Väter & Karriere
Nutzen Sie die Potenziale der Väter in Ihrem Betrieb?
Väter möchten heute in Beruf und Familie erfolgreich sein. Sie wollen sich zugleich bei der Erziehung ihrer Kinder engagieren und ihre Karriere im Unternehmen verfolgen.
In einer aktuellen Untersuchung zum Thema ‚Väter zwischen Karriere und Familie’ äußern demnach auch…
- 77% der Väter, dass die Familie einen positiven bzw. sehr positiven Einfluss auf ihre berufliche Leistung hat.
Auf der anderen Seite sagen aber …
- 71% der Väter, dass sie im Konflikt zwischen ihrer Karriere und den Erwartungen der Familie stehen.
- 90% der Väter kennen das Gefühl der Überforderung durch die Ansprüche, die sowohl von Seiten der Betriebe als auch der Familie an sie gerichtet werden.
- Väter mit mittleren und hohen Führungsaufgaben fühlen sich fast zur Hälfte ständig überfordert.
Sie haben aus diesem Grund bereits mindestens einmal eine berufliche Entwicklungsmöglichkeit ausgeschlagen.
Kennen Sie die Väter in Ihrem Betrieb?
’Väter & Karriere’ bietet Ihnen brauchbare Instrumente, um die Potenziale der Väter in Ihrem Betrieb zu nutzen.









Samstag 25. April 2009 um 03:42
Ich persönlich kann nur sagen, das es nicht ganz so einfach ist die Karriere und die Vaterrolle unter einen Hut zu bringen. Aber ich glaube das können wirklich nur die Väter verstehen, die in so einer Situation schon gewesen sind. Mann sollte auf jedenfall die Kindererziehung vorziehen. Ich zum Beispiel habe mein Fernstudium, das mich in meinem Beruf eigentlich ein Stück nach vorn bringen sollte, abbrechen müssen. Wenn ich aber jetzt richtig darüber nachdenke würde es auch wieder so tun. Familie geht eben vor und es ist schön aktiv an der Entwicklung des eigenen Kindes teilzunehmen.
Gruß
colt
Sonntag 5. Juli 2009 um 14:54
Genau das Problem ist leider bei vielen alleinerziehenden Elternteilen, so auch bei mir als Alleinerziehender! Erziehung & Job. Wenn Freunde, Bekannte und Verwandte nicht wären, würde es traurig aussehen. Geschickt spielt die Politik die Verantwortung dem Volk zu. Aber ist es nicht die Aufgabe der gewählten Politiker (die Minderheit), das Volk (die Mehrheit) zusammenzuhalten, es erstarken und erblühen zu lassen? Kinder, alle (!) Kinder haben Priorität, keine Frage! Das sagen wir- und setzen sehr viel daran, im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten, genau DAS umzusetzen. Aber wir stoßen auch schnell auf Grenzen…
Peter
Montag 23. November 2009 um 12:04
Aber wir leiden doch schon unter viel zu großer Einmischung in die Familien durch die Politik. Jetzt noch mehr? Es ist eine bewusste Entscheidung, schwanger bleiben und das Kind bekommen zu wollen. Und da das so ist, bleibt die volle Verantwortung bei den Eltern – egal ob späterhin gemeinsam- oder alleinerziehend. Und aus meiner Sicht soll das auch so sein.
Eine andere Frage wäre, passend in die Zeit, ob sich nicht eine Art staatlicher Fond auflegen ließe, ähnlich wie BAFÖG, der Eltern in der Elternzeit finanziell (aber eben rückzahlpflichtig) unterstützt, so dass (ein bisschen) mehr Zeit bliebe, sich einer Qualifizierung zu widmen. Das beließe die Verantwortung dort, wo sie hingehört, bei den Eltern, gäbe der Gesellschaft aber eine aufkommensneutrale Möglichkeit, Elternschaft zu unterstützen.
Just my 2€ct
Raimund
Donnerstag 11. März 2010 um 22:44
Mich hat das Vatersein während aufreibender Projektarbeit nicht überfordert, sondern sogar entlastet, da ich viel gelassener an Dinge herangegangen bin, die mich vorher noch furchtbar aufgeregt haben…