{"id":10359,"date":"2022-05-21T15:03:27","date_gmt":"2022-05-21T13:03:27","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=10359"},"modified":"2022-05-27T15:06:31","modified_gmt":"2022-05-27T13:06:31","slug":"vaterschaftsfreistellung-jetzt-einfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2022\/05\/21\/vaterschaftsfreistellung-jetzt-einfuehren\/","title":{"rendered":"Vaterschaftsfreistellung jetzt einf\u00fchren!"},"content":{"rendered":"\n<h2><a href=\"https:\/\/www.vaterschaftsfreistellung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Petition<\/a> noch bis zum 19. Juni unterzeichnen<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor drei Jahren wurde die EU-Vereinbarkeitsrichtlinie beschlossen, um\n in der Europ\u00e4ischen Union notwendige Mindeststandards zur Vereinbarkeit\n von Beruf und Privatleben herzustellen und die Rahmenbedingungen f\u00fcr \neine partnerschaftliche Aufteilung von Haus-, Sorge- und Erwerbsarbeit \nzwischen den Geschlechtern zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Logo2_210614-1024x1022.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10322\" width=\"438\" height=\"436\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Logo2_210614-1024x1022.png 1024w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Logo2_210614-150x150.png 150w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Logo2_210614-300x300.png 300w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Logo2_210614-768x767.png 768w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Logo2_210614.png 1301w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bis August 2022 muss die Vereinbarkeitsrichtlinie in nationales Recht\n umgesetzt werden. Ein zentraler Bestandteil der Richtlinie ist die \nEinf\u00fchrung einer Vaterschaftsfreistellung. Eine solche Leistung gibt es \nin dieser Form in Deutschland bisher nicht, anders als in anderen \nEU-Mitgliedsstaaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesfamilienministerium hat Ende April einen \nReferent*innenentwurf f\u00fcr ein Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie \nvorgelegt. Die Vaterschaftsfreistellung wird darin mit keinem Wort \nerw\u00e4hnt, obwohl die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag \nangek\u00fcndigt hat, \u201eeine zweiw\u00f6chige verg\u00fctete Freistellung f\u00fcr die \nPartnerin oder den Partner nach der Geburt eines Kindes ein[zu]f\u00fchren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die LAG V\u00e4terarbeit NRW, die sich von Anfang an f\u00fcr die Umsetzung der\n Richtlinie eingesetzt hat ist dar\u00fcber sehr irritiert und fordern die \nBundesregierung auf, zeitnah zu kl\u00e4ren und \u00f6ffentlich bekannt zu machen,\n wann und in welcher Form eine verg\u00fctete Freistellung f\u00fcr V\u00e4ter (und \nandere zweite Elternteile) nach der Geburt gesetzlich eingef\u00fchrt werden \nsoll. Die Gleichstellung der Geschlechter geht nur gemeinsam und wird \nnur dann nachhaltig gelingen, wenn auch Jungen, M\u00e4nner und V\u00e4ter dabei \nst\u00e4rker als bisher in den Blick genommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des \u00bbVatertags\u00ab am 26. Mai m\u00f6chten wir daran erinnern. \nJetzt ist es an der Ampelkoalition zu zeigen, dass sie es beim Thema \nGleichstellung ernst meint und auch M\u00e4nner f\u00fcr das Thema gewinnen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zur Vorlage des Gesetzentwurfs schien die \nVaterschaftsfreistellung politisch ein Selbstl\u00e4ufer zu sein. Die \nvormalige Familienministerin Anne Spiegel k\u00fcndigte sie im vergangenen \nDezember als wichtiges Vorhaben an. Nun schweigt allerdings der \nReferent*innenentwurf der Bundesregierung ausgerechnet zur \nVaterschaftsfreistellung. Diese ist wichtig, um einen klaren rechtlichen\n Rahmen auch gegen\u00fcber Arbeitgeber*innen zu schaffen, damit V\u00e4ter sich \nin dieser wichtigen ersten Phase voll und ganz auf ihre Kinder und die \nUnterst\u00fctzung ihrer Partnerinnen konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Lisa Paus vom 20. Mai 2022 fordert Holger Strenz vom Projekt \u00bb<em>Papaseiten.de<\/em>\u00ab des V\u00e4terzentrum Dresden die Einf\u00fchrung der Vaterschaftsfreistellung nicht weiter hinauszuz\u00f6gern. Vor einem Jahr hat <em>Papaseiten.de<\/em>\n eine Petition zur Vaterschaftsfreistellung initiiert, die auch von der \nLAG-V\u00e4terarbeit NRW unterst\u00fctzt wird und die noch bis zum \nInternationalen Vatertag am 19. Juni 2022 mitgezeichnet und geteilt \nwerden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Bislang sind mehr als 9.000 Unterschriften zusammengekommen.  Gemeinsam k\u00f6nnen wir bis zum Internationalen Vatertag ein deutliches  Zeichen setzen. Daf\u00fcr ben\u00f6tigen wir gerade jetzt Eure und Ihre <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.vaterschaftsfreistellung.de\/\" target=\"_blank\">Unterst\u00fctzung<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.lag-vaeterarbeit.nrw\/2022\/05\/23\/vaterschaftsfreistellung-jetzt-umsetzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Quelle (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Petition noch bis zum 19. Juni unterzeichnen Vor drei Jahren wurde die EU-Vereinbarkeitsrichtlinie beschlossen, um in der Europ\u00e4ischen Union notwendige Mindeststandards zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben herzustellen und die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine partnerschaftliche Aufteilung von Haus-, Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern zu verbessern. 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