/shell-jugendstudie-2006-sieht-gewachsene-bedeutung-der-familie\/"},"modified":"2006-09-21T12:47:47","modified_gmt":"2006-09-21T10:47:47","slug":"shell-jugendstudie-2006-sieht-gewachsene-bedeutung-der-familie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/09\/21\/shell-jugendstudie-2006-sieht-gewachsene-bedeutung-der-familie\/","title":{"rendered":"Shell Jugendstudie 2006 sieht gewachsene Bedeutung der Familie"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Die <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.shell.com\/home\/Framework?siteId=de-de&#038;FC2=\/de-de\/html\/iwgen\/news_and_library\/press_releases\/2006\/zzz_lhn.html&#038;FC3=\/de-de\/html\/iwgen\/news_and_library\/press_releases\/2006\/2006_jugendstudie2006_210906.html\">Shell Jugendstudie 2006<\/a> zeigt, dass Jugendliche deutlich st\u00e4rker besorgt sind, ihren Arbeitsplatz zu verlieren beziehungsweise keine Besch\u00e4ftigung finden zu k\u00f6nnen. Waren es in 2002 noch 55 %, die dar\u00fcber besorgt waren, sind es 2006 bereits 69 %. Auch die Angst vor der schlechten wirtschaftlichen Lage und vor steigender Armut nahm in den letzten vier Jahren von 62 % auf 66 % zu. Angesichts dieser Einsch\u00e4tzung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland erkl\u00e4rt sich, warum sowohl der Optimismus in Bezug auf die pers\u00f6nliche Zukunft als auch in Bezug auf die gesellschaftliche Zukunft inzwischen abgenommen hat.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Jugend-2006-15-Shell-Jugendstudie\/dp\/3596172136\/sr=8-1\/qid=1158835480\/ref=sr_1_1\/028-0998600-5298122?ie=UTF8&#038;s=books\"><img id=\"image103\" alt=\"jugendstudie2006_cover.jpg\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/09\/jugendstudie2006_cover.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Bedeutungszuwachs der Familie<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Jugendliche schreiben der Familie eine besonders hohe Bedeutung zu. Entgegen der These von der Aufl\u00f6sung von Ehe und Familie l\u00e4sst sich bei den Jugendlichen eine starke Familienorientierung feststellen, die in den vergangenen vier Jahren sogar noch etwas angestiegen ist. 72 % der Jugendlichen sind der Meinung, dass man eine Familie braucht, um wirklich gl\u00fccklich leben zu k\u00f6nnen (2002: 70 %). Angesichts der relativ schlechten Wirtschaftslage sind junge M\u00e4nner und Frauen vielf\u00e4ltigen Anforderungen in Ausbildung und Beruf ausgesetzt. Trotz aller Leistungsanstrengungen k\u00f6nnen sie keiner garantiert sicheren Zukunft entgegensehen. Der R\u00fcckhalt im privat-famili\u00e4ren Bereich ihrer Herkunftsfamilie bietet den Jugendlichen die M\u00f6glichkeit eines Spannungsausgleichs. Die Familie kann Sicherheit, sozialen R\u00fcckhalt und emotionale Unterst\u00fctzung bringen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">M\u00e4dchen und junge Frauen sind im Vergleich zu Jungen und jungen M\u00e4nnern weiterhin st\u00e4rker familienorientiert (76 % zu 69 %), w\u00fcnschen sich h\u00e4ufiger Kinder (69 % zu 57 %), kommen h\u00e4ufiger sehr gut mit ihren Eltern aus (41 % zu 35 %) und befinden sich fr\u00fcher in festen Partnerschaften. M\u00e4dchen werden fr\u00fcher als Jungen selbst\u00e4ndig und ziehen eher aus ihrem Elternhaus aus (33 % zu 24 %).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Gleichzeitig w\u00e4chst die Zahl junger Erwachsener in Deutschland, die auf die Realisierung von Kindern und Familie verzichten. Ein Wunsch nach eigenen Kindern existiert vor allem aus emotionalen Gr\u00fcnden. Ung\u00fcnstige gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und familie k\u00f6nnen die Erf\u00fcllung des Kinderwunsches bei vielen jungen Menschen jedoch verhindern.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Herausforderung demografischer Wandel<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\" \/><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Der demografische Wandel stellt eine Herausforderung dar, die den Alltag der heutigen jungen Generation in Zukunft ebenfalls nachhaltig mitpr\u00e4gen wird. Die heutigen Jugendlichen verf\u00fcgen diesbez\u00fcglich bereits \u00fcber ein ausgepr\u00e4gtes Problembewusstsein. Pr\u00e4gend ist auf der einen Seite ein Altersbild, das mit Hochachtung vor allem vor der Leistung der \u00c4lteren verbunden ist. Das positive Verh\u00e4ltnis zu den eigenen Eltern bestimmt hierbei ma\u00dfgeblich die Sichtweise auf die \u00e4ltere Generation. Auf der anderen Seite werden aber auch Sorgen bez\u00fcglich der zuk\u00fcnftigen Entwicklung artikuliert. 70 % der Jugendlichen halten das Altern der Gesellschaft f\u00fcr ein gro\u00dfes oder sogar sehr gro\u00dfes Problem. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Shell Jugendstudie 2006 zeigt, dass Jugendliche deutlich st\u00e4rker besorgt sind, ihren Arbeitsplatz zu verlieren beziehungsweise keine Besch\u00e4ftigung finden zu k\u00f6nnen. Waren es in 2002 noch 55 %, die dar\u00fcber besorgt waren, sind es 2006 bereits 69 %. 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