{"id":10161,"date":"2021-05-13T10:54:45","date_gmt":"2021-05-13T10:54:45","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=10161"},"modified":"2021-05-13T10:54:47","modified_gmt":"2021-05-13T10:54:47","slug":"und-jetzt-ist-papa-dran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2021\/05\/13\/und-jetzt-ist-papa-dran\/","title":{"rendered":"Und jetzt ist Papa dran"},"content":{"rendered":"\n<p>Nur wenige V\u00e4ter gehen l\u00e4nger als zwei Monate in Elternzeit.\nDas liegt an strukturellen Ungleichheiten, an Arbeitgebern &#8211; und auch an den\nV\u00e4tern selbst. Doch es gibt Ideen, wie sich das \u00e4ndern lie\u00dfe. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Hans-Georg Nelles vor 25 Jahren mit seiner Arbeit begann,\nhie\u00df die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Elternzeit\">Elternzeit<\/a> noch Erziehungsurlaub. Nur\nungef\u00e4hr ein Prozent der V\u00e4ter machten damals die Erfahrung, dass es eher\nArbeit als All-inclusive-Ferien gleichkommt, ein Baby zu wickeln, zu f\u00fcttern\nund herumzutragen, bis es einschlummert. Denn all das erledigten fast immer die\nM\u00fctter. Wenn in politischen Willenserkl\u00e4rungen und bunten\nArbeitgeber-Brosch\u00fcren von &#8222;Vereinbarkeit von Beruf und Familie&#8220; die\nRede war, dann ging es meist um M\u00fctter, fast nie um V\u00e4ter. &#8222;Das wollte ich\n\u00e4ndern&#8220;, sagt Nelles, der selbst drei erwachsene Kinder hat. Heute leitet\ner die Landesarbeitsgemeinschaft V\u00e4terarbeit in NRW und ber\u00e4t Unternehmen, wie\nsie &#8222;v\u00e4terbewusste Personalpolitik&#8220; machen&nbsp;k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn sich in den vergangenen 25 Jahren viel getan hat:\nDie Arbeit d\u00fcrfte ihm so schnell nicht&nbsp;ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Spricht man mit Aktivisten wie Nelles, mit Juristinnen und\nJuristen oder Wissenschaftlern, dann wird klar: \u00c4hnlich wie M\u00fctter machen auch\nV\u00e4ter im Beruf diskriminierende Erfahrungen. Es f\u00e4llt nur seltener auf, weil\nM\u00e4nner generell seltener und k\u00fcrzer in Elternzeit gehen. Da ist der\nArbeitgeber, der den werdenden Vater sicherheitshalber noch mal fragt, ob er\nsich das mit der Elternzeit denn gut \u00fcberlegt habe. Oder der Angestellte,\ndessen Leistungsbeurteilung nach der beruflichen Auszeit schlechter ausf\u00e4llt\nals zuvor. Oder aber, im Extremfall, der Mitarbeiter, dem direkt nach seiner\nElternzeit die K\u00fcndigung ins Haus flattert. Andererseits gibt es auch\nBeispiele, die V\u00e4ter ermutigen k\u00f6nnten, l\u00e4nger im Job&nbsp;auszusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu drei Jahre lang k\u00f6nnen Eltern hierzulande pro Kind in Elternzeit gehen, egal ob Vater oder Mutter. Das Elterngeld, das die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen im Jahr 2007 auf den Weg brachte, wird in der Basis-Version bis zu 14 Monate an die Eltern ausgezahlt, wobei maximal zw\u00f6lf Monate von einem Elternteil genommen werden d\u00fcrfen. In der Praxis beantragt ein Elternteil, meist die Mutter, das Elterngeld in <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.673478.de\/elterngeld_und_elterngeld_p...wie_vor_in_weiter_ferne.html\">knapp drei Viertel<\/a> aller F\u00e4lle f\u00fcr zw\u00f6lf Monate, der andere Elternteil, meist der Vater, f\u00fcr zwei. Auch deshalb gelten sie umgangssprachlich als &#8222;V\u00e4termonate&#8220;. Das kann schon mal zu Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren: &#8222;Teilweise fragen Vorgesetzte werdende V\u00e4ter, ob sie das denn \u00fcberhaupt d\u00fcrften &#8211; mehr als zwei Monate in Elternzeit gehen&#8220;, berichtet Nelles. Er lacht dabei ein wenig\u00a0verzweifelt. &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/elternzeit-vaeter-familie-und-beruf-1.5291344\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Quelle (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur wenige V\u00e4ter gehen l\u00e4nger als zwei Monate in Elternzeit. Das liegt an strukturellen Ungleichheiten, an Arbeitgebern &#8211; und auch an den V\u00e4tern selbst. Doch es gibt Ideen, wie sich das \u00e4ndern lie\u00dfe. Als Hans-Georg Nelles vor 25 Jahren mit seiner Arbeit begann, hie\u00df die Elternzeit noch Erziehungsurlaub. 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