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	<title>der VÄTER Blog &#187; Zeit</title>
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	<description>innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft</description>
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		<title>Ich glaube, wir haben da was</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 16:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230; Nach anderthalb Stunden und zwei Zugaben verabschiedet sich Keith Jarrett mit knapper Verbeugung, so
lakonisch wie bei der Begrüßung. Das Publikum erwacht, pfeift, brüllt, tobt, dann strömt es hinaus in die laue, warme Nacht, benommen und glücklich. Noch vom Flughafen ruft Jarrett seinen Produzenten Manfred Eicher an und sagt in dem ihm eigenen Understatement: &#8220;Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object style="height: 390px; width: 640px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cWRSNcpI7UA?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 390px; width: 640px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/cWRSNcpI7UA?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005JA8NCI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005JA8NCI "><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41C7Es5iS6L._SL500_AA300_.jpg" alt="" width="108" height="108" /></a>&#8230; Nach anderthalb Stunden und zwei Zugaben verabschiedet sich Keith Jarrett mit knapper Verbeugung, so<br />
lakonisch wie bei der Begrüßung. Das Publikum erwacht, pfeift, brüllt, tobt, dann strömt es hinaus in die laue, warme Nacht, benommen und glücklich. Noch vom Flughafen ruft Jarrett seinen Produzenten Manfred Eicher an und sagt in dem ihm eigenen Understatement: &#8220;Ich glaube, wir haben da was&#8221;.</p>
<p>Ja, da haben wir wirklich etwas Großartiges und ich wünsche allen Vätern, dass sie im kommenden Jahr nicht nur die  Zeit und Muße haben, sich diese Scheibe anzuhören, sondern auch die Zeit finden, die ihre Kinder und Partnerinnen mit ihnen verbringen möchten.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,806123,00.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Drei Viertel aller Väter klagen über Zeitdruck</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 07:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Work - Life - Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 40 % der Eltern mit minderjährigen Kindern leiden nach eigener Schilderung unter Zeitdruck. Das geht aus dem achten Familienbericht hervor, der am Freitag in Berlin an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder übergeben wurde. 63 % der Väter und 37 % der Mütter geben demnach an, zu wenig Zeit für ihre Kinder zu haben. Bei alleinerziehenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Bilder-jpeg/Kopie_20von_208-familienbericht-uebergeben,property=bild,width=456,height=308.jpg"><img class="alignright" src="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Bilder-jpeg/Kopie_20von_208-familienbericht-uebergeben,property=bild,width=456,height=308.jpg" alt="" width="164" height="111" /></a>Mehr als 40 % der Eltern mit minderjährigen Kindern leiden nach eigener Schilderung unter Zeitdruck. Das geht aus dem achten Familienbericht hervor, der am Freitag in Berlin an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder übergeben wurde. 63 % der Väter und 37 % der Mütter geben demnach an, zu wenig Zeit für ihre Kinder zu haben. Bei alleinerziehenden Müttern ist das fast jede zweite.</p>
<p>In ihrem Bericht fordert die Expertenkommission von der Politik deshalb mehr Anstrengungen für eine familienfreundliche Zeitpolitik. Dazu gehört demnach eine bessere Koordinierung von Arbeitszeiten und Öffnungszeiten der Kindergärten. Das Zeitmanagement der Eltern werde erheblich dadurch eingeschränkt, dass Schulen und Betreuungseinrichtungen &#8220;keine Rücksicht auf die Arbeitszeiten von Eltern nehmen&#8221;.</p>
<p>Die Sachverständigen fordern zudem den weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung und kürzere Ferienschließzeiten. Zwar sei der Anteil der Ganztagsgrundschüler zwischen 2004 und 2008 von sieben auf 19 % gestiegen. In Westdeutschland sei aber immer noch die Halbtagsschule die Regel. Dies und 14 Wochen Schulferien im Jahr stellten berufstätige Eltern &#8220;vor beinahe unlösbare Probleme, kritisieren die Experten.</p>
<p>Von der Wirtschaft fordern die Experten mehr familienfreundliche Arbeitszeitmodelle. Die von vielen Müttern gewünschte Teilzeitarbeit im Umfang von 30 Stunden werde bisher noch nicht in ausreichendem Maße angeboten, während Väter dagegen oft mehr arbeiteten als sie wünschten. Dadurch bleibe Vätern oftmals nicht viel Familienzeit.<span id="more-5438"></span></p>
<p>Ministerin Schröder bezeichnete Zeit als die &#8220;Leitwährung&#8221; der Familienpolitik. Der Wunsch der Eltern nach mehr Zeit für Familie rangiere weit vor dem Wunsch nach mehr Geld oder nach besserer Kinderbetreuung. Zugleich verteidigte sie den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder ab 2013. Daran werde &#8220;nicht gerüttelt&#8221;, sagte die Ministerin in Berlin. Laut dem Familienbericht hätten derzeit nur etwa 57 % der Kinder zwischen zwei und drei Jahren einen Betreuungsplatz, während sich dies 80 % der Eltern wünschten.</p>
<p>Die Bundesregierung erarbeitet nun eine Stellungnahme zum Bericht der Sachverständigenkommission. Der 8. Familienbericht wird dem Deutschen Bundestag dann Anfang 2012 vorgelegt und veröffentlicht. Der aktuelle <a href="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Zeit-fuer-Familie-Themen-8.Familienbericht,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf " target="_blank">Monitor Familienforschung</a> informiert vorab über ausgewählte Ergebnisse des Berichtes.</p>
<p><a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iVehIHHusvZOiScGpXevkarH_6ng?docId=CNG.66bd69371168683b6f8a1c67bf1e159b.61 " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Väter haben zu wenig Zeit für ihre Kinder</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 21:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Work - Life - Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen langer Arbeitszeiten im Job verbringen viele Männer nur wenig Zeit mit ihren Kindern. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK-Marktforschung in Nürnberg ergeben.
45 % der berufstätigen Väter von Kindern unter sechs Jahren gaben an, dass sie aufgrund ihrer Arbeit den Nachwuchs «viel zu selten» sehen. Neun Prozent der Väter räumten ein, «eher selten» mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen langer Arbeitszeiten im Job verbringen viele Männer nur wenig Zeit mit ihren Kindern. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK-Marktforschung in Nürnberg ergeben.</p>
<p>45 % der berufstätigen Väter von Kindern unter sechs Jahren gaben an, dass sie aufgrund ihrer Arbeit den Nachwuchs «viel zu selten» sehen. Neun Prozent der Väter räumten ein, «eher selten» mit ihrem Kind zu spielen. Jeder Siebte (14 %) fühlte sich entsprechend «unsicher» mit seinem Nachwuchs.</p>
<p>Drei von zehn (30 %) haben ab und zu auch den Eindruck, die Bindung zwischen Mutter und Kind sei stärker als zwischen ihm selbst und dem Kind. Im Auftrag der Zeitschrift «Baby und Familie» befragte die GfK 104 Väter von Kindern im Alter bis sechs Jahre.</p>
<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1079292 " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Verlorene Zeit bekommen Väter nicht zurück</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/08/24/die-verlorene-zeit-bekommt-mann-nicht-zuruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; eine ziemliche radikale Version der bekannten Botschaft für alle Väter

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; eine ziemliche radikale Version der bekannten Botschaft für alle Väter</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UvYb4BLIAQw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/UvYb4BLIAQw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Familie darf nicht ein Privatproblem von Vätern und Müttern bleiben</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 09:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Visionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Professor Dr. Ulrich Mückenberger, der an der Universität Hamburg die Forschungsstelle Zeitpolitik leitet, erläutert im Interview mit dem Bulletin des Deutschen Jugendinstituts (DJI), ‚Experiment Familie. Der globale Wandel und die Folgen: Wie Mütter, Väter und Kinder den Alltag bewältigen’ vor welchen Herausforderungen eine neue gesellschaftliche Zeitpolitik steht und wie er die Bereitschaft der Politik einschätzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Dr. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_M%C3%BCckenberger " target="_blank">Ulrich Mückenberger</a>, der an der Universität Hamburg die Forschungsstelle Zeitpolitik leitet, erläutert im Interview mit dem <a href="http://www.dji.de/cgi-bin/bulladmin/panel.php?sprache=D" target="_blank">Bulletin</a> des Deutschen Jugendinstituts (<a href="http://www.dji.de" target="_blank">DJI</a>), ‚Experiment Familie. Der globale Wandel und die Folgen: Wie Mütter, Väter und Kinder den Alltag bewältigen’ vor welchen Herausforderungen eine neue gesellschaftliche Zeitpolitik steht und wie er die Bereitschaft der Politik einschätzt, sich diesen Herausforderungen zu stellen:</p>
<p><strong>‚Welche Veränderungen sind aus zeitpolitischer Perspektive erforderlich?</strong><br />
Zeitpolitik setzt ganzheitlich bei den Lebenslagen der Menschen an. Thematisiert werden die strukturellen Merkmale des alltäglichen Lebens, die bei der bisherigen Vereinbarkeitspolitik außen vor bleiben. Alles ist in Deutschland darauf ausgerichtet, dass ein Familienmitglied tagsüber, zumindest halbtags, frei verfügbar ist. Eine Vollzeittätigkeit beider Eltern ist deshalb nur schwer zu realisieren. Die Kinderbetreuung stellt dabei das größte Problem dar: kurze Öffnungszeiten, mangelnde Flexibilität in der Lage der angebotenen Zeiten und unzureichende Qualität. Spätestens wenn das Kind in die Schule kommt, erweist sich, dass ganztägige Angebote fehlen. Und die Notwendigkeit, die Arbeitswelt zugunsten einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf umzugestalten, ist in Deutschland nicht ausreichend identifiziert.</p>
<p><strong>Dank des technischen Fortschritts können einige Eltern arbeiten, wann und wo sie wollen. Das ist doch ein großer Vorteil für Familien.</strong><br />
Allerdings nur dann, wenn sich Arbeitszeit und -ort tatsächlich an den Bedürfnissen und Lebenslagen der Menschen orientieren. Die Flexibilisierung der Berufswelt folgt heutzutage aber meist einer streng betriebswirtschaftlichen Logik, die andere Gesellschaftsbereiche überschwemmt. …</p>
<p><strong>… und in den Zeitlücken, die übrig bleiben, sollen Eltern dann maximale emotionale Profite in der Familie erwirtschaften.</strong><br />
Genau. Aber das kann nicht gelingen, denn Familienleben und Kindererziehung verlangen Empathie und lassen sich nur bedingt planen, schon gar nicht »bewirtschaften«. Stattdessen müsste die Familie den Takt im Alltag angeben. Denn ohne eine auch privat organisierte Fürsorge für andere kann eine Gesellschaft nicht bestehen.</p>
<p><strong>Wie sieht eine familienfreundliche Arbeitswelt aus?</strong><br />
In Schweden haben nicht nur beide Elternteile den Anspruch darauf, weniger Zeit am Arbeitsplatz zu verbringen, solange ihre Kinder klein sind. Darüber hinaus wird ihnen gesetzlich zugesichert, dass sie später wieder Vollzeit arbeiten können. In Deutschland scheut sich die Politik bis heute, den Unternehmen solche verbindlichen gesetzlichen Auflagen zu machen. Unser Recht kennt zwar einen Teilzeitanspruch, aber nicht den Rückkehranspruch in Vollzeit. Wenn man Eltern zubilligen würde, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, um später wieder mehr oder insgesamt länger zu arbeiten, wäre das Problem der Vereinbarkeit viel geringer. Das wäre im Übrigen auch vernünftig angesichts der steigenden Lebenserwartung.</p>
<p><strong>Inwiefern?</strong><br />
Zeit ist nicht nur zwischen Frauen und Männern oder zwischen gesellschaftlichen Gruppen höchst ungleich verteilt, <span id="more-2838"></span>sondern auch über das Lebensalter hinweg. Familienforscher sprechen von der »Rush hour« in der Mitte des Lebens, in der junge Erwachsene volles Engagement im Job bringen, aber auch ein Heim gründen und Kinder erziehen sollen. Gleichzeitig fallen viele der Vollzeiterwerbstätigen aufgrund eines kalendarisch gegebenen Stichtages plötzlich in den Ruhestand. Die Erwerbszeit und die Pensionierung werden als ein extremes Nacheinander von Zeitnot und Zeitwohlstand erlebt. An die Stelle dieses gewaltsamen Nacheinanders müsste ein Nebeneinander von zeitlicher Beschleunigung und Entschleunigung, von Anspannung und Entspannung treten.</p>
<p><strong>Welche Aufgaben sollten sich die Politiker in der nächsten Legislaturperiode stellen?</strong><br />
Es geht darum, einem Vereinbarkeits-Modell zum Durchbruch zu verhelfen, das das »System« der gesellschaftlichen Produktion und Reproduktion in den Blick nimmt. Es verlangt ein ressortübergreifend koordiniertes und aufeinander abgestimmtes System. Nötig sind erstens auf Lebenslagen bezogene flexible Arbeitszeitmodelle, zweitens eine öffentliche Kultur der Pflege, der Ganztagsschule, der Kleinkindbetreuung und drittens die Fortentwicklung des lohnbezogenen Elterngeldes. Das entspricht einem »schwedischen Modell«, das auf die Bedingungen unseres Landes angepasst ist. Dieses sollte – mehr noch als in Schweden – die vergangene Geschlechterdiskriminierung abwehren und Männern und Frauen eine gleiche Beteiligung an Elternschaft und Erwerbstätigkeit erlauben. Ich bin mir aber keineswegs sicher, ob die derzeitige Koalition zu einer solchen systematischen Vereinbarkeitspolitik bereit sein wird.’</p>
<p><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/familie-darf-nicht-privatproblem-der-eltern-sein " target="_blank">Quelle</a></p>
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