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	<title>der VÄTER Blog &#187; Gesundheit</title>
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	<description>innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft</description>
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		<title>Überstunden steigern Depressions-Risiko</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ständige Überstunden erhöhen das Risiko für eine schwere Depression. Dies ergab eine Langzeitstudie mit mehr als 2000 Angestellten britischer Behörden, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin &#8220;PLoS ONE&#8221; berichtet.
Bei Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich war demnach die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression deutlich höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. In die Studie flossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ständige Überstunden erhöhen das Risiko für eine schwere Depression. Dies ergab eine <a href="http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0030719" target="_blank">Langzeitstudie</a> mit mehr als 2000 Angestellten britischer Behörden, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin &#8220;<a href="http://www.plosone.org/home.action " target="_blank">PLoS ONE</a>&#8221; berichtet.</p>
<p>Bei Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich war demnach die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression deutlich höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. In die Studie flossen Daten von 1626 Männern und 497 Frauen ein, im Mittel waren sie 47 Jahre alt. Die Studienteilnehmer wurden zwischen 3,8 und 7,2 Jahre begleitet und immer wieder untersucht und befragt, wie die Forscher um Marianna Virtanen vom University College London und dem Institut für Arbeitsmedizin in Helsinki berichten. 11 % arbeiteten im Schnitt elf Stunden und mehr am Tag.</p>
<p>Bei einer ersten Untersuchung wurde ausgeschlossen, dass die Angestellten bereits psychische Beschwerden hatten. Insgesamt entwickelten 3,1 % der 2123 Befragten (66 Menschen) eine schwere Depression. Bei den 1105 Menschen mit 7 bis 8 Arbeitsstunden waren es 38, bei den 227 Befragten mit 11 bis 12 Stunden 10 Betroffene.</p>
<p>Bei diesen Zahlen wurde anschließend der Einfluss anderer Faktoren herausgerechnet. Demnach war die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression bei den Vielarbeitern doppelt so hoch wie bei Angestellten ohne Überstunden.</p>
<p>&#8220;Auch wenn gelegentliche Überstunden Vorteile für den Einzelnen und die Gesellschaft haben können, ist es doch wichtig zu betonen, dass übermäßige Arbeitsstunden auch mit einem höheren Risiko für schwere Depressionen einhergehen&#8221;, erklärte Virtanen in einer Mitteilung zur Studie.</p>
<p>Die Autoren schränken ein, dass sie keine &#8220;plausiblen Erklärungen&#8221; für das vermehrte Auftreten von Depressionen bei Überstunden aus den Ergebnissen ziehen können. Aus anderen Studien gebe es aber Hinweise, dass viel Zeit im Job zu Familienkonflikten, weniger Entspannung zwischen den Arbeitstagen und mehr Stresshormonen im Blut führen könne.</p>
<p><a href="http://www.hrtoday.ch/hrtoday/de/hr_services/newsticker/709365/Studie_St%C3%A4ndige_%C3%9Cberstunden_f%C3%B6rdern_Depressions_Risiko " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Rauchende Väter erhöhen Leukämie Risiko bei ihren Kindern</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 23:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder von rauchenden Vätern sind anfälliger für die häufigste Form von Krebs im Kindesalter &#8211; die akute lymphatische Leukämie (ALL), eine Form von Blutkrebs. Entscheidend dabei ist der Tabakkonsum zur Zeit der Kindeszeugung. Das ergab eine Untersuchung australischer Forscher vom Telethon Institute for Child Health Research. Bei der ALL entarten jene Zellen, aus denen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder von rauchenden Vätern sind anfälliger für die häufigste Form von Krebs im Kindesalter &#8211; die akute lymphatische Leukämie (ALL), eine Form von Blutkrebs. Entscheidend dabei ist der Tabakkonsum zur Zeit der Kindeszeugung. Das ergab eine <a href="American Journal of Epidemiology, doi: 10.1093/aje/kwr275" target="_blank">Untersuchung</a> australischer Forscher vom Telethon Institute for Child Health Research. Bei der ALL entarten jene Zellen, aus denen sich normalerweise die für die Körperabwehr wichtigen Lymphozyten entwickeln, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen.</p>
<p>Das Team um Dr. Elizabeth Milne schloss in seine Untersuchung knapp 400 Kinder mit ALL und deren Familien ein. Die Wissenschaftler befragten die Eltern der kleinen Patienten zu ihren Rauchgewohnheiten. Als Vergleich dienten die Familien von rund 870 gesunden Kindern, die ähnlich alt waren wie die kleinen Krebspatienten.</p>
<p>Wie die Auswertung der Daten zeigte, hat das Rauchverhalten einer Mutter keinen Einfluss auf das ALL-Risiko ihrer Kinder. Ganz anders sieht die Sache bei den Vätern aus: Die Kinder von Männern, die zur Zeit der Zeugung qualmten, hatten ein um 15 Prozent erhöhtes Risiko, an akuter lymphatischer Leukämie zu erkranken. Lag der Tabakkonsum der Väter bei mindestens 20 Zigaretten pro Tag, stieg das Erkrankungsrisiko der Nachkommen um 44 %.</p>
<p>Der Grund für den Zusammenhang liegt vermutlich in den Erbgut-Schäden, die das Nikotin verursacht und die über die Spermien an den Nachwuchs weitergegeben werden. Die Forscher raten, rauchende Männer nachdrücklich zum Rauchstopp zu animieren, besonders wenn sie Nachwuchs planen.</p>
<p><a href="http://www.netdoktor.de/News/Rauchende-Vaeter-Erhoehtes-1136171.html" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herzinfarkt ist Männersache</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männergesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzinfarkt ist in Deutschland überwiegend eine Männerkrankheit. Männer werden weit häufiger wegen eines Herzinfarkts in ein Krankenhaus eingeliefert als Frauen, sie versterben häufiger daran als Frauen und belasten damit das Gesundheitsbudget weit stärker als Frauen. Das ist ein Ergebnis des Herzberichts der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).
Im Jahr 2009 wurden pro 100.000 Einwohner rund 330 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzinfarkt ist in Deutschland überwiegend eine Männerkrankheit. Männer werden weit häufiger wegen eines Herzinfarkts in ein Krankenhaus eingeliefert als Frauen, sie versterben häufiger daran als Frauen und belasten damit das Gesundheitsbudget weit stärker als Frauen. Das ist ein Ergebnis des Herzberichts der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (<a href="http://dgk.org/" target="_blank">DGK</a>).</p>
<p>Im Jahr 2009 wurden pro 100.000 Einwohner rund 330 Männer wegen eines akuten Infarktes in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Zahl der Männer lag damit 82,9 % über jener der Frauen (180,5/100.000). Die Sterbeziffer bei akutem Herzinfarkt liegt insgesamt bei 68,7 pro 100.000 Einwohner, bei Männern mit 77,1 um 27 % über jener der Frauen (60,7).</p>
<p>Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Krankheitskosten für Herzinfarkte wieder: Nach der aktuellen Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes (2008) entstanden für die Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege von an einem akuten Herzinfarkt erkrankten Menschen Kosten von 1,841 Milliarden Euro (Männer 1,218 Milliarden, Frauen 623 Millionen). Die Krankheitskosten des akuten Herzinfarkts der Männer lagen insgesamt 95,5 Prozent über den Krankheitskosten der Frauen. Mit zunehmendem Alter verringerte sich der Abstand.</p>
<p><a href="http://dgk.org/pressemitteilungen/2011-herbsttagung/2011-ht-aktuelle-pm/2011-ht-pm/2011-ht-pressemitteilungen-tag2/herzbericht-herzinfarkt-bleibt-mannersache-%E2%80%93-herzinfarkt-kostet-1841-milliarden-euro-pro-jahr/" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Väter unterliegen besonderen beruflichen Belastungen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 20:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Institut für Gesundheitsplanung hat den 1. Oberösterreichischen Gender-Gesundheitsbericht &#8216;Gesundheit von Männern und Frauen in Oberösterreich&#8217; erstellt. &#8220;Der Gender-Bericht hilft uns, die Gesundheitsversorgung und die Prävention noch besser auf die Bedürfnisse der Männer und Frauen in OÖ abzustimmen – und damit noch wirksamer zu machen&#8221;, sind sich Gesundheitsreferent LH Dr. Josef Pühringer und OÖGKK-Obmann-Stellvertreter Albert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.gesundheitsplanung.at/ " target="_blank">Institut für Gesundheitsplanung</a> hat den 1. Oberösterreichischen <a href="http://www.gesundheitsplanung.at/images/pdfs/genderbericht_gesamt.pdf " target="_blank">Gender-Gesundheitsbericht</a> &#8216;Gesundheit von Männern und Frauen in Oberösterreich&#8217; erstellt. &#8220;Der Gender-Bericht hilft uns, die Gesundheitsversorgung und die Prävention noch besser auf die Bedürfnisse der Männer und Frauen in OÖ abzustimmen – und damit noch wirksamer zu machen&#8221;, sind sich Gesundheitsreferent LH Dr. Josef Pühringer und OÖGKK-Obmann-Stellvertreter Albert Maringer einig.</p>
<p>Der vorliegende Bericht liefert wichtige Daten über Gesundheit und Krankheit von Männern und Frauen wie Lebenserwartung, häufigste Todesursachen und Medikamentenverbrauch. Daneben werden aber auch weitere für die Gesundheit wichtige Einflussfaktoren wie die soziale Lage, Lebensstil oder unterschiedliche Lebenslagen betrachtet. Der Bericht endet mit Schlussfolgerungen und Ansatzpunkten für Maßnahmen, die gemeinsam mit einem Fachbeirat erarbeitet wurden. Für den Bericht wurden nicht nur vorhandene statistische Daten, beispielsweise die Krankenhausaufenthalte, analysiert, sondern auch eine eigene Befragung mit mehr als 3.500 Personen durchgeführt.</p>
<p>Oberösterreich ist damit das erste Bundesland das einen fundierten Bericht über die geschlechtsspezifischen Unterschiede und Herausforderungen erarbeitet hat.</p>
<p>Bei der Analyse der Daten hat sich eine neue Problemgruppe herausgestellt: &#8216;Berufstätige Männer mit familiärer Bindung&#8217; achten zu wenig auf ihre Ernährung, bewegen sich weniger als andere Männer und geben häufiger berufliche Belastungen an. Bei den beruflichen Belastungen spielen Stress, Zeitdruck, Umweltbelastungen, Überforderung und unregelmäßige Arbeitszeiten die größte Rolle.</p>
<p>Gerade für die Gruppe der berufstätigen Männer mit familiären Bindungen scheint die Betriebliche Gesundheitsförderung das Mittel der Wahl zu sein. Dadurch könnte diese Gruppe verstärkt zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil motiviert werden.</p>
<p>Nur von einer kleinen Gruppe werden gezielte Aktivitäten zum Stressabbau und zur Entspannung gesetzt, wobei dies bei Männern (mit 6 %) noch weniger geschieht als bei Frauen (11 %). Die Veränderungsbereitschaft bezüglich Umgang mit Stress ist aber sehr groß: 60 % der Frauen und 45 % der Männer würden gerne künftig einen besseren Umgang mit Stress und Belastungen pflegen.</p>
<p><a href="http://www.gesundheitsplanung.at/images/pdfs/presseunterlagedb_small.pdf" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werdende Väter und Sexualität in der Schwangerschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Angebliche medizinische Gründe, die gegen Sex in der Schwangerschaft sprechen, beruhen auf Mythen. Womöglich sind sie aber eine gute „Ausrede&#8221; für den Mann. Denn in der Schwangerschaft ist die Welt ein wenig verdreht: Sie will mehr als sonst, er weniger. Darauf wies heute Dr. Babett Ramsauer beim 25. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin hin.
Schon ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dggg.de/typo3temp/pics/be85a3916d.jpg"><img class="alignright" src="http://www.dggg.de/typo3temp/pics/be85a3916d.jpg" alt="" width="80" height="111" /></a>Angebliche medizinische Gründe, die gegen Sex in der Schwangerschaft sprechen, beruhen auf Mythen. Womöglich sind sie aber eine gute „Ausrede&#8221; für den Mann. Denn in der Schwangerschaft ist die Welt ein wenig verdreht: Sie will mehr als sonst, er weniger. Darauf wies heute Dr. Babett Ramsauer beim <a href="http://congress.cpb.de/1/index.php?id=145" target="_blank">25. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin</a> hin.</p>
<p>Schon ein Blick in entsprechende Internetforen bringe Erstaunliches zu Tage, sagte die Frauenärztin. Entgegen der sonst passiveren Rolle, dem im Vergleich zu Männern nicht so häufigen sexuellen Verlangen der Frauen, äußern Schwangere in den Foren ein lustvolles, &#8220;unersättlich&#8221; erscheinendes Bedürfnis, das von ihren Männern nicht befriedigt werde. Die Schwangerschaft scheint die sexuelle Welt auf dem Kopf zu stellen.</p>
<p>Frau Dr. Ramsauer hat zahlreiche Paare zu dem Thema befragt. Dabei stellte sich heraus, dass sich Frauen in der Schwangerschaft als attraktiver und anziehender empfinden. Sie scheinen endlich einmal mit ihrer Figur zufrieden zu sein und sich wohl zu fühlen, trotz der Veränderungen ihrer körperlichen Proportionen: kein Lamentieren über „zu&#8221; große oder „zu&#8221; kleine Brüste, runde Formen und eingeschränkte Beweglichkeit, sogar dicke Füße gehören halt dazu. Dieses Selbstbewusstsein scheint einen weitreichenden Einfluss auf das sexuelle Verlangen zu haben. Die Frauen fühlen sich anziehend und sind lustvoll.</p>
<p>Die Rolle des Mannes hingegen ist zunehmend von Angst gesteuert. Werdende Väter reden gerne von Gefahren wie vermeintlich mögliche Verletzungen des Kindes, Auslösen von Blutungen, Verursachung eines Blasensprunges oder Auslösen von Wehentätigkeit durch Sex. Spätestens mit der ersten Wölbung des Babybauches kommt es bei nicht wenigen Männern zu einer vollständigen sexuellen Blockade. Und das zu einem Zeitpunkt, wo eventuelle anatomische Besonderheiten, die eine gewisse Kreativität bei Sexualpraktiken verlangen, überhaupt nicht akut sind.</p>
<p>Eigentlich könnte doch dabei jetzt ein anderer Aspekt in den Vordergrund treten: Sexualität nun endlich unbeschwert zu genießen. Es ist passiert, was vielleicht das Ziel der letzten Monate war; oder es ist das passiert, was zwar nicht gewollt, aber nun Realität ist – eine Schwangerschaft ist eingetreten. <span id="more-5537"></span>Man hat sich mit dieser neuen Situation arrangiert. Vorbei die Zeit der lästigen Verhütung, des auf der Hut sein, damit &#8220;nichts passiert&#8221; oder des auf der Hut sein, dass etwas passiert, vorbei Sex nach Kalender und Uhrzeit, getimt nach dem vermuteten Einsprung. Das alles müsste eine Erleichterung sein, spiegelt sich aber im männlichen Verhalten nicht wider.</p>
<p>Aufklärung kann zumindest teilweise weiter helfen. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien die belegen, dass Sexualität in der Schwangerschaft einen Schaden verursachen könnte und besser unterbleiben sollte. Mythen lassen sich schnell entkräften.</p>
<ul>
<li>Im Sperma sind Prostaglandine enthalten, die Frühgeburten auslösen: Die Menge an Prostaglandinen im Sperma ist zu gering, um eine Geburt auszulösen. Frühgeburt durch Sex ist wissenschaftlich nicht belegt.</li>
<li>Durch mechanischen Reiz und Orgasmus der Frau kommt es zu Geburtswehen: Auch diese Theorie ist durch Untersuchungen nicht zu belegen. Weder Penetration noch Petting mit nachfolgendem Orgasmus führt zu Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur und in der Folge zu Wehen.</li>
<li>Durch Sex bekommen Frauen vermehrt Infektionen in der Schwangerschaft: Belegt ist zwar, dass in sozial schwächeren Gesellschaftsschichten Genitalinfektionen grundsätzlich häufiger vorkommen. Der &#8220;Ping-Pong-Effekt&#8221; beschreibt die wechselseitige Ansteckung der Sexualpartner. In diesen Partnerschaften liegt eine Infektion aber gehäuft bereits bei Eintreten der Schwangerschaft vor. Für eine Neuinfektion in der Schwangerschaft, außerhalb dieses Risikokollektives, ist die Ursache vielmehr in einer individuellen Veranlagung als in der Ansteckung durch den Partner zu suchen.</li>
</ul>
<p>Somit sei Sexualität in der Schwangerschaft keine medizinische, sondern eine partnerschaftliche, gesellschaftliche, geschlechtsspezifische und religiöse Frage, sagte Babett Ramsauer.</p>
<p>Hier sei ein Blick in die muslimische Welt interessant. Der Koran schreibt in mehreren Suren über Sexualität und auch über Sexualität in der Schwangerschaft. Sexualverkehr mit ihren schwangeren Frauen ist demnach nicht nur erlaubt, sondern auch die Pflicht der Ehemänner. Eine Befragung der muslimischen Frauen zu diesem Thema ist nur eingeschränkt möglich und kann nicht repräsentativ sein. Aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass die &#8220;keusche, demütige&#8221; muslimische Frau ein befriedigendes Sexualleben vor allem in der Schwangerschaft hat.</p>
<p>Unser westlich orientiertes, kaum noch durch Religion geprägtes Denkschema gerate durcheinander, erklärte die Frauenärztin. Schwangere Frauen bei uns werden von ihren Männern enttäuscht. Zur Rolle von Gynäkologinnen und Gynäkologen gehört es durchaus, ihre Patientinnen zu beraten, wie ihr sexuelles Verlangen gerade in der Schwangerschaft befriedigt wird. Die Rolle des Gynäkologen sollte jedoch nicht wieder die des &#8220;Gottes in Weiß&#8221; – quasi als Religionsersatz – sein. Den Männern kann die Angst vor Sexualität in der Schwangerschaft ihrer Frauen durch eine gute Aufklärung genommen werden. Und wo Gynäkologen übereilte Sexverbote bei fast jeglicher Form einer Risikoschwangerschaft aussprechen, spiegelt das meist mehr deren Angst wider als wissenschaftliche Erkenntnisse.</p>
<p><a href="http://idw-online.de/de/news454193 " target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Europäischer Männergesundheitsbericht veröffentlicht</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2011/10/17/europaischer-mannergesundheitsbericht-veroffentlicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 13:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Europäische Kommission hat einen Männergesundheitsbericht veröffentlicht. Demnach ist der Zustand der Männergesundheit in Europa ein ernsthaftes Problem der öffentlichen Gesundheit. Die Daten aus 34 europäischen Ländern zeigen deutliche Unterschiede zwischen, als auch innerhalb der Länder.
Der Bericht wurde von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben und unter der Leitung von Prof. Alan White erstellt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat einen Männergesundheitsbericht veröffentlicht. Demnach ist der Zustand der Männergesundheit in Europa ein ernsthaftes Problem der öffentlichen Gesundheit. Die Daten aus 34 europäischen Ländern zeigen deutliche Unterschiede zwischen, als auch innerhalb der Länder.</p>
<p>Der Bericht wurde von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben und unter der Leitung von <a href="http://www.leedsmet.ac.uk/hss/research_professor_alan_white.htm" target="_blank">Prof. Alan White</a> erstellt. Die Daten wurden in den 27 EU-Staaten sowie Norwegen, Island, Schweiz, Lichtenstein, Kroatien, der Türkei und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien erfasst.</p>
<p>Der Bericht kann als <a href="http://ec.europa.eu/health/population_groups/docs/men_health_report_en.pdf" target="_blank">pdf Dokument</a> in englischer Sprache heruntergeladen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oh Mann, kein Vater geworden? Das kann an’s Herz gehen!</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 08:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Verheiratete Männer, die in ihrer Ehe kinderlos bleiben, sind anscheinend anfälliger für Herzerkrankungen als Ehemänner, die zwei oder mehr Kinder gezeugt haben. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher nach Auswertung der Daten von knapp 140.000 Männern.
Ausgangspunkt ihrer Studie bildete die Hypothese, dass die Zeugungsfähigkeit eines Mannes ein Spiegel seines allgemeinen wie auch kardiovaskulären Gesundheitszustandes ist. Höhere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://humrep.oxfordjournals.org/content/early/2011/09/19/humrep.der305.abstract "><img class="alignright" src="http://humrep.oxfordjournals.org/content/26/10.cover.gif " alt="" width="94" height="122" /></a>Verheiratete Männer, die in ihrer Ehe kinderlos bleiben, sind anscheinend anfälliger für Herzerkrankungen als Ehemänner, die zwei oder mehr Kinder gezeugt haben. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher nach Auswertung der Daten von knapp 140.000 Männern.</p>
<p>Ausgangspunkt ihrer <a href="http://humrep.oxfordjournals.org/content/early/2011/09/19/humrep.der305.abstract " target="_blank">Studie</a> bildete die Hypothese, dass die Zeugungsfähigkeit eines Mannes ein Spiegel seines allgemeinen wie auch kardiovaskulären Gesundheitszustandes ist. Höhere Zeugungsfähigkeit würde demnach ein niedrigeres kardiovaskuläres Risiko implizieren.</p>
<p>Wie aber misst man das männliche Zeugungspotenzial? Die Forschergruppe um Dr. Michael E. Eisenberg von der Stanford Universität in Kalifornien wählte in ihrer Studie die Anzahl der in der Ehe gezeugten Kinder als &#8211; zugegebenermaßen sehr grobe &#8211; Maßeinheit für die &#8220;reproduktive Fitness&#8221; der Männer.</p>
<p>Bei 92 % von ihnen war aus der Ehe mindestens ein Kind hervorgegangen, im Durchschnitt brachten es die Väter auf 2,6 Kinder.</p>
<p>Während der im Schnitt rund zehnjährigen Beobachtungszeit wurden 13.702 Todesfälle registriert, von denen 3082 (22 Prozent) durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingt waren.</p>
<p>Nach statistischer Bereinigung unterschiedlicher Verteilungen von diversen Risikomerkmalen stellten die Forscher fest, dass die kardiovaskuläre Sterberate in der Gruppe der kinderlosen Ehemänner relativ um 17 % höher war als in der Gruppe der Väter mit mindestens einem Kind.</p>
<p>Im Vergleich zur Gruppe der besonders zeugungsfreudigen Väter mit fünf und mehr Kindern war das Risiko der „zeugungsmüden&#8221; Ehemänner ohne Kinder um 21 % erhöht.</p>
<p><a href="http://www.aerztezeitung.de/news/article/672197/oh-mann-kein-kind-gezeugt-quittung-hohes-herzrisiko.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Männer leiden aus gutem Grund</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 10:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer simulieren nicht, wenn sie krank sind, sie sind wirklich heftiger von Krankheitserregern betroffen als Frauen. Das hat ein Wissenschaftlerteam um Ramona Scotland von der Queen Mary University in London herausgefunden. Scotland hat die Grundlagen des Immunsystems untersucht und festgestellt, dass Frauen hier einfach besser ausgerüstet sind als Männer. Diese Ergebnisse kamen sogar für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whri.qmul.ac.uk/staff/Scotland.html"><img class="alignright" src="http://www.whri.qmul.ac.uk/images/scotland.jpg " alt="" width="90" height="119" /></a>Männer simulieren nicht, wenn sie krank sind, sie sind wirklich heftiger von Krankheitserregern betroffen als Frauen. Das hat ein Wissenschaftlerteam um <a href="http://www.whri.qmul.ac.uk/staff/Scotland.html" target="_blank">Ramona Scotland</a> von der <a href="http://www.qmul.ac.uk/ " target="_blank">Queen Mary University</a> in London herausgefunden. Scotland hat die Grundlagen des Immunsystems untersucht und festgestellt, dass Frauen hier einfach besser ausgerüstet sind als Männer. Diese Ergebnisse kamen sogar für die Forscher überraschend: &#8220;Wir haben vermutet, dass es Unterschiede gibt, aber dass sie in diesem frühen Stadium so groß sind, damit konnte man nicht rechnen.&#8221;</p>
<p>In den Lungen und im Darm haben sich Scotland und ihr Team die Reaktion der Immunabwehr auf Eindringlinge wie Bakterien angeschaut. &#8220;Wir haben bei den Frauen viel mehr weiße Blutkörperchen gefunden als bei den Männern. Zum Teil waren es bis zu zwei Millionen mehr.&#8221; Die weißen Blutkörperchen spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, unerwünschte Erreger zu attackieren. Ein solch eklatanter Unterschied bei der Anzahl der weißen Blutkörperchen zeigt, warum es Männer so viel schwerer haben.</p>
<p>Scotland hat ihre Untersuchungen an Mäusen durchgeführt, aber sie ist sich sicher, dass man die Ergebnisse ohne weiteres auf den Menschen übertragen kann. &#8220;Wir haben nur beim Menschen nie die Möglichkeit, wirklich gesunde Menschen miteinander zu vergleichen. Schon Unterschiede in den Genen würden nicht die gleiche Voraussetzung darstellen.&#8221; Und so lassen sich in allen bisherigen Studien die unterschiedlichen Reaktionen von Mann und Frau bei Krankheiten immer nur bis zu einem gewissen Grad erklären. Doch keiner hat sich bisher die Grundlagen des Immunsystems genauer angeschaut. &#8220;Man hat einfach nicht damit gerechnet, dass es hier bereits einen Unterschied gibt&#8221;, so Scotland.<span id="more-5315"></span></p>
<p>Es ist aber nicht nur die Anzahl von weißen Blutkörperchen, die es für Frauen einfacher macht, auf einen Erreger zu reagieren. Ihr Immunsystem schützt die weißen Blutkörperchen auch noch mit mehr Immunzellen als das bei Männern der Fall ist. Im Labor haben Scotland und ihr Team die weiblichen und die männlichen Mäuse mit gleich vielen Erregern konfrontiert. &#8220;Die Männer saßen schlotternd in der Ecke, während die Weibchen ganz normal durch die Gegend gelaufen sind&#8221;, erzählt Scotland. &#8220;Die Weibchen haben einfach so viele Zellen, dass sie die Erreger schlichtweg vernichtet haben.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,8353141,00.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Alles über Sex</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 13:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[… ist das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Männerzeitung. Unter dem Motto ‚Hüte deine Zunge und nähre dein Begehren&#8217; finden sich unter anderem folgende Beiträge in dem Heft:
Lust ist übertragbar Die Sexologin Karoline Bischof im Interview
I can&#8217;t get no Satisfaction Wider die Banalisierung des Sexuellen. Bruno Wermuth
Guter Sex beginnt in Dir Inspirationen für eine erfüllte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/ "><img class="alignright" src="http://www.maennerzeitung.ch/images/maennerzeitung_43_titelbild.jpg " alt="" width="156" height="220" /></a>… ist das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Männerzeitung. Unter dem Motto ‚Hüte deine Zunge und nähre dein Begehren&#8217; finden sich unter anderem folgende Beiträge in dem Heft:</p>
<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/artikel.php?id=48">Lust ist übertragbar</a> Die Sexologin Karoline Bischof im Interview</p>
<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/artikel.php?id=49">I can&#8217;t get no Satisfaction</a> Wider die Banalisierung des Sexuellen. Bruno Wermuth</p>
<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/artikel.php?id=50">Guter Sex beginnt in Dir</a> Inspirationen für eine erfüllte männliche Sexualität. Robert Fischer</p>
<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/artikel.php?id=51">Holzwege des Begehrens</a> Oder wie man zu Verlorenheit findet. Michael Sasdi</p>
<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/artikel.php?id=52">Männerzeitung und männer.ch: Gemeinsam stärker</a> Eine Einladung zum Mitmachen. Ivo Knill</p>
<p><a href="http://www.maennerzeitung.ch/" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Krankenstand bei Zeitarbeit 30 Prozent höher als bei Festanstellung</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 13:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihre Branche hat nach wie vor keinen guten Ruf, doch sie sind gefragter denn je: Zeitarbeiter. Mitte 2010 waren bundesweit rund 806.000 Arbeitsuchende an Betriebe entliehen. Die Unternehmen nutzen die Zeitarbeit, um bei Auftragsspitzen oder projektbezogen einstellen und entlassen zu können, für die befristeten Arbeitnehmer ist es meist nur eine Notlösung aus der Arbeitslosigkeit: Obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Branche hat nach wie vor keinen guten Ruf, doch sie sind gefragter denn je: Zeitarbeiter. Mitte 2010 waren bundesweit rund 806.000 Arbeitsuchende an Betriebe entliehen. Die Unternehmen nutzen die Zeitarbeit, um bei Auftragsspitzen oder projektbezogen einstellen und entlassen zu können, für die befristeten Arbeitnehmer ist es meist nur eine Notlösung aus der Arbeitslosigkeit: Obwohl für sie seit Mai 2011 gesetzliche Mindestlöhne gelten (7,79 Euro pro Stunde im Westen, 6,65 Euro im Osten), gehen Arbeitsplatzunsicherheit, mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten, die Wechsel der Einsatzorte und -bereiche sowie die Entlohnung auf die Nerven und auf die Knochen. Mit Folgen: Zeitarbeit macht krank, bestätigen neue Zahlen der Techniker Krankenkasse (<a href="http://www.tk.de" target="_blank">TK</a>).</p>
<p>Zeitarbeiter sind generell mehr arbeitsunfähig als Beschäftigte in anderen Branchen. 2010 war jeder Leiharbeiter in Deutschland durchschnittlich 15 Tage krankgeschrieben, bei konventionellen Arbeitnehmern waren es gut 3,5 Tage weniger. Hauptsächlich deshalb, weil Zeitarbeiter oftmals in körperlich belastenden Tätigkeiten beschäftigt sind, die erfahrungsgemäß mit erhöhten Fehlzeiten einhergehen. Etwa ein Drittel der Differenz hat seine Ursache aber in der Zeitarbeit selbst.</p>
<p>Finanzielle Unsicherheit, keine Zukunftsplanung &#8211; viele Leiharbeiter leiden unter Existenzangst. Nur 7 % der vorher arbeitslosen Leiharbeiter schaffen den Sprung in einen festen Job. Dass die Aussichten am Nervenkostüm zerren, spiegelt sich in den Krankheitsdaten wider. Psychische Störungen gehören zu den Hauptursachen für Fehlzeiten. 2010 meldete sich jeder Zeitarbeiter im Durchschnitt knapp zwei Tage psychisch bedingt arbeitsunfähig. Binnen zwei Jahren sind die Fehlzeiten unter psychischen Diagnosen um 12 % gestiegen.</p>
<p>Der Druck lastet aber nicht nur auf der Psyche, sondern auch auf den Schultern. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind Spitzenreiter bei den Diagnosen unter Zeitarbeitern. Sie verursachten 2010 pro Kopf 3,4 Fehltage.</p>
<p><a href="http://www.tk.de/tk/pressemitteilungen/gesundheit-und-service/349360" target="_blank">Quelle</a></p>
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