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	<title>der VÄTER Blog &#187; Elternzeit</title>
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	<description>innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft</description>
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		<title>Je höher die Geldleistung, desto mehr Väter nutzen die Karenz</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[ÖsterreicherInnen verhalten sich bei der Wahl des Karenzmodells traditionell. Die Bezieherinnen halten an der Langzeitvariante fest, was für Frauen lange Arbeitsunterbrechungen bedeutet und Väter auf die Rolle der Ernährer reduziert. In der vergangenen Woche haben die Grünen vorgeschlagen die Karenzzeiten vor allem für Frauen zu kürzen und nur noch ein Modell anzubieten. Im Gespräch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ÖsterreicherInnen verhalten sich bei der Wahl des Karenzmodells traditionell. Die Bezieherinnen halten an der Langzeitvariante fest, was für Frauen lange Arbeitsunterbrechungen bedeutet und Väter auf die Rolle der Ernährer reduziert. In der vergangenen Woche haben die Grünen <a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/01/25/osterreichs-grune-fordern-vatermonat-fur-alle/ " target="_blank">vorgeschlagen</a> die Karenzzeiten vor allem für Frauen zu kürzen und nur noch ein Modell anzubieten. Im Gespräch mit der Zeitschrift <em>die</em>Standard.at hebt Ingrid Moritz, Leiterin der Abteilung Frauen/Familie der <a href="http://wien.arbeiterkammer.at " target="_blank">Arbeiterkammer</a> in Wien, die Auswirkungen dieses Vorschlags auf die Väterbeteiligung hervor.</p>
<p><strong><em>‚… </em></strong><strong><em>die</em></strong><strong>Standard.at: </strong>Die Wahl des Karenzmodells ist auch eine Entscheidung darüber, wer daheim bleibt. Die derzeitigen Modelle scheinen die Väterkarenz nicht gerade zu fördern.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das Familienministerium hat 2011 eine <a href="http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/Kinderbetreuungsgeld/Documents/V%C3%A4terbeteiligung%20anhand%20abgeschlossener%20F%C3%A4lle%20ohne%20Kinderzahl%20-%20Betrachtungszeitraum%2012%20Monate%20Stand%207%2012%202011.pdf " target="_blank">Auswertung</a> zur Väterbeteiligung vorgelegt, die eine deutliche Sprache spricht. Mit diesen Zahlen sollte gezeigt werden, bei welchen Modellen sich Väter an einer Karenz beteiligen: Beim 30-plus-6-Modell sind es 13 % Väter, bei 20 plus 4 sind es 19 %, bei 15 plus 3 sind es 27 % und bei 12 plus 2 haben wir 31 %. Und beim einkommensabhängigen haben wir 27 %.</p>
<p>In den Statistiken zum Kinderbetreuungsgeld &#8211; etwa in jener des Familienministeriums aus dem Jahr 2010 &#8211; ist der Väteranteil geringer, weil sie im Schnitt auch nur sehr kurz die Leistung beziehen. In der eben erwähnten Auswertung wurde aber untersucht, ob es überhaupt eine Väterbeteiligung gab, egal wie lange diese war. Und da ist der Väteranteil höher.</p>
<p><strong><em>die</em></strong><strong>Standard.at: </strong>Der hohe Prozentsatz der Väterkarenz beim der einkommensabhängigen Variante spricht für den Vorschlag der Grünen, die Pauschalvarianten abzuschaffen und nur ein einkommensabhängiges Modell zu führen.</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das ist sicher ein Modell, das die Väterbeteiligung erhöht. Je höher die Geldleistung ist &#8211; das zeigt die Auswertung der Väterbeteiligung deutlich -, desto höher die Väterbeteiligung. …<span id="more-5704"></span></p>
<p><strong><em>die</em></strong><strong>Standard.at: </strong>Insgesamt geht die Entwicklung zu mehr Väterbeteiligung sehr langsam voran. Müssen endlich verpflichtende Maßnahmen her?</p>
<p><strong>Moritz: </strong>Das Recht auf einen Papa-Monat wäre auf jeden Fall sinnvoll. Wir haben in der Arbeiterkammer auch einen Papa-Monat, und ich sehe einfach, dass die Väter vom Arbeitgeber dadurch mehr in ihrer Vaterrolle wahrgenommen werden. Und die Männer wollen das auch. Durch einen Papa-Monat werden sie darin bestärkt. …’</p>
<p><a href="http://diestandard.at/1326503948162/Neue-Karenzmodelle-Je-hoeher-die-Geldleistung-desto-hoeher-die-Vaeterbeteiligung" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Der Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 20:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Väter verbringen in Deutschland und in anderen westlichen Ländern immer mehr Zeit mit Kinderbetreuung und Hausarbeit. Das ist das Ergebnis der heute in Hamburg veröffentlichten Langzeitstudie ‚Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich‘ von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin und Nora Reich. Insbesondere dann, wenn die Partnerin erwerbstätig ist.
In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Kinderbetreuungszeit_Väter.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5663" title="Kinderbetreuungszeit_Väter" src="http://vaeter-und-karriere.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Kinderbetreuungszeit_Väter-300x194.jpg" alt="Kinderbetreuungszeit_Väter" width="300" height="194" /></a>Väter verbringen in Deutschland und in anderen westlichen Ländern immer mehr Zeit mit Kinderbetreuung und Hausarbeit. Das ist das Ergebnis der heute in Hamburg veröffentlichten Langzeitstudie ‚Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich‘ von Christina Boll, Julian Sebastian Leppin und Nora Reich. Insbesondere dann, wenn die Partnerin erwerbstätig ist.</p>
<p>In den letzten Jahren stieg die Zeit, die Väter mit ihren Kindern verbrachten. Zudem stieg die Zahl der Väter generell an, die sich überhaupt mit der Nachwuchs-Betreuung befassten. Die <a href="http://www.hwwi.org/uploads/tx_wilpubdb/HWWI_Policy_Paper-59.pdf " target="_blank">Langzeitstudie</a> des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (<a href="http://www.hwwi.org" target="_blank">HWWI</a>) wertete Zahlen aus den Jahren 1971 bis 2005 aus.</p>
<p>Die Erkenntnisse basieren laut HWWI auf der internationalen Multinational Time Use Study (MTUS), bei der auf Basis von Tagebucheinträgen länderübergreifend Zeitbudgetstudien erstellt werden. Es flossen dabei Daten zu Deutschland, Italien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Kanada, Schweden, Norwegen und Finnland ein. Dabei waren allerdings nicht immer kontinuierliche Erhebungen verfügbar. Für Deutschland lagen nur zwei Befragungen von 1991 und 2001 vor. Demnach stieg in dieser Zeit die durchschnittliche Betreuungszeit hierzulande um einige Minuten an und lag 2001 knapp unter 40 Minuten pro Tag.</p>
<p>Ziel der Studie war es unter anderem zu klären, inwieweit sich übergeordnete Entwicklungen wie Männer- und Frauenerwerbstätigkeit oder sozialpolitische Maßnahmen wie Elterngeld auswirken. Dabei stießen die Autoren nach eigenen Angaben auf einige allgemeine Zusammenhänge, wenngleich nicht für alle Länder wegen der begrenzten Datenbasis eine kontinuierliche Beobachtung möglich war.<br />
Eine der Erkenntnisse ist, dass Väter in Ländern, in denen der Anteil berufstätiger Frauen höher ist, in der Regel auch mehr Zeit für tägliche Hausarbeit aufwendeten. Auch Frauen weiteten in der untersuchten Zeitspanne demnach trotz steigender Erwerbstätigkeitsquote ihre Kinderbetreuungszeiten aus. Zugleich sank der Studie zufolge aber die Zeit, die sich mit Arbeiten im Haushalt verbrachten.<span id="more-5662"></span></p>
<p>Für die skandinavischen Länder stellten die Autoren außerdem fest, dass gewisse Regelungen für Väter-Elternzeit deren Kinderbetreuungszeiten erhöhten. Wurde eine lange Elternzeit allerdings mit einer nur geringen Lohnersatzzahlung verbunden, ergaben sich am Ende negative Effekte auf die Väter-Betreuungszeit.</p>
<p>Ausdrücklich weisen die Verfasser der Studie daraufhin, dass Entwicklungen nach 2005 nicht berücksichtigt wurden. Angesichts der inzwischen wesentlich anderen wirtschaftlichen und familienpolitischen Rahmenbedingungen sei davon auszugehen, dass sich die Daten für die betrachteten Ländern schon maßgeblich geändert haben.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/schule/familie/vaeter-studie-papa-macht-den-haushalt-mama-geht-arbeiten_aid_702090.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Vätermonate mindern das Scheidungsrisiko</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/01/09/vatermonate-mindern-das-scheidungsrisiko/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 11:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeit ist eine Grundbedingung für stabile Bindungen und für die Übernahme von Verantwortung und Fürsorge in der Familie. Der Familienreport 2011, für den zahlreiche aktuelle Studien aus dem vergangenen Jahr ausgewertet wurden, beleuchtet vor diesem Hintergrund das Familienleben in Deutschland. Er zeigt anhand von Zahlen und Fakten auf, wie Familien ihre Zeit verwenden, wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=176198.html "><img class="alignright" src="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Bilder__jpeg/Familienreport-2011,property=bild,width=164,height=232.bmp " alt="" width="98" height="139" /></a>Zeit ist eine Grundbedingung für stabile Bindungen und für die Übernahme von Verantwortung und Fürsorge in der Familie. Der <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=176198.html " target="_blank">Familienreport 2011</a>, für den zahlreiche aktuelle Studien aus dem vergangenen Jahr ausgewertet wurden, beleuchtet vor diesem Hintergrund das Familienleben in Deutschland. Er zeigt anhand von Zahlen und Fakten auf, wie Familien ihre Zeit verwenden, wie die Bevölkerung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einschätzt und wie Familienleistungen wirken.</p>
<p>78 % der Eltern wünschen sich Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Offenbar betrifft dieses Thema zunehmend auch die Väter, denn 73 % beurteilen die Vereinbarkeit als schlecht. Nicht nur Eltern von Kleinkindern, sondern auch 56 % der Eltern von Schulkindern äußern hier Probleme.</p>
<p>Verschiedene Medien hatten schon vorab über den Report berichtet. In der <a href="http://www.taz.de/Familienreport-des-Familienministerium/!85053/ " target="_blank">taz</a> beleuchtete Heide Oestreich die Auswirkungen der Elternzeit von Vätern auf die Stabilität von Faamilien:</p>
<p>‚Signifikant ist der Einfluss der Väterzeit. Ihr Anteil wächst kontinuierlich, 2010 nahmen schon ein gutes Viertel der Väter Elternzeit. Diese führt zu einigen Veränderungen: Die Väter können danach den Betreuungs- und Hausarbeitsaufwand realistischer einschätzen. Sie sind stärker daran interessiert, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder familienfreundlicher zu arrangieren. Das väterliche Engagement wirkt sich zudem positiv auf die Beziehungsqualität aus.</p>
<p>In Schweden zeigte sich, dass Familien, in denen die Väter Elterngeld beim ersten Kind in Anspruch genommen haben, eine um 30 % geringere Scheidungswahrscheinlichkeit haben<span id="more-5651"></span> als Familien, in denen Väter nicht in den Elternurlaub gegangen sind. Die Ehen sind auch stabiler, wenn die Frauen bald nach der Familiengründung wieder arbeiten. Die Vätermonate ermöglichen das offenkundig: Die Zahl der erwerbstätigen Mütter mit Partner in Elternzeit ist doppelt so hoch wie die von Müttern, die die Betreuung allein wuppen.</p>
<p>Zugleich zeigen Studien in den nordischen Ländern, dass engagierte Väter auch die Lust auf weitere Kinder fördert: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter ein zweites Kind bekommt, ist deutlich höher in Familien, in denen der Vater Elternzeit genommen hat.’</p>
<p><a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=176180.html" target="_blank"> </a></p>
<p><a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=176180.html" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Karenz ist (un)männlich</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/01/05/karenz-ist-unmannlich/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vätermonate]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Männer, die in Elternzeit gehen, bekommen Probleme mit dem Arbeitgeber. Diese reagieren beleidigt, wenn Männer sie für ein Kind ‚im Stich lassen‘ &#8211; und degradieren die Väter.
An Aufforderungen für Väter, mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs zu verbringen, fehlt es nicht. Auch Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und Gewerkschaft versuchen Männer für die Karenz zu begeistern. Sie wenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Männer, die in Elternzeit gehen, bekommen Probleme mit dem Arbeitgeber. Diese reagieren beleidigt, wenn Männer sie für ein Kind ‚im Stich lassen‘ &#8211; und degradieren die Väter.</p>
<p>An Aufforderungen für Väter, mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs zu verbringen, fehlt es nicht. Auch Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und Gewerkschaft versuchen Männer für die Karenz zu begeistern. Sie wenden sich dabei an die falschen Adressaten.</p>
<p>Väter müssen gar nicht mehr überzeugt werden: Denn nach langen Jahren, in denen der Anteil der Väter auf Kinderpause bei ca. 4 % dahindümpelte, stieg die Zahl der männlichen Kindergeldbezieher im Vorjahr stark und weit in den zweistelligen Prozentbereich an. Vor allem das einkommensabhängige Kindergeld erweist sich als überaus attraktiv für Männer.</p>
<p>Das Problem scheint vielmehr bei Unternehmen zu liegen, die in Verhaltensmustern aus den sechziger Jahren verharren: Viele Männer, die in Karenz gehen, werden gemobbt, degradiert oder schnellstmöglich gekündigt. Eine absurde Variante von Gleichberechtigung, die niemand wollte &#8211; wenn Väter genauso schlecht behandelt werden wie Mütter.</p>
<p>Arbeiterkammer und Gleichbehandlungsanwaltschaft wissen von vielen Fällen zu berichten, in denen sich Karenz als Karriereaus erwies. Harald Zeiner ist ein Paradebeispiel dafür, welche Schwierigkeiten echte Männer bekommen können.</p>
<p>Der 34-jährige Ökonom wird heute noch zornig, wenn er sich an seinen schnellen Auf- und noch rasanteren Abstieg erinnert. &#8220;Ich habe immer 170 Prozent gearbeitet“, erzählt er, oft nachts, häufig an Wochenenden. Kein Wunder, dass er sich rasch zum Chef der neuen Stabsstelle Strategie in einem Wiener Vertriebsunternehmen hocharbeitete. Er sei stets das &#8220;Liebkind“ des Geschäftsführers gewesen, sagt er. &#8220;Er hat mich oft angerufen und in viele Entscheidungen eingebunden.“</p>
<p>Die Begeisterung nahm allerdings ab, als Zeiner sich entschloss, sechs Monate in Väterkarenz zu gehen. &#8220;Ich war der erste Mann im Unternehmen.“ Der Geschäftsführer reagierte zuerst mit blankem Unverständnis. &#8220;Karenz ist unmännlich“, tönte er, wartete mit Gehässigkeiten im Kollegenkreis à la &#8220;Der steht unter der Fuchtel seiner Frau“ auf und war für Zeiner nicht mehr zu sprechen. Auch der Führungskräftevertrag von Zeiner, den dieser unterschrieben in der Geschäftsführung abgegeben hatte, war plötzlich unauffindbar. Doch das war erst der Anfang. …</p>
<p><a href="http://www.profil.at/articles/1201/560/315811/karenz-karenz " target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Vätermonate werden fünf</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 17:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat zum Fünfjährigen ein positives Fazit der Vätermonate beim Elterngeld gezogen und weitere Maßnahmen angekündigt, um noch mehr Väter für die Elternzeit zu gewinnen. Es gebe „starke Verunsicherungen“ bei beiden Elternteilen, da für Väter genauso wie für Mütter die zeitliche Inanspruchnahme durch die Kinderbetreuung ein „Knackpunkt“ sei. Darauf müsse die Politik reagieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat zum Fünfjährigen ein positives Fazit der Vätermonate beim Elterngeld gezogen und weitere Maßnahmen angekündigt, um noch mehr Väter für die Elternzeit zu gewinnen. Es gebe „starke Verunsicherungen“ bei beiden Elternteilen, da für Väter genauso wie für Mütter die zeitliche Inanspruchnahme durch die Kinderbetreuung ein „Knackpunkt“ sei. Darauf müsse die Politik reagieren, sagte die Ministerin.</p>
<p>„Der Schlüssel liegt darin, die Arbeitszeiten zu verbessern durch mehr Teilzeit, zum Beispiel eine Reduzierungsmöglichkeit auf 80 %“, sagte Schröder. Dazu gehöre auch „mehr praktische Anerkennung“ für Elternzeit.</p>
<p>Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer plädiert dafür, das Elterngeld künftig deutlich länger als bisher zu zahlen. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa schlug sie eine Zeitspanne von künftig 24 statt heute 14 Monaten vor. Sobald es finanziell möglich sei, sollten die sogenannten Partnermonate zeitlich ausgedehnt werden, sagte sie.</p>
<p>„Ideal wäre es, wenn wir insgesamt wieder auf eine zweijährige finanzielle Abfederung kämen, wie das vor der Einführung des Elterngeldes mit dem Bundeserziehungsgeld der Fall war.“ Nach Haderthauers Vorstellungen sollten beide Elternteile die 24-monatige Auszeit dann gleichberichtigt untereinander aufteilen.</p>
<p>Gleichberechtigung nach Kassenlage? Da bietet sich doch eher an, das &#8216;Betreuungsgeld&#8217; einzustampfen und die Mittel hier einzusetzen.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schroeder-will-mehr-vaeter-am-wickeltisch/6006116.html " target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutschlands Väter sind aktiver als es dem Finanzminister lieb ist</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 20:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Inanspruchnahme des Elterngeldes durch die Väter übertrifft die Erwartungen des Familienministeriums deutlich. Jetzt klafft im entsprechenden Etat ein 300-Millionen-Finanzloch.
Die Ausgaben für das Elterngeld sind auch 2011 weit höher ausgefallen als erwartet. &#8220;Wir haben in diesem Jahr überplanmäßige Mehrausgaben in Höhe von 300 Millionen Euro beim Elterngeld&#8221;, erklärte ein Sprecher des Familienministeriums in Berlin. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Inanspruchnahme des Elterngeldes durch die Väter übertrifft die Erwartungen des Familienministeriums deutlich. Jetzt klafft im entsprechenden Etat ein 300-Millionen-Finanzloch.</p>
<p>Die Ausgaben für das Elterngeld sind auch 2011 weit höher ausgefallen als erwartet. &#8220;Wir haben in diesem Jahr überplanmäßige Mehrausgaben in Höhe von 300 Millionen Euro beim Elterngeld&#8221;, erklärte ein Sprecher des Familienministeriums in Berlin. Der Haushaltsausschuss des Bundestags habe die zusätzlichen Mittel bereits genehmigt. Für das laufende Jahr rechnet das Ministerium nun mit einer Jahresausgabe in Höhe von 4,75 Milliarden Euro für das Elterngeld. Für das kommende Jahr sind für die staatliche Familienförderung 4,9 Milliarden Euro eingeplant.</p>
<p>Die Mehrausgaben seien neben allgemeinen Lohnsteigerungen auch dieses Mal wieder das Resultat einer verstärkten Inanspruchnahme der Vätermonate, erklärte der Sprecher. Diese Entwicklung sei „sehr erfreulich&#8221;. Inzwischen nimmt jeder vierte Vater die Elternzeit in Anspruch, 61 % der Paare entscheiden sich dafür, dass Elterngeld zumindest zeitweise gemeinsam zu nutzen. Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Ausgaben für das Elterngeld die veranschlagten Kosten mehrfach um einen dreistelligen Millionenbetrag überstiegen.</p>
<p><a href="http://www.n24.de/news/newsitem_7527887.html" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinderbetreuungsgeld Variante mit höchster Väterbeteiligung soll gestrichen werden</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 23:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Kopfschütteln reagiert Dr. Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes (KFÖ), auf den jüngsten Vorschlag von Frauenministerin Heinisch-Hosek, die Langzeit-Form des Kinderbetreuungsgeldes (30 + 6-Variante) zu streichen. Laut einer vom Familienministerium publizierten Statistik über den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes (KBG) entscheiden sich mehr als zwei Drittel der KBG-Bezieher/innen für die Langvariante. Von den 141.839 Personen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Kopfschütteln reagiert <a href="http://www.steuerinfo.at/" target="_blank">Dr. Alfred Trend</a>l, Präsident des Katholischen Familienverbandes (<a href="http://www.familie.at/ " target="_blank">KFÖ</a>), auf den jüngsten Vorschlag von Frauenministerin Heinisch-Hosek, die Langzeit-Form des Kinderbetreuungsgeldes (30 + 6-Variante) zu streichen. Laut einer vom Familienministerium publizierten Statistik über den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes (KBG) entscheiden sich mehr als zwei Drittel der KBG-Bezieher/innen für die Langvariante. Von den 141.839 Personen, die im November 2011 Kinderbetreuungsgeld bezogen haben, wählten 93.969 Personen die Langvariante. &#8220;Auffallend ist zudem, dass sich 52 Prozent der Väter, die Kinderbetreuungsgeld beziehen, in der Langzeitvariante befinden&#8221;, sagt KFÖ-Präsident Dr. Alfred Trendl. &#8220;Wird diese Variante nun abgeschafft, können wir davon ausgehen, dass die Bedürfnisse der Eltern ignoriert werden und die Väterbeteiligung drastisch sinkt.&#8221;</p>
<p>3.254 Väter haben im November 2011 Kinderbetreuungsgeld in der Langvariante bezogen. Das sind doppelt so viele Väter wie in der Variante 20+4 Monate (1.560 Väter) und fünf Mal so viel wie beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld (653 Väter). &#8220;Dass nun gerade die Frauenministerin, der die Väterbeteiligung am Herzen liegt, diese Variante abschaffen will, ist für mich ein Widerspruch und absolut nicht nachvollziehbar&#8221;, sagt Trendl. Für ihn ist die Wahlfreiheit das oberste Prinzip, er maße sich nicht an, den Eltern zu sagen, für welche der Varianten sie sich zu entscheiden haben.</p>
<p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111216_OTS0179/kinderbetreuungsgeld-vaeterbeteiligung-bei-langzeit-variante-am-hoechsten " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Elternzeit von Vätern hat Norwegen verändert</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei seiner Rede auf dem SPD Parteitag ist der norwegische  Ministerpräsident Jens Stoltenberg auch auf das Thema Gleichberechtigung und was diese  mit den Männern zu tun hat, eingegangen:
‚… Ich möchte Ihnen eine  kurze Geschichte aus Norwegen erzählen. Vor 30 Jahren waren 50 %  aller norwegischen Frauen berufstätig. Heute arbeiten fast 75 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Jens_Stoltenberg_NHO_2009_07.jpg/220px-Jens_Stoltenberg_NHO_2009_07.jpg"><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Jens_Stoltenberg_NHO_2009_07.jpg/220px-Jens_Stoltenberg_NHO_2009_07.jpg" alt="" width="132" height="88" /></a>Bei seiner Rede auf dem SPD Parteitag ist der norwegische  Ministerpräsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Stoltenberg " target="_blank">Jens Stoltenberg</a> auch auf das Thema Gleichberechtigung und was diese  mit den Männern zu tun hat, eingegangen:</p>
<p>‚… Ich möchte Ihnen eine  kurze Geschichte aus Norwegen erzählen. Vor 30 Jahren waren 50 %  aller norwegischen Frauen berufstätig. Heute arbeiten fast 75 %  der Frauen. …</p>
<p>Das ist natürlich nicht von alleine entstanden. Das  ist entstanden, weil wir in die Bildung für Männer und Frauen  investiert haben und- was noch wichtiger ist- weil wir eine progressive  Familienpolitik verfolgt haben. Das erlaubt den Männern und Frauen,  erwerbstätig zu sein und gleichzeitig Kinder zu haben.</p>
<p>Meine  erste offizielle Verantwortung 1986 war die Übernahme des Vorsitzes  einer norwegischen Kommission, die sich mit der Rolle der Männer befasst  hat. Das war eine eigenartige Aufgabe, aber es war eigentlich die  wichtigste Arbeit, die ich übernommen habe. Denn in Norwegen waren wir  alle für die Gleichberechtigung der Geschlechter, solange das mit den  Frauen zu tun hatte, ohne &#8211; wie soll ich das sagen &#8211; dass es uns Männer  betroffen hätte. Dann haben wir diese Kommission gegründet und viele  Vorschläge gemacht. Ein Vorschlag war, die Elternzeit auf ein Jahr zu  erhöhen. Aber was noch wichtiger war: Zehn Wochen von dieser Elternzeit  sind für den Vater reserviert. …</p>
<p>Bevor wir diese Reform hatten,  hat fast kein Mann Elternzeit in Anspruch genommen. Jetzt bleiben fast  alle norwegischen Väter ohne die Mutter zu Hause, wenn ein Kind geboren  wurde. Das hat Norwegen verändert. Zumindest hat es mich verändert. Denn  ich erinnere mich noch sehr gut an meinen Vaterschaftsurlaub. Alle  Frauen auf diesem Parteitag wissen es, ich aber wusste es damals nicht:  Sich um Kinder zu kümmern, ist harte Arbeit.</p>
<p>Ich war vier Monate  zu Hause. Nach vier Monaten Breikochen und Windeln wechseln habe ich es  als Erleichterung empfunden, als ich wieder zur Arbeit zurückgehen  konnte und mich dort erholen konnte.</p>
<p>Ja, Elternzeit, reservierte  Wochen für den Vater, Kinderbetreuung und andere Maßnahmen zur  Familienförderung ermöglichen es jungen Frauen, sich nicht zwischen  Karriere und Kindern entscheiden zu müssen. Sie können sich für beides  entscheiden. Norwegische Frauen haben im Durchschnitt mehr als 1,9  Kinder. Das ist eine der höchsten Geburtenraten in Europa. Gleichzeitig  haben wir bei den Frauen auch die höchste Erwerbstätigenrate in Europa.</p>
<p>Ich  will Ihnen jetzt nicht sagen, wie man Kinder macht. Das muss ich euch  ja nicht beibringen. Aber ich möchte sagen, dass es einen Zusammenhang  gibt zwischen dem, was die Gesellschaft macht &#8211; investieren in  Kindergärten, Elternzeit -, und einer hohen Geburtenrate. …‘</p>
<p><a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;comefrom=scan&amp;r=475979" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Mehr Väter bleiben bei ihren Kindern und werden nicht selten gemobbt</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 13:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vätermonate]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Männer bleiben wie Alexander Tomanek, ehemaliger Eishockeyprofi, bei ihren Kindern zuhause. Vor allem die kürzeren Bezugsvarianten der Karenz kommen gut an. Wie lange die Männer im Schnitt Kindergeld beziehen, ging bislang aus der Statistik nicht hervor. Nun liegen diese Zahlen vor. Die Untersuchung über einen Zeitraum von zehn Monaten zeigt: Die Väter bleiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Männer bleiben wie <a href="http://www.eishockeyexperten.at/content/alexander-tomanek.html " target="_blank">Alexander Tomanek</a>, ehemaliger Eishockeyprofi, bei ihren Kindern zuhause. Vor allem die kürzeren Bezugsvarianten der Karenz kommen gut an. Wie lange die Männer im Schnitt Kindergeld beziehen, ging bislang aus der Statistik nicht hervor. Nun liegen diese Zahlen vor. Die Untersuchung über einen Zeitraum von zehn Monaten zeigt: Die Väter bleiben im Schnitt länger daheim, als die Mindestdauer für den zweiten Elternteil beträgt.</p>
<p>Die Auswertung ist für Familienminister Reinhold Mitterlehner ein Beweis für die richtigen Rahmenbedingungen: &#8220;Immer mehr Väter beteiligen sich an der Karenz. Die Richtung stimmt also, auch wenn wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben und die Väterbeteiligung weiter erhöhen wollen.“ Die verschiedenen Kindergeldmodelle, mehr Kinderbetreuungsplätze und die Unternehmen stärker ins Boot holen ist das Rezept des Ministers.</p>
<p>Nicht alle Unternehmen sind jedoch von diesem Trend begeistert. Männer, die in Karenz gehen wollten, berichten von Kündigungsdrohungen oder Mobbing, auch auf dem Tisch der Gleichbehandlungskommission sind schon Fälle gelandet. Dabei haben Väter das gleiche Recht auf Karenz wie Mütter. Heinisch-Hosek: &#8220;Wir müssen Bedenken aufseiten der Arbeitgeber abbauen.“</p>
<p>Die Angst vor dem Karriereknick ist nur ein Hindernis &#8211; und ein Problem, mit dem freilich auch Frauen zu kämpfen haben, die in Karenz gehen. Der Unternehmensberater Christian Rudolf betreibt den Blog <a href="http://www.vaeterkarenz.org" target="_blank">www.vaeterkarenz.org</a> und weiß, dass auch die Finanzen ein Thema sind. <span id="more-5528"></span>Schließlich verdient der Mann meist immer noch mehr als die Frau &#8211; nicht zuletzt deshalb, weil die Frauen durch Karenzzeiten Einkommensverluste haben, der Teufelskreis schließt sich. &#8220;Interessant ist, dass vor allem Menschen mit höherem Einkommen ungern Abstriche machen“, sagt Rudolf.</p>
<p>Und dann gebe es noch die gesellschaftlichen Vorbehalte, die sich nicht auf die Männer beschränkten: &#8220;Oft wird die klassische Rollenverteilung auch von den Frauen gewollt.“</p>
<p><a href="http://www.news.at/articles/1147/10/312987/vaeterkarenz-mehr-vollzeit-papas " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Zehn Tage Väterzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 23:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vätermonate]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Nach diesem Motto nahm das Könizer Parlament den Vorstoß „Vaterschaftsurlaub für Gemeindeangestellte“ einstimmig an. Die SP-Fraktion hatte 2008 ein Postulat eingereicht, das für Gemeindeangestellte einen Vaterschaftsurlaub von 15 Tagen forderte. Damals erhielten Väter bei der Geburt des ersten Kindes jedoch nur 3, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Nach diesem Motto nahm das <a href="http://www.koeniz.ch/xml_1/internet/de/intro.cfm " target="_blank">Könizer</a> Parlament den Vorstoß „Vaterschaftsurlaub für Gemeindeangestellte“ einstimmig an. Die SP-Fraktion hatte 2008 ein Postulat eingereicht, das für Gemeindeangestellte einen Vaterschaftsurlaub von 15 Tagen forderte. Damals erhielten Väter bei der Geburt des ersten Kindes jedoch nur 3, bei weiteren Kindern 5 Tage Urlaub.</p>
<p>Inzwischen hat der Gemeinderat aber die Personalverordnung überarbeitet: Väter erhalten ab Januar 2012 zehn Tage Väterzeit. Aus „organisatorischen und finanzpolitischen Gründen“ wollte der Gemeinderat auf eine Verlängerung um weitere 5 Tage verzichten. 10 Tage Vaterschaftsurlaub seien eine «großzügige Regelung», die auch im Vergleich mit anderen öffentlichen Arbeitgebern in der Region mithalten könne. Dort liegt der Spielraum zwischen 2 und 15 Tagen.</p>
<p><a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Zehn-Tage-Urlaub--fuer-Vaeter/story/29453297 " target="_blank">Quelle</a></p>
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