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	<title>der VÄTER Blog &#187; Bildung</title>
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	<description>innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft</description>
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		<title>Türkische Väter unterstützen Kinder häufiger bei Hausaufgaben</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 21:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Türkischstämmige Eltern helfen ihren Kindern bei den Schulaufgaben häufiger als deutsche Väter und Mütter. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach über Bildungsambitionen von Eltern hervor. Demnach gaben 64 % der aus der Türkei stammenden Eltern an, ihren Kindern häufig oder gelegentlich bei den Hausaufgaben zu helfen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Türkischstämmige Eltern helfen ihren Kindern bei den Schulaufgaben häufiger als deutsche Väter und Mütter. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach über Bildungsambitionen von Eltern hervor. Demnach gaben 64 % der aus der Türkei stammenden Eltern an, ihren Kindern häufig oder gelegentlich bei den Hausaufgaben zu helfen. Unter allen 1256 befragten Eltern lag dieser Wert nur bei 56 %.</p>
<p>Dabei fällt vielen türkischstämmigen Eltern die Mithilfe bei den Hausaufgaben deutlich schwerer als den deutschen Eltern. 48 % der Eltern mit Migrationshintergrund gaben der Studie zufolge an, dass ihnen die Unterstützung schwer bis sehr schwer falle. Unter allen befragten Eltern empfanden das nur 35 % so.</p>
<p>Ob Eltern optimistisch in die Zukunft ihrer Kinder sehen, hängt nicht nur von ihrer Herkunft, sondern auch von ihrem sozialen Stand ab. Nur 38 % aller befragten Eltern aus sozial schwächeren Schichten glaubten laut Studie daran, dass es ihrem Kind später einmal besser gehen werde als ihnen. Die Eltern aus höheren sozialen Schichten waren sich des Erfolges ihrer Kinder hingegen sicher.</p>
<p>Die <a href="www.vodafone-stiftung.de/presseinfomodul/detail/144.html" target="_blank">Studie</a>, die von der <a href="http://www.vodafone-stiftung.de/content/index.html" target="_blank">Vodafone Stiftung</a> in Auftrag gegeben wurde, zeigt auch, dass Eltern in Deutschland ehrgeizig sind. So wünschten sich 66 %, dass ihr Kind das Abitur macht, nur drei % gaben den Hauptschulabschuss als Ziel an. Der Erziehungswissenschaftler Klaus Hurrelmann sagte: „Wir sehen an der Studie, dass die Eltern die alles entscheidenden Motivatoren der Kinder sind. Da können Schulen kaum noch etwas korrigieren.“ Die sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem entstünden durch unterschiedliche Elternhäuser, sagte Hurrelmann. Deshalb müsse man in Zukunft Bildungs- stärker an die Familienpolitik knüpfen.</p>
<p><a href="http://www.vodafone-stiftung.de/content/index.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Kinderschutzbund in NRW bekennt sich zur Väterarbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 14:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Väterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Festschrift zum 40jährigen Jubiläum des Kinderschutzbundes in Nordrhein Westfalen (DKSB LV NRW) heißt es dazu: &#8220;Wenn es um die Zielgruppe der Eltern geht, soll zukünftig eher von Müttern und Vätern gesprochen werden. Das traditionelle Familienbild ist zwar immer noch vorherrschend, doch die realen Lebenssituationen der Kinder sehen anders aus (&#8230;).
In einem von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Festschrift zum <a href="http://www.kinderschutzbund-nrw.de/40jahrelv.html " target="_blank">40jährigen Jubiläum</a> des Kinderschutzbundes in Nordrhein Westfalen (<a href="http://www.kinderschutzbund-nrw.de" target="_blank">DKSB LV NRW</a>) heißt es dazu: &#8220;Wenn es um die Zielgruppe der Eltern geht, soll zukünftig eher von Müttern und Vätern gesprochen werden. Das traditionelle Familienbild ist zwar immer noch vorherrschend, doch die realen Lebenssituationen der Kinder sehen anders aus (&#8230;).</p>
<p>In einem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Antrag werden entsprechende Forderungen an die Landesregierung formuliert:</p>
<p>‚Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V. fordert die Landesregierung auf, im Rahmen eines Landesgesetzes … verbindlich zu regeln.</p>
<p>1. Elternbildung muss als bedarfs- und lebenslagenorientierte Vorbereitung auf Erziehungspartnerschaft, Partner- und Elternschaft, auf Befähigung zur Selbst- und Nachbarschaftshilfe,</p>
<p>2. frühe und vernetzte Hilfen (Willkommensbesuche, Babysittervermittlung, Spiel- und Krabbelgruppen, Eltern-Kind-Cafes etc.) müssen als präventives Angebot niederschwellig und sozialraumbezogen in ganz Nordrhein-Westfalen als Angebot für alle (werdenden) Mütter und Väter verbindlich festgeschrieben werden.</p>
<p>Hiermit verbunden muss sein</p>
<p>… 2. der Auf- und Ausbau von Angeboten, die sich speziell an Väter richten.’</p>
<p><a href="http://www.kinderschutzbund-nrw.de/Elternbildungweiterentwickeln.pdf " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Väter in der Familienbildung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Lisa Priyanka Metzner befragt für ihre Bachelor-Arbeit Väter zu ihren Interessen an Themen der Familienbildung und dem entsprechenden Nutzerverhalten. Im Gespräch mit dem Blog Papa 2.0 äußert sie sich zu ihren Beweggründen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
‚Papa 2.0: Wieso interessiert man sich als junge Frau für das Thema Väter?
Lisa: Das Interesse bezüglich der Bedürfnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.die-vaeterumfrage.de"><img class="alignright" src="http://www.die-vaeterumfrage.de/gg/wantsyou.jpg" alt="" width="127" height="130" /></a>Lisa Priyanka Metzner befragt für ihre Bachelor-Arbeit Väter zu ihren Interessen an Themen der Familienbildung und dem entsprechenden Nutzerverhalten. Im Gespräch mit dem Blog Papa 2.0 äußert sie sich zu ihren Beweggründen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.</p>
<p><strong>‚Papa 2.0:</strong> Wieso interessiert man sich als junge Frau für das Thema Väter?</p>
<p><strong>Lisa:</strong> Das Interesse bezüglich der Bedürfnisse von Vätern an der Familienbildung hat sich während meines Praktikums im Fachbereich &#8220;Familienbildung&#8221; beim Evangelischen Bildungswerk entwickelt. Ich habe bemerkt, dass sich sehr wenige Väter für Kurse der Familienbildung angemeldet haben und da habe ich mir die Frage gestellt, welche Themen Väter überhaupt interessiert und wie die Rahmenbedingungen zu verändern sind, so dass mehr Väter an den Angeboten teilnehmen.</p>
<p><strong>Papa 2.0: </strong>Sehen Sie einen grundsätzlichen Wandel in der Väterrolle oder versuchen Sie das gerade mit Ihrer Umfrage herauszufinden?</p>
<p><strong>Lisa:</strong> Grundsätzlich sehe ich keinen zwangsläufigen Wandel in der Vaterrolle, da das Interesse der Väter an ihren Kindern schon immer bestand und sie diese in ihrer Entwicklung beeinflussen wollten. Allerdings haben sich in diesem Zusammenhang die Rahmenbedingungen gewandelt, so dass suggeriert wird, dass es für Väter heutzutage einfacher ist, ihre Rolle eigenständig zu definieren und individuell auszufüllen. Hier gibt es jedoch ein Problem; es gibt zwar die verschiedensten Angebote rund um das Thema &#8220;Familie&#8221;, allerdings sind diese oftmals nur für die Zielgruppe &#8220;Mutter&#8221; konzipiert. Dies lässt sich durch die klassische Rollenverteilung in der Familie erklären. Des Weiteren herrscht oftmals noch die Vorstellung, dass Männer (Väter) keine &#8220;Probleme&#8221; haben, die eine Nutzung derartiger Angebote rechtfertigen würde.</p>
<p>Durch die Vorstellung der Gleichberechtigung in der Erzieherrolle, wurde die Zielgruppe um den Part &#8220;Vater&#8221; ergänzt, ohne diese neue Zielgruppe &#8220;zu kennen&#8221; oder zu wissen, welche Motivationen und Interessen sie mitbringt. Mit meiner Umfrage möchte ich versuchen einen Beitrag zur besseren Zielgruppenorientierung zu leisten, damit die Angebote der Familienbildung erfolgreicher positioniert werden können und somit den Bedürfnissen der Väter entsprechen. …’</p>
<p>In der <a href="http://www.die-vaeterumfrage.de/umfrage/index.php?sid=19878&amp;newtest=Y&amp;lang=de " target="_blank">Online Befragung</a> geht es unter anderem um folgende Fragestellungen:</p>
<ul>
<li>Wo      liegen die Interessen von Vätern an der Familienbildung?</li>
<li>Welche      Form der Angebotswerbung spricht Väter an?</li>
<li>Wie      sind die Rahmenbedingungen zu gestalten, so dass sie sich positiv auf die      Teilnahme von Vätern in der Familienbildung auswirken?</li>
</ul>
<p>Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten</p>
<p><a href="http://vatertagebuch.blogspot.com/2011/01/umfrage-4.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Wer bei der frühkindliche Bildung spart, zahlt später drauf</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/06/28/wer-bei-der-fruhkindliche-bildung-spart-zahlt-spater-drauf/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 11:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren nutzen in Deutschland die Angebote von Kitas und Tagespflege. Durchschnittlich jeder fünfte Einjährige besuchte im vergangenen Jahr eine frühkindliche Bildungseinrichtung oder wurde in Tagespflege betreut, von den Zweijährigen waren es fast 40 Prozent.
Das geht aus den aktuellen Daten des Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_31702_31703_2.jpg"><img class="alignright" src="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_31702_31703_2.jpg" alt="" width="332" height="308" /></a>Immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren nutzen in Deutschland die Angebote von Kitas und Tagespflege. Durchschnittlich jeder fünfte Einjährige besuchte im vergangenen Jahr eine frühkindliche Bildungseinrichtung oder wurde in Tagespflege betreut, von den Zweijährigen waren es fast 40 Prozent.</p>
<p>Das geht aus den aktuellen Daten des <a href="http://www.laendermonitor.de" target="_blank">Ländermonitors</a> Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de" target="_blank">Bertelsmann Stiftung</a> hervor, die ab sofort im Internet abrufbar sind. Erstmals und exklusiv gibt der Ländermonitor auch Auskunft über die Höhe der Investitionen in frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Die entsprechenden Ausgaben der Bundesländer fallen demnach höchst unterschiedlich aus. Während Spitzenreiter Berlin im Jahr 2007 durchschnittlich rund 4.150 Euro für jedes Kind unter sechs Jahren investierte, war es bei Schlusslicht Schleswig-Holstein mit rund 2.000 Euro pro Kind nicht einmal die Hälfte davon.</p>
<p>Laut Ländermonitor sank zwar im vergangenen Jahr die Zahl der unter Einjährigen, die in einer Kita oder in Tagespflege betreut wurden. Hingegen gibt es bundesweit immer mehr Kinder, die bereits ab ihrem ersten Geburtstag das frühkindliche Bildungssystem in Anspruch nehmen. Insgesamt hat die frühkindliche Bildung in jüngerer Zeit auch bei den Investitionen an Stellenwert gewonnen: Die entsprechenden Ausgaben pro Kind in der Bevölkerung sind zwischen 2005 und 2007 in Deutschland um 12 Prozent gestiegen.</p>
<p>Das gilt allerdings nicht für alle Bundesländer, auffallend sind zudem die großen Unterschiede. Neben Berlin liegt Hamburg mit Investitionen von rund 3.400 Euro pro unter Sechsjährigem an der Spitze, am unteren Ende der Investitionsskala stehen Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg. Um die Investitionsbereitschaft der Länder zu vergleichen, wurden bei der Berechnung die Ausgaben der Bundesländer für die frühkindliche Bildung gleichmäßig auf alle unter Sechsjährigen im jeweiligen Land verteilt.</p>
<p>„Wer bei den Investitionen in die frühkindliche Bildung und Erziehung spart, zahlt in der Zukunft drauf“, bewertet der für Bildung zuständige Vorstand der Bertelsmann Stiftung, Dr. Jörg Dräger, die Zahlen des Ländermonitors: „Investitionen in frühkindliche Bildung rechnen sich, das zeigen unsere eigenen Analysen, das zeigen aber auch internationale Untersuchungen.“</p>
<p>Langzeitstudien belegen Dräger zufolge den positiven Einfluss guter Kitas auf die Bildungschancen insbesondere auch von benachteiligten Kindern: „Das Geld, das eine Gesellschaft für eine gute frühkindliche Bildung investiert, nutzt dem einzelnen Kind ebenso wie unserer volkswirtschaftlichen Entwicklung.“</p>
<p><a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-E2BB9E1C-C8D451C7/bst/hs.xsl/nachrichten_101831.htm " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Eine vernachlässigte Gruppe von Eltern sind die Väter</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 16:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist bedauerlich findet Martin R. Textor, Mitbegründer des Instituts für Pädagogik und Zukunftsforschung (IPZF) und gibt in seinem Text ‚Vätermitwirkung&#8217; auf der Homepage Elternarbeit in Kindertageseinrichtung und Schule Hinweise, wie Väter angesprochen und einbezogen werden können.
‚ … Väter nehmen einen wichtigen Platz im Leben zumindest der jüngeren Kinder ein; die Väterforschung hat ihre große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://freenet-homepage.de/Textor/Textor5.jpg"><img class="alignright" src="http://freenet-homepage.de/Textor/Textor5.jpg" alt="" width="166" height="221" /></a>Dies ist bedauerlich findet <a href="http://freenet-homepage.de/Textor/" target="_blank">Martin R. Textor</a>, Mitbegründer des Instituts für Pädagogik und Zukunftsforschung (<a href="http://www.ipzf.de/" target="_blank">IPZF</a>) und gibt in seinem Text ‚Vätermitwirkung&#8217; auf der Homepage Elternarbeit in Kindertageseinrichtung und Schule Hinweise, wie Väter angesprochen und einbezogen werden können.</p>
<p>‚ … Väter nehmen einen wichtigen Platz im Leben zumindest der jüngeren Kinder ein; die Väterforschung hat ihre große Bedeutung insbesondere für die Entwicklung kognitiver Kompetenzen, sozialer Fertigkeiten, der Geschlechtsrollenidentität und des Selbstwertgefühls belegt. …</p>
<p>Deshalb sollten Erzieher/innen bzw. Lehrer/innen schon vom ersten Kontakt an <em>väterfreundliche Signale </em>aussenden, z.B. indem sie ausdrücklich auch Väter zu Elterngesprächen und -abenden einladen. So können diese ihre Perspektiven und Ansichten einbringen, die sich oft von denen der Mütter unterscheiden. …</p>
<p>Vielerorts sind positive Erfahrungen mit <em>Angeboten nur für Väter</em> gesammelt worden. … Vereinzelt &#8211; etwas häufiger in den USA als in Deutschland &#8211; wird von reinen Vätergruppen berichtet. Hier treffen sich Väter am Abend, um über die Entwicklung und Erziehung von Kindern, über altersgemäße Beschäftigungen und Erziehungsschwierigkeiten zu diskutieren. Ferner wird die Vaterrolle reflektiert, das traditionelle Männerbild hinterfragt und nach Wegen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesucht. Auf diese Weise wird der Weg zu eher partnerschaftlichen, verständnisvollen und empfindsamen Beziehungen zu Frauen und Kindern geebnet.</p>
<p>Solche Vätergruppen kommen in der Regel nur zustande, wenn Väter persönlich oder telefonisch eingeladen werden. Erfahrungsgemäß lassen sich mehr Männer gewinnen, wenn die Treffen ungezwungen beginnen &#8211; z.B. mit einem gemeinsamen Imbiss &#8211; und gemütlich ausklingen. Hat die Gruppe mit einigen wenigen Vätern begonnen, können diese gebeten werden, andere Väter anzusprechen &#8211; Männer lassen sich leichter von anderen Männern &#8220;anwerben&#8221;. Manchmal wirkt es sich auch positiv aus, wenn die Gruppe von einem Mann, beispielsweise einem Erziehungsberater, geleitet wird.</p>
<p>Besonders wichtig ist aber, Väter in Elterngespräche einzubeziehen, da diese den Kernbereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern bilden. Das bedeutet allerdings, dass oft Termine am späten Nachmittag oder frühen Abend vereinbart werden müssen. …’</p>
<p><a href="http://www.elternarbeit.info/pageID_9267223.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Arbeitende Mütter sind nicht Schuld an der Bildungsmisere!</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2009/03/23/arbeitende-mutter-sind-nicht-schuld-an-der-bildungsmisere/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 17:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rolllenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[  
Völlig zu Recht weist der Verband berufstätiger Mütter (VBM) Vorwürfe zurück, die in der aktuellen Ausgabe des Bildungsmagazins „didacta“ erhoben werden. Die Zeitschrift des gleichnamigen Verbandes der Bildungswirtschaft macht (unter anderem) berufstätige Mütter dafür verantwortlich, dass immer mehr Kinder in der Schule als „schwierig“ gelten. 
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<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"><a href="http://www.avr-werbeagentur.de/didacta/inhalt.html"><img class="alignright" src="http://www.avr-werbeagentur.de/didacta/bilder/titel_01_09.jpg " alt="" width="200" height="281" /></a>Völlig zu Recht weist der Verband berufstätiger Mütter (<a href="http://www.berufstaetige-muetter.de " target="_blank">VBM</a>) Vorwürfe zurück, die in der aktuellen Ausgabe des Bildungsmagazins „<a href="http://www.avr-werbeagentur.de/didacta/index.html" target="_blank">didacta</a>“ erhoben werden. Die Zeitschrift des gleichnamigen <a href="http://www.didacta.de/" target="_blank">Verbandes der Bildungswirtschaft</a> macht (unter anderem) berufstätige Mütter dafür verantwortlich, dass immer mehr Kinder in der Schule als „schwierig“ gelten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Das Heft beschäftigt sich mit den Herausforderungen des Lehrerberufes. Die Gründe für die heute offenbar ‚problematische’ Schülerschaft, die von Seiten der Lehrer nicht mehr beherrschbar sei, werden unreflektiert im Elternhaus der Schüler verortet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Nur eine gewaltige „Rolle rückwärts“ in der Gesellschaftsordnung und der Erwerbstätigkeit von Eltern und insbesondere von Müttern könne das Leben der Lehrerschaft wieder erträglich und erfolgreich machen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Im Artikel heißt es, dass „die zunehmende Berufstätigkeit von Müttern“ oder auch „elterliches Karrieredenken“ zu Auflösungserscheinungen der tradierten Familienordnung führe. Genau wie Arbeitslosigkeit und soziale Benachteiligung sei beruflicher Ehrgeiz der Mutter der Grund für erzieherische Defizite. Der Vater als Person, die auch zur Erziehung seiner Sprösslinge beitragen könnte und sollte, kommt im Artikel nicht vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Diese Position ist eigentlich verwunderlich, da mit Prof. Fthenakis dem Verband einer der profiliertesten Väterforscher als Präsident vorsteht. Erst vor wenigen Tagen hat Fthenakis in einer anderen <a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2009/03/22/wertschatzung-ist-der-schlussel/" target="_blank">Zeitschrift</a> die Bedeutung der Väter für das Ausbildungsniveau der Kinder betont.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Das Foul, das der VBM in seiner Stellungnahme abwehrt, spielen die Mütter dann aber selber. ‚Die Persönlichkeit der Mütter ist damit entscheidender als ihr Zeitbudget. Warum wird also weiterhin an einem Mythos gebastelt, der dem Denken einer anderen Generation entspricht?’ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Dies gilt für die Väter offensichtlich nicht. Da wird dann eine veraltete Zeitverwendungsstudie zitiert, und die Minuten gezählt. Beim Hinweis auf die in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie ‚Männer in Bewegung’ wird verschwiegen, das es vor allem die traditionellen Väter sind, deren Engagement in Familie im Vergleich zu 1998 deutlich abgenommen hat.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Dem Resümee kann ich dann aber doch ungeteilt zustimmen: &#8216;Das Bild der Familie mit dem Vater als Ernährer, die Mutter als Hausfrau, die Kinder brav und wohlerzogen. Mit der wichtigsten Tugend, der Disziplin in Haus und Schule, gerne auch unter Zuhilfenahme der Prügelstrafe. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert.&#8217; Gott sei Dank! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><a href="http://www.berufstaetige-muetter.de " target="_blank"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Quelle</span></a></p>
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		<title>‚Zur Hölle mit der Disziplin’</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 17:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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Unter dieser Überschrift hat der Familientherapeut Wolfgang Bergmann im Gespräch mit Martin Zips in der Süddeutschen Zeitung mit den Ansichten der Bestsellerautoren Michael Winterhoff und Bernhard Bueb abrechnet:
SZ: Herr Bergmann, Bücher wie &#8220;Warum unsere Kinder Tyrannen werden&#8221; des Jugendpsychiaters Michael Winterhoff und &#8220;Lob der Disziplin&#8221; des ehemaligen Leiters des Eliteinternats Salem, Bernhard Bueb, [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"><a href="http://www.kinderpsychologie-bergmann.de/assets/images/Bergmann.jpg"><img class="alignleft" title="Wolfgang Bergmann" src="http://www.kinderpsychologie-bergmann.de/assets/images/Bergmann.jpg" alt="" width="288" height="207" /></a>Unter dieser Überschrift hat der Familientherapeut <a href="http://www.kinderpsychologie-bergmann.de/ " target="_blank">Wolfgang Bergmann</a> im Gespräch mit Martin Zips in der <a href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> mit den Ansichten der Bestsellerautoren Michael Winterhoff und Bernhard Bueb abrechnet:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">SZ: Herr Bergmann, Bücher wie &#8220;Warum unsere Kinder Tyrannen werden&#8221; des Jugendpsychiaters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Winterhoff" target="_blank">Michael Winterhoff</a> und &#8220;Lob der Disziplin&#8221; des ehemaligen Leiters des Eliteinternats Salem, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Bueb " target="_blank">Bernhard Bueb</a>, sind derzeit sehr erfolgreich. Eine These der beiden Autoren: Eltern müssen ihren Kindern wieder mehr Grenzen setzen. Wie erklären Sie sich den Erfolg Ihrer Kollegen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Bergmann: Sie scheinen einen Nerv getroffen zu haben. Und auch wenn ich damit offensichtlich derzeit recht alleine stehe: Ich habe etwas gegen diesen disziplinarischen Jargon, der auf eine unterdrückte, verkrampfte, verklemmte Art und Weise daherkommt. Dieser Bürokratenkram, dieses halb verfehlte Psychologendeutsch ödet mich zutiefst an. Die Welt ist zu komplex für die einfachen Antworten von Bueb und Winterhoff. Ihre reaktionären Thesen können, wenn es schlecht geht, die Hölle in einer Familie anrichten. Davor muss man die Familien schützen. …</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">SZ: Aber während Sie davon ausgehen, dass die meisten Eltern grundsätzlich in der Lage sind, Erziehungsdinge zu reflektieren, erklärt Winterhoff, dass es diese Art von Eltern immer weniger gibt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Bergmann: Wie kommt der darauf?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">SZ: Winterhoff spricht von 30 Prozent auffälligen Kindern und sagt, dass durch den immensen Wohlstand in den neunziger Jahren immer mehr Menschen damit begannen, sich um sich selbst zu drehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Bergmann: In dieser Form ist das doch Kneipengewäsch. Das Problem hat mit der globalisierten Welt zu tun. Es hat damit zu tun, dass ein gut ausgebildeter Ingenieur nicht mehr über sein Leben verfügt. Wo Unternehmen zerschlagen werden und die Finanzkrise wütet, da kann kein Vater seinen Kindern mehr garantieren, dass sie ihr eigenes Kinderzimmer behalten dürfen. Die Werte der Väter gehen verloren. Wenn man gleichzeitig sieht, wie fragil die Familien heute sind, so hat dies eine tiefe Unsicherheit der Kinder zur Folge. Diese Verfassung moderner Familien ist eine wesentliche Ursache für die Zunahme von ADS oder Selbstverletzungen von Kindern. Wenn der Vater nicht mehr das Gefühl hat, er habe alles im Griff, dann hat es sein Sohn auch nicht. Gleichzeitig müssen diese Kinder noch eine glückliche Familie repräsentieren und sich gegen Konkurrenz beweisen. Hinzu kommt vielleicht noch eine Patchwork-Situation und die Schule, die Kinder schon früh in Hauptschüler und Gymnasiasten selektiert. Man kann dieses komplizierte System nicht auflösen, indem man sagt: Unsere Kinder sind zu verwöhnt oder bekommen nicht genügend &#8220;Gegenwehr&#8221;, deshalb werden sie zu Tyrannen. Ein Kind liebt Vater und Mutter. Mit dieser Liebe kann man fast jedes Problem lösen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">SZ: Aus Liebe schenken manche Eltern ihren Kindern zum Beispiel teure Markenklamotten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Bergmann: Wer seinen Kindern Markenklamotten kauft, obwohl es die gleichen Klamotten auch ohne Firmenzeichen woanders wesentlich günstiger gibt, der muss sich nicht wundern, wenn er von seinen Kindern nicht für voll genommen wird. Erklärt man dem Kind jedoch, warum man als Vater nicht bereit ist, so viel zu bezahlen, so mault das Kind zwar. Insgeheim aber ist es stolz, dass sein Vater eine klare Haltung einnimmt. …</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/653389/428/2766671/Zur-Hoelle-mit-der-Disziplin.html " target="_blank"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">weiterlesen</span></a></p>
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		<title>&#8220;Wissensdurst wird durch Klugscheißerei verdorben&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 18:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Neurobiologe Gerald Hüther hält in Spiegel Online ein leidenschaftliches Plädoyer für die freie Entfaltung des kindlichen Entdeckergeistes und gegen die Dauerkontrolle und Bevormundung durch Erwachsene:
‚… Hüther: Kinder unter Daueraufsicht, die immer nur an der Hand von Erwachsenen umhergeführt werden, gleichen Haustieren, Stalleseln, die das Leben in der Freiheit nicht mehr kennen. Aus der Hirnforschung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Der Neurobiologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_H%C3%BCther" target="_blank">Gerald Hüther</a> hält in <a href="http://www.spiegel.de" target="_blank">Spiegel Online</a> ein leidenschaftliches Plädoyer für die freie Entfaltung des kindlichen Entdeckergeistes und gegen die Dauerkontrolle und Bevormundung durch Erwachsene:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">‚… Hüther:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"> Kinder unter Daueraufsicht, die immer nur an der Hand von Erwachsenen umhergeführt werden, gleichen Haustieren, Stalleseln, die das Leben in der Freiheit nicht mehr kennen. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unter diesen Bedingungen die Ausreifung des Gehirns nicht optimal gelingt. Das Gehirn bleibt eine Kümmerversion dessen, was daraus hätte werden können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">SPIEGEL:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"> Was ist falsch daran, wenn sich die Eltern in die Aktivitäten des Kindes einmischen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Hüther:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"> Die Eingriffe der Erwachsenen sehen häufig so aus, dass das Kind den Mut am eigenen Gestalten und Entdecken verliert &#8211; Wissensdurst wird durch Klugscheißerei verdorben. Nehmen wir ein einjähriges Kind, das endlich aus fünf Holzklötzen einen kleinen Turm gebaut hat und darauf stolz ist. Dann kommt der Papa nach Hause und sagt: &#8220;Oh, hast du einen schönen Turm gebaut! Aber guck mal, der Papa kann einen noch größeren!&#8221; So etwas ist tödlich. Der Vater mischt sich ins Spiel ein, statt das Kind zu ermutigen, und verdirbt ihm so den Spaß am Turmbauen. Ein vorbildlicher Vater schickt das Kind auf seiner Suche nach Antworten auf den richtigen Weg. Kinder müssen von Erwachsen inspiriert werden, nicht angeleitet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">SPIEGEL:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"> Wie können Eltern, die mit ihrem Kind mitten in einer Großstadt leben, noch inspirierend sein?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Hüther:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"> Die Eltern können sich mit den Kindern aufs Fahrrad setzen und dorthin fahren, wo es etwas zu entdecken gibt. Keine Museen, sondern Schrottplätze, Müllhalden! Oder Wiesen, Bäche, Wälder &#8211; da gibt es viele Möglichkeiten. Eltern können sich auch zusammentun, können innerhalb ihres Wohnbereichs Räume schaffen, in denen die Kinder Dinge gestalten können. …’</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Weiterlesen <a href="http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,590818,00.html" target="_blank">&#8230;</a><br />
</span></p>
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		<title>Längere Elternzeit hat keinen Einfluss …</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 13:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[… auf schulischen und beruflichen Erfolg der Kinder.
In vielen Staaten werden Ausweitungen von Elternzeitregelungen diskutiert. Befürworter solcher Reformen führen dabei auch die positiven Effekte einer intensiven Betreuung im frühen Lebensalter auf den Werdegang der Kinder an. Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichte Studie untersucht die Langzeitwirkungen früherer Reformen von Elternzeit bzw. Erziehungsurlaub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">… auf schulischen und beruflichen Erfolg der Kinder.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">In vielen Staaten werden Ausweitungen von Elternzeitregelungen diskutiert. Befürworter solcher Reformen führen dabei auch die positiven Effekte einer intensiven Betreuung im frühen Lebensalter auf den Werdegang der Kinder an. Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (<a href="http://www.iza.org" target="_blank">IZA</a>) veröffentlichte Studie untersucht die Langzeitwirkungen früherer Reformen von Elternzeit bzw. Erziehungsurlaub in Deutschland. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Die Analyse dokumentiert, dass die mit den bisherigen Reformen einhergegangene schrittweise Verlängerung des gesetzlich zugesicherten Erziehungsurlaubs auf lange Sicht nur sehr geringen Einfluss auf den schulischen und beruflichen Erfolg der betroffenen Kinder genommen hat.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Erstmals wurden von den Wirtschaftswissenschaftlern die langfristigen Auswirkungen von längeren Mutterschaftsurlauben oder Elternzeiten auf die schulische und berufliche Entwicklung der jeweiligen Kinder empirisch erforscht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Hierzu studierten die Forscher den Werdegang von Kindern, die kurz vor und kurz nach verschiedenen Reformen des Mutterschafts- bzw. Erziehungsurlaubs in Deutschland geboren wurden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Zunächst untersuchten die Autoren den Einfluss der Reformen auf den Zeitpunkt der Arbeitswiederaufnahme von Müttern. Tatsächlich zeigt sich bei allen betrachteten Reformen, dass Mütter im Durchschnitt später ins Berufsleben zurückkehren, also von der verlängerten Elternzeit Gebrauch machen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;">In ungefähr 20 Jahren können wir dann hoffentlich auch etwas über die Auswirkungen der zunehmenden Elternzeiten der Väter erfahren.<span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"></span><span id="more-848"></span><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">In einem weiteren Schritt analysierten die Wissenschaftler den Einfluss der Reform von 1992 (Verdoppelung des Erziehungsurlaubs auf 36 Monate) auf die Kinder. Die Studie belegt, dass sich die Wahl der weiterführenden Schule (Hauptschule, Realschule oder Gymnasium) durch die Verlängerung des unbezahlten Erziehungsurlaubs nur marginal verändert hat: Der Anteil der Gymnasiasten erhöhte sich durch die Reform um maximal 0,1%. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Auch nach der Verlängerung des Erziehungsurlaubs von zwei auf sechs Monate im Jahr 1979 konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen der längeren Elternzeit und der Wahrscheinlichkeit eines Hochschulabschlusses der Kinder festgestellt werden. Ebenso wenig ergaben sich für sie im späteren Verlauf statistisch messbare Einkommensvorteile.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Die aktuelle Studie widerspricht damit der verbreiteten Annahme, dass eine längere Elternzeit den Werdegang der Kinder deutlich positiv beeinflusst. </span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Der Volltext der englischsprachigen Studie, die von der Deutsch- Britischen Stiftung im Rahmen ihres Programms für nachhaltiges Wachstum in Europa finanziell gefördert wurde, ist über die <a href="http://ftp.iza.org/dp3605.pdf" target="_blank">IZA-Homepage</a> abrufbar.</span></p>
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		<title>Väter lindern Schulprobleme</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2008/05/11/vater-lindern-schulprobleme/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 14:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Vieles deutet darauf hin, dass trotz aller Modernisierungstendenzen das Thema „Schule und Bildung“ mehrheitlich von Müttern bewältigt wird. Einer repräsentativen Infratest-Studie zufolge entscheiden Mütter fünfmal häufiger über die schulische Bildung des Kindes als Väter. Elternabende und Lehrersprechstunden, Hausausgabenbetreuung und Nachhilfe-Organisation sind immer noch vorwiegend Frauensache.
„Der große Belastungsfaktor Schule betrifft fast ausschließlich die Frauen“, bestätigt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Vieles deutet darauf hin, dass trotz aller Modernisierungstendenzen das Thema „Schule und Bildung“ mehrheitlich von Müttern bewältigt wird. Einer repräsentativen Infratest-Studie zufolge entscheiden Mütter fünfmal häufiger über die schulische Bildung des Kindes als Väter. Elternabende und Lehrersprechstunden, Hausausgabenbetreuung und Nachhilfe-Organisation sind immer noch vorwiegend Frauensache.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">„Der große Belastungsfaktor Schule betrifft fast ausschließlich die Frauen“, bestätigt die Lüneburger Psychologin <a href="http://www.work-life-balancing.de/kontakt/" target="_blank">Christina Zimmermann</a>. Dabei wäre ein stärkeres Väter-Engagement nicht nur für überlastete Mütter ein Gewinn. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 6pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Zahlreiche Studien belegen, dass sich eine aktive Beteiligung des Vaters positiv auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung des Kindes auswirkt. Familienforscher Wassilios Fthenakis erklärt: Kinder, die in der Schule anfänglich mit Lernschwierigkeiten oder temperamentbezogenen Problemen kämpfen müssten, hätten eine höhere Chance auf Bewältigung, wenn sie eine enge unterstützende Beziehung zum Vater pflegten. </span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Im FOCUS-SCHULE-Forum können Sie sich über diese Frage austauschen und Rat holen. Von Mitte Mai bis Ende Juni steht Ihnen Diplompsychologe Robert Richter, Vorstand im Väter-Experten-Netz (<a href="http://www.vend-ev.de" target="_blank">VEND-eV</a>) und Buchautor („<a href="http://www.amazon.de/Das-Papa-Handbuch-Schwangerschaft-Ratgeber-Gesundheit/dp/3774269750/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1210515015&amp;sr=8-1" target="_blank">Das Papa-Handbuch</a>“), als Experte zur Seite.</span></p>
<p><a href="http://www.focus.de/schule/familie/erziehung/erziehung-wie-viel-vater-braucht-mein-kind_aid_300228.html" target="_blank"><span style="font-size: 10pt; font-family: Verdana;">Quelle</span></a></p>
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