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	<title>der VÄTER Blog &#187; Emanzipation</title>
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	<description>innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft</description>
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		<title>Bezahlter Papa-Monat kommt gut an</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 08:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Vätermonate]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Während auf Landesebene über die Einführung eines verpflichtenden Papa-Monats gestritten wird, zeigt das Modell der Stadt Linz, wie durch positive Anreize der Wunsch der Väter, mehr Zeit für Kinder und Familie zu haben, auch Wirklichkeit werden kann.
Um auch Männern die Möglichkeit zu geben, von Anfang an eine intensive Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen, bietet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während auf Landesebene über die Einführung eines verpflichtenden Papa-Monats gestritten wird, zeigt das <a href="http://diestandard.at/1297820333712/Linz-Frauenstadtraetin-setzt-speziellen-Papa-Monat-durch " target="_blank">Modell der Stadt Linz</a>, wie durch positive Anreize der Wunsch der Väter, mehr Zeit für Kinder und Familie zu haben, auch Wirklichkeit werden kann.</p>
<p>Um auch Männern die Möglichkeit zu geben, von Anfang an eine intensive Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen, bietet die Stadt Linz ihren Mitarbeitern seit Beginn des Jahres ein spezielles Modell zum Papa-Monat. Im Gegensatz zum Land, wo die Väter die gesamte Dauer der Vaterschaftsfrühkarenz gegen Entfall der Bezüge in Anspruch nehmen können, erhalten die Mitarbeiter der Stadt Linz bei Inanspruchnahme der Kurz-Karenz eine zusätzliche Woche bezahlten Sonderurlaub. Das heißt, wer vier Wochen Vaterschaftsfrühkarenz beantragt, erhält dafür eine Woche als Sonderurlaub mit Bezügen. Die restlichen drei Wochen gelten als Sonderurlaub ohne Bezüge, sofern kein Erholungsurlaub beantragt wird.</p>
<p>Den Papamonat haben in diesem Jahr von insgesamt 20 frischgebackenen Vätern rund die Hälfte, nämlich neun Mitarbeiter genutzt. Drei weitere Anträge für August und September liegen bereits vor.</p>
<p>&#8220;Das steigende Interesse an dieser Regelung zeigt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für private Betriebe und Unternehmen immer wichtiger wird&#8221;, meint die Initiatorin, <a href="http://www.linz.at/politik_verwaltung/6284_48339.asp " target="_blank">Eva Schobesberger</a>. Um Veränderungen in der Familienpolitik herbeizuführen, sei eine Bewusstseinsänderung beim Thema Kindererziehung ein ganz wesentlicher Punkt, <span id="more-5098"></span>betont die Frauenstadträtin.</p>
<p>Untersuchungen zeigten, dass die Kinderbetreuung weiterhin zu mehr als 90 % Frauensache ist. Nach wie vor zählt diese Aufgabe also zu den „ein weiblichen&#8221; Angelegenheiten, während die Männer mit ihrem Job die Familie ernähren. &#8220;Der neue Papamonat ist eine Chance, mehr Väter zu motivieren, in Karenz zu gehen&#8221;, ist die Linzer Frauenstadträtin überzeugt.</p>
<p><a href="http://diestandard.at/1310512171539/Linzer-Modell-Papa-Monat-wird-gut-angenommen" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Gefragt ist eine Chancengleichheitspolitik, die auch von Männern mitgestaltet wird</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 23:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bewegt Männer heute in Bezug auf die Gleichstellung? Wo liegen für Sie die größten Herausforderungen in der Schweizer Gleichstellungspolitik? Diese und andere Fragen beantwortet Andreas Borter von männer.ch.
Wie sähe für Sie die ideale Gesellschaft der Zukunft aus?
Für mich beinhaltet eine ideale Gesellschaft der Zukunft mehr freie Wahl in Bezug auf den Lebensentwurf. Wir müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maenner.ch/sites/default/files/a_borter.jpeg?1295360147 "><img class="alignright" src="http://www.maenner.ch/sites/default/files/a_borter.jpeg?1295360147 " alt="" width="151" height="118" /></a>Was bewegt Männer heute in Bezug auf die Gleichstellung? Wo liegen für Sie die größten Herausforderungen in der Schweizer Gleichstellungspolitik? Diese und andere Fragen beantwortet <a href="http://www.vaeternetz.ch/index.php?id=32" target="_blank">Andreas Borter</a> von <a href="http://www.maenner.ch/" target="_blank">männer.ch</a>.</p>
<p><strong>Wie sähe für Sie die ideale Gesellschaft der Zukunft aus?</strong></p>
<p>Für mich beinhaltet eine ideale Gesellschaft der Zukunft mehr freie Wahl in Bezug auf den Lebensentwurf. Wir müssen wegkommen von der bipolaren Rollenverteilung. Dabei ist es mir auch wichtig, dass Männer zu Akteuren der Gleichstellung werden und ihre Lebensentwürfe selber mitbestimmen und erweitern können. Heute ist in den männlichen Lebensentwürfen immer noch vieles vorgegeben, z. B. das dominante Bild des Mannes als Ernährer der Familie. Selbst Frauen, die gut verdienen, erwarten in wirtschaftlichen Krisen auch heute noch die materielle Absicherung durch ihren Mann.</p>
<p><strong>Was beschäftigt Männer heute am meisten?</strong></p>
<p>Die Anforderungen und Erwartungen im Erwerbsleben stehen nach wie vor im Zentrum. Viele Männer würden gerne weniger arbeiten. Aber sie tun es nicht, weil sie materielle Einbussen befürchten. Die bisherigen Diskurse und Maßnahmen zur Verbesserung der «Work-Life-Balance» greifen oft zu kurz. Es fehlt die Diskussion der Werthaltungen dahinter: welche Werte vertritt ein Unternehmen in Bezug auf die Leistungserbringung von Frauen und Männern? Leitet es aus den Werten insbesondere Sondermaßnahmen für Frauen mit Betreuungsverpflichtungen ab? Oder sind die Werte Bestandteil der Unternehmenskultur, die von allen – Frauen wie Männern – gelebt werden? Das Denken müsste sich umkehren und ein Unternehmen, das nicht auch für Männer flexiblere Lösungen bereithält, sollte sich explizit dafür rechtfertigen müssen.</p>
<p>Das männliche Ernährermodell hält sich aber auch deshalb in der Schweiz so hartnäckig, weil es so viele schlecht bezahlte «Mütterjobs» gibt. Der Verdienst der Partnerin ist vielfach das «Extra» aus der Sicht der Männer. Der materielle Anteil der Männer am Familienbudget müsste aber massiv zurückgehen, um wirklich Gleichstellung zu erreichen. Wir brauchen neue Kulturen, neue Strukturen und eine Diskussion darüber, welche Arbeit wie viel wert ist. Männer müssen dabei lernen, für den von ihnen gewünschten Wertewandel auch selber klarer und mutiger einzustehen.</p>
<p><strong>Aktuell laufen Gespräche zur Neuregelung von Sorgerecht und Unterhalt. Wofür kämpfen Sie dabei?</strong></p>
<p>Wir setzen uns bei diesem Thema für eine geschlechterdialogische Regelung ein. In der aktuellen Praxis muss sich etwas ändern, damit Kinder auch nach einer Scheidung zu ihrem Recht kommen, den Kontakt zu beiden Elternteilen zu halten. Häufig greifen bei Scheidungen wieder die alten Modelle: Mann zahlt, Frau sorgt für die Kinder. Wichtig ist aber, dass im Trennungsfall alle Zuständigkeiten überprüft und neu geregelt werden. Es ist dabei von einer gemeinsamen Sorge der Eltern – sowohl finanziell wie auch fürsorglich – auszugehen. Folglich stellt sich die Frage, was das Potenzial der Mutter ist, um zum finanziellen Unterhalt beizutragen und was das Potenzial des Vaters ist, Fürsorgepflichten zu übernehmen. …<span id="more-5013"></span></p>
<p><strong>Die Berufs- und Studienwahl junger Menschen ist immer noch sehr stark nach Geschlecht segregiert. Welchen Beitrag können Ihrer Meinung nach die Väter zu diesem Thema leisten?</strong></p>
<p>Das ist eine spannende Frage. Meinem Wissen nach fehlen hier fundierte Studien. Sicher müssen sich Männer überlegen, welchen Wert der Beruf der Tochter oder des Sohnes hat. Häufig wird unreflektiert das Ernährerbild an die Söhne weitergegeben, an die Töchter dafür häufig der Wert der «Work-Life-Balance». Ein erster Schritt jedes Vaters wäre sicher die Selbstreflexion, welche Erwartungen er in Bezug auf die Berufs- und Studienwahl gegenüber seinen Kindern hat.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie persönlich die grössten Herausforderungen und Handlungsfelder für eine zukünftige Gleichstellungspolitik in der Schweiz?</strong></p>
<p>Die Gleichstellungspolitik kann nicht im bisherigen Sinne weitergeführt werden. Sie kommt zunehmend unter einen Legitimierungsdruck. Die Verengung auf Frauenförderungsmassnahmen greift zu kurz und entspricht nicht mehr den gesellschaftlichen Realitäten. Gefragt ist eine echte Chancengleichheitspolitik, welche auch von Männern mitgestaltet und mitgetragen wird. Es wird dabei weiterhin gezielte Maßnahmen zur Förderung der tatsächlichen Gleichstellung brauchen – dies aber sowohl für Frauen als auch für Männer. Von den Männern erwarten wir eine Unterstützung der Gleichstellungspolitik der Frauen, beispielsweise wenn es um Löhne geht. Im Gegenzug erwarten wir, dass Frauen beim Thema «Familie» oder «Militär» die Anliegen der Männer in der Gleichstellungspolitik unterstützen. …</p>
<p><a href="http://www.nfp60.ch/D/wissenstransfer-und-kommunikation/newsarchiv/Seiten/default.aspx?NEWSID=1446&amp;WEBID=705D0BF9-BC95-43E6-BF65-F8B316A4D74E " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Markus Theunert brachte Leben in den Antifeminismus Kongress</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2011/07/02/markus-theunert-brachte-leben-in-den-antifeminismus-kongress/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

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		<description><![CDATA[… und TeleZüri hat den Präsidenten von männer.ch bei seinem Auftritt beim 2. Antifeminismus Treffen Ende Juni in Winterthur begleitet. In seinem Vortrag unter der Überschrift &#8216;Männerpolitik statt Antifeminismus. Eine Provokation&#8217; kam er zu folgendem Fazit:
Die Entwicklung einer Buben‐, Manner‐ und Väterpolitik ist Pionierarbeit. Bisher galt Männerpolitik als unnötig, weil Politik sowieso Männersache und Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… und TeleZüri hat den Präsidenten von <a href="http://www.maenner.ch/ " target="_blank">männer.ch</a> bei seinem Auftritt beim 2. Antifeminismus Treffen Ende Juni in Winterthur begleitet. In seinem Vortrag unter der Überschrift &#8216;Männerpolitik statt Antifeminismus. Eine Provokation&#8217; kam er zu folgendem Fazit:</p>
<p><a href="http://www.telezueri.ch/webtv/?&amp;channel_id=71&amp;video_id=209063"><img class="alignright size-full wp-image-4996" title="Theunert-Telezueri" src="http://vaeter-und-karriere.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Theunert-Telezueri.jpg" alt="Theunert-Telezueri" width="504" height="293" /></a>Die Entwicklung einer Buben‐, Manner‐ und Väterpolitik ist Pionierarbeit. Bisher galt Männerpolitik als unnötig, weil Politik sowieso Männersache und Politik konsequenterweise eh Männerpolitik war. Diese Zeiten sind vorbei. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben erledigen und unsere Lebensperspektiven und –wünsche als Männer formulieren.</p>
<p>Die Bedingung dafür ist ein kraftvolles Fundament, eine solide Identität, das Daheimsein in unseren Männerkörpern und –seelen, die Solidarität unter Geschlechtsgenossen auch. Wir müssen mit Mut und Stolz unsere Wahrnehmungen äußern, die Dinge beim Namen nennen, für uns einstehen.</p>
<p>Aber: Diese Kraft ist nicht Selbstzweck, sondern Voraussetzung für Beziehung – zu anderen Männern, zu Kindern, zur Umwelt, zu Frauen. Mannsein ohne Bezogensein ist nicht mutig, sondern ärmlich. männer.ch steht für den Dialog, auch für den Geschlechterdialog.<span id="more-4995"></span></p>
<p>(Gleichstellungs‐)Politik ist veränderbar. Setzen wir unsere Energie dafür ein. Nehmen wir Einfluss. Gestalten wir mit. Stärken wir Buben, Männer und Väter. Fordern wir Wertschätzung. Nehmen wir uns selber ernst.</p>
<p>Benennen wir Benachteiligungen. Sagen wir, was wir wollen. Kurz: Kämpfen wir schöpferisch für uns Männer und für ebenbürtige Beziehungen zu Frauen! Im Engagement <em>für </em>diese Ziele, sind wir Verbündete. Im Kampf <em>gegen </em>das Phantom des Staatsfeminismus sind wir es nicht.</p>
<p>Seine Rede gibt es <a href="http://www.maenner.ch/sites/default/files/referat_theunert_antifeminismus_250611_0.pdf" target="_blank">hier</a> zum Nachlesen.</p>
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		<title>Emanzipation – sind Väter die Verlierer?</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2011/04/20/emanzipation-%e2%80%93-sind-vater-die-verlierer/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 20:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[‚Sind Männer die Verlierer der Emanzipation?’, wollte der ‚Club’ im Schweizer Fernsehen wissen und gab gleich eine falsche Richtung vor. Die Diskussion drehte sich fast nur um zwei Themen: Um Opfer und Frauen.
Von einer Verlierer- oder gar Opferrolle der Männer will Markus Theunert von männer.ch nichts wissen. Natürlich gäbe es zehntausende von Vätern, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>‚Sind Männer die Verlierer der Emanzipation?’, wollte der ‚<a href="http://www.sendungen.sf.tv/club/Sendungen/Club/Archiv/Club-vom-19.04.2011" target="_blank">Club</a>’ im Schweizer Fernsehen wissen und gab gleich eine falsche Richtung vor. Die Diskussion drehte sich fast nur um zwei Themen: Um Opfer und Frauen.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/19/Schweiz/Club-Emanzipation-sind-Maenner-die-Verlierer "><img class="alignright" src="http://www.sendungen.sf.tv/var/storage/images/sf/auftritte/sendungsauftritte/club/sendungen/club/archiv/club-vom-19.04.2011/chance-fuer-gesellschaft/72643074-2-ger-DE/Chance-fuer-Gesellschaft.png " alt="" width="208" height="128" /></a>Von einer Verlierer- oder gar Opferrolle der Männer will Markus Theunert von <a href="http://www.maenner.ch/" target="_blank">männer.ch</a> nichts wissen. Natürlich gäbe es zehntausende von Vätern, die sich im Scheidungsfall benachteiligt fühlten, aber darum gehe es bei der aktuellen Diskussion nicht. &#8216;Wir Männer müssen heute, wo erstmals die Möglichkeit besteht, eine geschlechtergerechte Gesellschaft zu verwirklichen, die Chance packen und uns fragen, wie wir als Männer und Väter einen Beitrag leisten können.&#8217;</p>
<p>Dass sich das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau oder Vater und Mutter in den vergangenen Jahren stark verändert hat, unterstreicht auch der ehemalige Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Er selbst mache die Beobachtung, dass sich deutlich mehr Männer um die heranwachsenden Kinder kümmern als früher. Als Stadtpräsident hat er sich im Terminkalender 10 Abende pro Monat für meine Kinder reservieren lassen.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/19/Schweiz/Club-Emanzipation-sind-Maenner-die-Verlierer " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Väter in der ‚Mütterrolle’ immer noch ungewohnt</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 09:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Väter in der klassischen Mutterrolle sind vielen Deutschen immer noch recht suspekt. Wie eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der “Apotheken Umschau” ergab, findet es mehr als die Hälfte der Männer und Frauen in Deutschland (55,9 %) nach wie vor ungewohnt, wenn ein Vater sich Elternzeit nimmt, um sich um seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Väter in der klassischen Mutterrolle sind vielen Deutschen immer noch recht suspekt. Wie eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der “<a href="http://www.apotheken-umschau.de/ " target="_blank">Apotheken Umschau</a>” ergab, findet es mehr als die Hälfte der Männer und Frauen in Deutschland (55,9 %) nach wie vor ungewohnt, wenn ein Vater sich Elternzeit nimmt, um sich um seine Kinder kümmern zu können.</p>
<p>Vor allem für Männer ab 40 Jahren scheint es etwas befremdlich, wenn ihre Geschlechtsgenossen zuhause die “Mutterrolle” übernehmen. Für knapp zwei Drittel der 40-69-Jährigen (63,6 %) ist es schlichtweg “noch immer ungewohnt”. Bei den ab 70-Jährigen sind es sogar mehr als drei Viertel (76,5 %), die mit der Emanzipation in der Kindererziehung wenig anfangen können.</p>
<p>Aus der Optimisten Sicht betrachtet heißt das also, knapp die Hälfte aller Bundesbürger finden es normal, wenn Väter ihre Rolle, nicht die der Mütter, wahrnehmen und bei denen unter 40 Jahren sind es schon mehr als 50 %.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/52678/1768323/wort_und_bild_apotheken_umschau " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Die Kennzahl ‚Väter in Elternzeit’ ist besser als die Quote</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2011/01/31/die-kennzahl-%e2%80%9avater-in-elternzeit%e2%80%99-ist-besser-als-die-quote/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 20:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vätermonate]]></category>

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		<description><![CDATA[Ikea-Deutschland-Chefin Petra Hesser hält nichts von einer Frauenquote, wie sie die Bundesministerinnen Schröder und von der Leyen planen. Mehr Unterstützung für Mütter und Väter in Unternehmen ist aus ihrer Sicht die bessere Beförderungsmethode. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen erklärt sie warum:
&#8216;Brauchen wir eine Frauenquote?
Hesser: Aus meiner Sicht brauchen wir eine andere Unternehmenskultur &#8211; wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.karrierefuehrer.de/manager/petra-hesser.html"><img class="alignright" src="http://www.fr-online.de/image/view/-/3263614/highRes/1314655/-/maxh/480/maxw/480/-/Petra+Hesser+%2528media_678039%2529.jpg" alt="" width="173" height="130" /></a>Ikea-Deutschland-Chefin <a href="http://www.karrierefuehrer.de/manager/petra-hesser.html" target="_blank">Petra Hesser</a> hält nichts von einer Frauenquote, wie sie die Bundesministerinnen Schröder und von der Leyen planen. Mehr Unterstützung für Mütter und Väter in Unternehmen ist aus ihrer Sicht die bessere Beförderungsmethode. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen erklärt sie warum:</p>
<p><strong>&#8216;Brauchen wir eine Frauenquote?</strong></p>
<p>Hesser: Aus meiner Sicht brauchen wir eine andere Unternehmenskultur &#8211; wir brauchen gemischte Gruppen auf allen Ebenen. Aus meiner Sicht, nein.</p>
<p><strong>Warum nicht?</strong></p>
<p>Eine Quote ist etwas sehr Künstliches. Faktisch hätten wir zwar eine Veränderung, aber es bedeutete nicht, dass jede Frau in ihrer Position auch glücklich wäre. Außerdem würde die Akzeptanz der Frauen leiden, weil es dann hieße, diese oder jene Führungsfrau sei per Quote eingesetzt worden.</p>
<p><strong>Wollen denn Frauen überhaupt Karriere machen?</strong></p>
<p>Ja, es gibt inzwischen ausreichend gute emanzipierte Frauen, die gern in Führungsposition gingen.</p>
<p><strong>Und warum tun sie es dann nicht? Woran liegt es, dass in der ersten Reihe immer noch so wenig Frauen sind?</strong></p>
<p>Aus meiner Sicht brauchen wir eine andere Unternehmenskultur. Wir brauchen gemischte Gruppen auf allen Ebenen, das heißt: Nicht nur Frauen, auch Männern muss ermöglicht werden, Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. So gesehen, ist die Kennzahl, wie viele Männer in einem Unternehmen in Elternzeit gehen, für mich die weitaus interessantere Kennziffer als die der Frauenquote in Führungspositionen. Erst wenn es als natürlich angesehen wird, dass sich auch Männer um die Familie kümmern, werden auch mehr Frauen in Führungspositionen gehen. &#8230;&#8217;</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubBEFA4EA6A59441D98AC2EC17C392932A/Doc~EE31FFFB872D6410B9D47198885326539~ATpl~Ecommon~Scontent.html " target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Emanzipation bedeutet für Männer eine Menge mehr Arbeit</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2011/01/15/emanzipation-bedeutet-fur-manner-eine-menge-mehr-arbeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 15:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Vater bleiben]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweizer Männerzeitung feierte im Dezember ihr 10-jähriges Bestehen. Chefredakteur Ivo Knill spricht im Interview mit dem Tagesanzeiger über die Folgen der Emanzipation für die Männer, die Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen und die Folgen einer Scheidung für Väter.
Ist Ihre «Männerzeitung» das Pendant zu Alice Schwarzers «Emma»? 
Nein. Wir sind kein politisches Kampfblatt und würden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.natuerlich-online.ch/uploads/pics/Freiheit_Knill_02.jpg "><img class="alignright" src="http://www.natuerlich-online.ch/uploads/pics/Freiheit_Knill_02.jpg " alt="" width="162" height="120" /></a>Die Schweizer <a href="http://www.maennerzeitung.ch" target="_blank">Männerzeitung</a> feierte im Dezember ihr 10-jähriges Bestehen. Chefredakteur Ivo Knill spricht im Interview mit dem Tagesanzeiger über die Folgen der Emanzipation für die Männer, die Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen und die Folgen einer Scheidung für Väter.</p>
<p><strong>Ist Ihre «Männerzeitung» das Pendant zu Alice Schwarzers «Emma»? </strong></p>
<p>Nein. Wir sind kein politisches Kampfblatt und würden uns keinen Gefallen tun, wenn wir uns auf den Standpunkt stellten, der Mann sei benachteiligt. Natürlich haben wir Anliegen: Dass die Situation der Männer bei Scheidungen verbessert wird, dass es einen Elternurlaub gibt und dass mehr Männer in der Schule präsent sind. …</p>
<p><strong>Dennoch haben die Männer auch von der Emanzipation profitiert. </strong></p>
<p>Oh nein, das stimmt eben nicht.</p>
<p><strong>Sie hat etwa dazu geführt, dass nicht mehr der ganze finanzielle Druck auf ihren Schultern lastet. </strong></p>
<p>Nein! Die Emanzipation ist für Frauen ein Gewinn, für Männer aber eine Heidenarbeit, und wir schuften hart dafür. Ich habe mir vor unserem Gespräch nochmals die Statistiken angeschaut: 1997 hat ein Vater von zwei Kindern 24 Stunden pro Woche im Haushalt und bei der Kinderbetreuung mitgearbeitet. Heute sind es 31,7 Stunden, also 7 Stunden mehr. Gleichzeitig hat sich die Erwerbsarbeit der Frauen nur gerade um 2 Stunden gesteigert, bei den Männern kommt aber sogar noch ein Plus von 0,2 Stunden dazu. Das heißt: Die Männer kümmern sich zwar mehr um Familie und Haushalt, arbeiten aber nicht weniger – für sie hat sich die Belastung addiert. Während die Frauen offenbar noch nicht bereit sind, mehr arbeiten zu gehen, haben die Männer einen riesigen Tatbeweis vollbracht. Aber es ist ihnen nicht gelungen, sich aus der bestehenden Ernährerrolle herauszulösen.</p>
<p><strong>Liegt es nicht daran, dass sich Männer immer noch in dieser Rolle gefallen? </strong></p>
<p>Es ist oft nicht eindeutig, woran es liegt, dass er weiterhin 100 Prozent arbeitet, wenn Kinder kommen, und sie aufhört. Man kennt aber aus Studien ein Phänomen: Beruflich erfolgreiche Frauen, die zuerst Karriere machen im Beruf, widmen sich, sobald sie Mutter geworden sind, mit demselben Perfektionsdrang den Kindern. Und können sich absolut nicht vorstellen, Teilzeit zu arbeiten. Die betrachten das als emanzipierte Wahlmöglichkeit und sagen: Ich entscheide mich aus freien Stücken dazu.</p>
<p><strong>Das könnte ein Mann ebenfalls tun. </strong></p>
<p>Für einen Mann ist es eine sehr unsichere Investition, daheimzubleiben oder Teilzeit zu arbeiten. <span id="more-4281"></span>Er verzichtet auf einen beruflichen Aufstieg und auf Sicherheit, kommt es zu einer Scheidung, verliert er in doppelter Hinsicht: Er ist in seinem Beruf nicht da, wo er sein könnte, und in der Regel wird er auch die Kinder verlieren, weil sie der Mutter zugesprochen werden.</p>
<p><strong>Das ist doch nachvollziehbar: Wenn der Vater immer 100 Prozent gearbeitet hat und die Mutter nicht, dann bleibt nach der Scheidung alles beim Alten. </strong></p>
<p>Ich finde das überhaupt nicht nachvollziehbar. Wenn ein System in eine Krise gerät, müssten doch alle Beteiligten die Möglichkeit haben, sich neu zu organisieren. Es ist zynisch, wenn man sagt, der Vater sei immer weg gewesen und müsse nun halt den Preis dafür bezahlen, wenn er nebst seinem 100-Prozent-Pensum 30 Stunden pro Woche daheim gewesen ist und sich den Kindern gewidmet hat. Wenn wir Gleichberechtigung wollen, dann sollte die auch bei einer Scheidung gelten. …’</p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Die-Emanzipation-ist-fuer-Maenner-eine-Heidenarbeit-/story/27361851 " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Nord-Süd-Gefälle der emanzipierten Väter</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 10:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland liegt nicht nur geografisch in der Mitte Europas, sondern auch in puncto Männer-Emanzipation ziemlich im Mittelfeld. Vorbild für aktive Väter sind die skandinavischen Länder. Dort nehmen Männer oft die ganze ihnen zustehende Elternzeit, berichtet das Apothekenmagazin &#8220;BABY und Familie&#8220;.
&#8220;Verschiedene Arbeitszeitmodelle erlauben es den Eltern, flexibel zu arbeiten&#8221;, erklärt Dr. Dirk Hofäcker, Familienexperte für Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland liegt nicht nur geografisch in der Mitte Europas, sondern auch in puncto Männer-Emanzipation ziemlich im Mittelfeld. Vorbild für aktive Väter sind die skandinavischen Länder. Dort nehmen Männer oft die ganze ihnen zustehende Elternzeit, berichtet das Apothekenmagazin &#8220;<a href="http://www.baby-und-familie.de " target="_blank">BABY und Familie</a>&#8220;.</p>
<p>&#8220;Verschiedene Arbeitszeitmodelle erlauben es den Eltern, flexibel zu arbeiten&#8221;, erklärt <a href="http://www.ifb.bayern.de/mitarbeiter/hofaecker.html " target="_blank">Dr. Dirk Hofäcker</a>, Familienexperte für Europa beim Staatsinstitut für Familienforschung in Bamberg. In Deutschland werden die 20% Männer, die Elternzeit nehmen, bereits als Erfolg gefeiert. Viele Väter möchten noch mehr für die Familie da sein, aber vor allem in den Betrieben hat noch kein grundlegendes Umdenken stattgefunden.</p>
<p>Dabei zeigen <a href="http://presse.stadtwerke-bielefeld.de/download.php?media=141" target="_blank">Studien</a>, dass Firmen davon profitieren würden, wenn sie den &#8220;Faktor Vater&#8221; mehr berücksichtigen würden. So gut wie gar nicht klappt das in Südeuropa. &#8220;In Italien, Spanien und Griechenland existieren wenig oder gar keine flexiblem Arbeitszeitmodelle&#8221;, berichtet Hofäcker. Die Väter, in der Regel immer noch Hauptverdiener, wagen es nicht, zeitweise auszusteigen, aus Angst, den Job zu verlieren.</p>
<p><a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo300556.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Männer kämpfen für Gleichberechtigung</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 16:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[… und gründen eine Lobbyorganisation. Das „Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter” wurde am vergangenen Donnerstag in Berlin von 34 Delegierten aus 22 Organisationen gegründet.
„Moderne Väter wollen mehr Zeit für ihre Kinder. Immer mehr Männer sind daran interessiert, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Zugleich kann beobachtet werden, dass Jungen mit unterschiedlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… und gründen eine Lobbyorganisation. Das „<a href="http://www.bundesforum-maenner.de" target="_blank">Bundesforum Männer</a> – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter” wurde am vergangenen Donnerstag in Berlin von 34 Delegierten aus 22 Organisationen gegründet.</p>
<p>„Moderne Väter wollen mehr Zeit für ihre Kinder. Immer mehr Männer sind daran interessiert, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Zugleich kann beobachtet werden, dass Jungen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zunehmend zu Bildungsverlierern unserer Gesellschaft werden. In Familie, Arbeitswelt und Schule muss daher viel mehr als bisher für die Förderung von Männern und Jungen getan werden<sup>”</sup>, sagt Martin Rosowski, Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland und frisch gewählter Vorsitzender des Männerverbandes. „Bisher haben einzelne Projekte mit Jungen und Männern wichtige Arbeit zum Teil leider im Verborgenen geleistet. Das Bundesforum Männer ist die neue starke und hörbare Stimme der Männer in Deutschland.”</p>
<p>Gründungsmitglieder sind Organisationen, die sich bundesweit für die Interessen von Männern, Vätern und Jungen engagieren. Mit von der Partie sind etwa verd.i, der Paritätisches Bildungswerk, das Deutsche Rote Kreuz oder die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands sowie Fachorganisationen wie das Väter-Expertennetz Deutschland oder die Bundesarbeitsgemeinschaft für Jungenarbeit. <span id="more-3955"></span>Die Gründungsversammlung wählte den ersten Vorstand des Bundesforums, in dem nun Männer aus allen vernetzten Arbeitsbereichen vertreten sind. So wurden Matthias Lindner, von verd.i und Franz-Josef Schwack, von der Gemeinschaft Katholischer Männer Deutschlands zu Stellvertretenden Vorsitzenden sowie Hans-Georg Nelles, Stefan Beier, Andreas Goosses, Wolf-Dieter Völkening als weitere Mitglieder des Vorstandes gewählt.</p>
<p>Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat den Aufbau des Bundesforums Männer in seiner Gründungsphase finanziell unterstützt und eine weitere Förderung der Bundesgeschäftsstelle zugesagt. Die Leiterin der Abteilung für Gleichstellungspolitik im BMFSFJ, Eva-Maria Welskop-Deffaa sagte in ihrem Grußwort, sie wünschte sich, dass sich das &#8220;Bundesforum Männer&#8221; in den nächsten Jahren zu einem starken Partner entwickle. Gemeinsam könne man Gleichstellungspolitik gestalten, die auf eine gleichberechtigte Partnerschaft von Männern und Frauen ziele und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärke.</p>
<p>Das Bundesforum Männer sieht sich als Gesprächspartner des <a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/back/11/article/impuls-fuer-die-maenneremanzipation.html" target="_blank">Deutschen Frauenrates</a>, der zentralen deutschen Frauenlobbyorganisation. In den Statuten des Bundesforums Männer heißt es: „Die Arbeit des Bundesforums geschieht in konstruktivem Dialog zwischen den Geschlechtern.” Dieser Dialog ist ab sofort also auch auf höchster Verbandsebene möglich.</p>
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		<title>Berechtigte Fragen, untaugliche Antworten</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 12:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch distanziert sich mit einer Stellungnahme vom ‚1. Internationalen Antifeminismus-Treffen’, das am 30. Oktober 2010 in Uitikon/Zürich stattfinden soll. Der Ansatz des Antifeminismus stelle zwar legitime Fragen, führe mit seinen Antworten aber in eine Sackgasse.
‚1) männer.ch distanziert sich vom «Antifeminismus-Treffen» und verwehrt sich gegen einen Geschlechterkampf, welcher einseitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maenner.ch/de/home"><img class="alignright" src="http://static.maenner.ch/images/introSloganDe01.gif" alt="" width="253" height="70" /></a>Der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen <a href="http://www.maenner.ch/de/home" target="_blank">männer.ch</a> distanziert sich mit einer Stellungnahme vom ‚1. Internationalen <a href="http://antifeminismus.ch/" target="_blank">Antifeminismus-Treffen</a>’, das am 30. Oktober 2010 in Uitikon/Zürich stattfinden soll. Der Ansatz des Antifeminismus stelle zwar legitime Fragen, führe mit seinen Antworten aber in eine Sackgasse.</p>
<p>‚1) männer.ch distanziert sich vom «Antifeminismus-Treffen» und verwehrt sich gegen einen Geschlechterkampf, welcher einseitig den (feministischen) Frauen die Schuld an den geschlechterpolitischen Verwerfungen zuschiebt.</p>
<p>2) Das «Antifeminismus-Treffen» gibt untaugliche Antworten, formuliert aber legitime Fragen. Es ist Ausdruck einer wachsenden Zahl von Männern, welche sich in ihrer Alltagsrealität und ihren Anliegen im Stich gelassen fühlen. Es ist Warnsignal für ein reales Problem: die ungenügende Berücksichtigung der Männeranliegen durch die Politik im Allgemeinen und die Gleichstellungsinstitutionen im Speziellen.</p>
<p>3) Auch aus Perspektive von männer.ch kann der gleichstellungspolitische Diskurs nicht länger einseitig der Frage folgen, wie Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden können. Diese gibt es zwar nach wie vor (z.B. Lohnungleichheit), genau so wie es auch Benachteiligungen von Männern gibt (z.B. Dienstpflicht).</p>
<p>Die Benachteiligungen von Männern und Frauen gegeneinander aufzuwiegen ist jedoch in keinem Fall zielführend. Die Frage lautet nicht: Geht es den Männern oder den Frauen «schlechter»? Die Frage heißt: Wie können Männer und Frauen gemeinsam das Projekt «Chancengleichheit» zum Wohl aller gestalten?</p>
<p>4) männer.ch fordert die (Weiter-)Entwicklung eines echten Geschlechterdialogs, <span id="more-3802"></span>den ebenbürtigen Einbezug der Männer in den Gleichstellungsdiskurs und die konkrete Unterstützung von Buben- und Männerprojekten. Auch im gesetzgeberischen Prozess und bei öffentlichen Fördermaßnahmen müssen – wie im benachbarten Ausland –die Anliegen von Buben und Männern vermehrt bewusste Berücksichtigung finden.</p>
<p>5) männer.ch steht für den Geschlechterdialog auf Augenhöhe ein. Polarisierungen und Schuldzuweisungen erachten wir als nicht hilfreich – weder von Seite der Männer noch von Seite der Frauen. Sie sind nicht geeignet, um die historische Chance einer geschlechtergerechten Gesellschaft zu realisieren, die es Männern und Frauen gleichermaßen ermöglicht, ihre Lebensgestaltung frei und unabhängig von Rollenkorsetten zu bestimmen.’</p>
<p><a href="http://www.maenner.ch" target="_blank">Quelle</a></p>
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